Urlaub Belgien / Normandie vom 25.05. - 29.06.2017



Reisebericht unserer Rundreise durch "Belgien und die Normandie" 2017



Nach eineinhalb Jahren gesundheitlicher Pause haben wir für 2017 wieder ein größeres Urlaubsprojekt geplant. Belgien wurde mir durch Ulli schmackhaft gemacht, und die Normandie sollte diesmal ohne Komplikationen erkundet werden. So haben wir 5 Wochen für die große Rundreise eingeplant. Dies sollte auch der erste Praxis Test für unseren neuen Trafic Trio Style sein.

Belgien ein Föderalstaat

Logo Belgien Karte Belgien Belgien ist ein Föderalstaat, der sich aus 3 Gemeinschaften (die Flämische Gemeinschaft, die Französische Gemeinschaft und die Deutschsprachige Gemeinschaft) und 3 Regionen (die Region Brüssel-Hauptstadt, die Flämische Region und die Wallonische Region) zusammensetzt. Die wichtigsten föderalen Institutionen sind die Föderalregierung und das Föderale Parlament. Die Gemeinschaften und Regionen besitzen ihre eigene Legislative und Exekutive. Die Einteilung der drei Gemeinschaften verläuft entlang der sprachlichen Grenzen. Zu den wichtigsten Befugnissen der Gemeinschaften gehören Bildung, Kultur, Jugendhilfe sowie bestimmte Bereiche der Gesundheitspolitik. Die Zuständigkeiten der drei Regionen liegen im Bereich territorialer Themen. Zu ihren Kompetenzen gehören beispielsweise öffentliche Arbeiten, Landwirtschaft, Beschäftigung, Raumordnung und Umwelt.


Donnerstag 25. Mai 2017

3635 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 372 Km
Von Frankfurt nach Spa in Belgien

A61 Moselbrücke Um 10:30 sind wir von Frankfurt zu unserer 5 wöchigen Belgien / Normandierundreise bei sonnigem Wetter gestartet. Um 12:15 Kaffepause an dem Rastplatz der Moselbrücke an der A61. Hier haben wir die Moseltalbrücke besichtigt und den wunderschönen Moselpanoramablick genossen. Aachener Dom Die Brücke wurde von 1969-1972 gebaut ,hat eine Länge von 935 m und überquert die Mosel in einer Höhe von 136 m. Weiter sind wir nach "Aachen" gefahren. Hier haben wir einen Rundgang durch die schöne Altstadt unternommen, wo wir als Höhepunkt den "Kaiserdom" besichtigten der 1978 als erstes deutsches Welterbe in die Liste der UNESCO aufgenommen wurde. Auf dem Markt und dem Katschhof war die Veranstalltung "Musikalisch- Lebendig- Kulinarisch" rund um den "Karlspreis" voll im Gange. Jetzt ging es nach Belgien wo wir unser erstes Übernachtungsziel den Campingplatz "Pa Parc de Sources" in "Spa" um 18:00 ereichten.
  Spa: Wiege der Wellness
[I] Wo liegt der Ursprung unserer Wohlfühlkultur?
Spa Ein Rundgang durch den kleinen Ort Spa, das St. Moritz des 19. Jahrhunderts.
Spa - drei Buchstaben, so viel Erholung, Wohlfühlen und Abschalten. In jedem besseren Hotel findet man eine ausufernde Relax-Zone. Aber nur wenige wissen, was hinter dem Begriff steckt. Spa in Belgien, irgendwo im Nirgendwo zwischen Aachen und Lüttich, 10 000 Einwohner, eine Hauptstraße, eine Kirche, viele Quellen, Ursprung der Wellnessbewegung. Jahrhundertelang kamen Könige zum Kuren und Promis zum Protzen. Spa war das St. Moritz des 19. Jahrhunderts. Doch nach Kriegen und Krisen blieben die Reichen und Schönen fast 40 Jahre weg, der Ruhm zerbröselte wie der Putz an den Häusern. Aber nun tut sich etwas: Alte Bauten werden restauriert, mutige Investoren verwandeln die heruntergekommenen Villen in komfortable Bed-and-Breakfast-Hotels.
Ein Besuch in Spa lohnt sich (wieder). Auf der Hauptstraße rollen unermüdlich die Autos durch das belgische Örtchen, manch ein Fahrer scheint die Innenstadt mit der nahen Rennstrecke in Franchorchamps zu verwechseln. Jetzt, wo die Baustelle weg ist, kann man Vollgas geben. Bis vor kurzem werkelten noch die
Spa Restauratoren im Zen­trum, um der historischen Trinkhalle „Pouhon Pierre Le Grand“ wieder ein freundliches Gesicht zu geben. Aus dem Verkehrshindernis wurde jetzt das Verkehrsbüro. Vor dem weltweit ersten Kasino spuckt der Springbrunnen Fontänen Richtung Baumkronen. Das benachbarte Kurbad soll in ein Nobelhotel verwandelt werden. Die Räte der Stadt wollten damals keine astronomischen Summen in die Hand nehmen, um das alte Bad in einen Wellness­tempel zu verwandeln. Sie beschlossen einen Neubau am Hang, der jetzt hoch über Spa thront. Ein kluger Schachzug, denn der Ausblick über die Stadt und das Hohe Venn fördert die Entspannung gleich doppelt. Zwar kann die Therme nicht mit den Big Playern im Alpenraum mithalten, aber es wurde an alles gedacht: Außenbecken, ein ganzes Stockwerk für Behandlungen und Anwendungen und zwei Saunabereiche. Das lockt monatlich knapp 15 000 Gäste. Damit sind alle zufrieden. Fast alle. --> Kompletter Artikel
Am Abend sind wir mit dem Fahrrad noch 3 Km in den Kurort gefahren, und haben zu Fuß bei einem Rundgang den schönen Kurort erkundet. Abendessen beim Griechen und um 22:15 wieder am Campingplatz, wo wir die erste Nacht in unserem Bus gut verbrachten.

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Freitag 26. Mai 2017

3977 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 107 Km
Von Spa über die Hohe Venn nach Dochamps

Kleiderschrank läßt sich nicht mehr öffnen! Fahrradtour Accu hat sich verklemmt. Nach einner 30 minütigen Operation mit Seil und Kochlöffel wurde das Problem behoben. Aus der Aktion habe wir gelernt, und der Accu wird in der Zukunft besser verstaut. 11:15 Abfahrt in Richtung Hohe Venn. Auto am Gasthaus "Baraque Michel" abgestellt.
  Baraque Michel
Baraque Michel Die ehemalige Fuhrmannskneipe war ursprünglich eine winzige Hütte im Moor, die um 1808 von Michel Schmitz erbaut wurde. Der Schneider hatte sich einst bei dichtem Nebel mitten im Hochmoor verirrt. Wie durch ein Wunder fand er schließlich doch noch einen Weg hinaus, trib - so die Legnde - einen Holzstecken in den Boden und schwor der heiligen Jungfrau zum Dank, an dieser Stelle eine Hütte zu bauen und fortan verirrten zu helfen. Er erichtete an dieser Stelle eine Hütte, wo er bis zu seinem Tod im Jahr 1819 als Einsiedler lebte. Später wurde an dieser Stelle ein Steinhäuschen mit einer Glocke errichtet, die bei Nebel und Dunkelheit für verirrte geläutet wurde. Gerrettet Bürger erichteten dann an dieser Stelle zum Dank der Rettung einen Kapelle mit einem Leuchtfeuer im Turm, der den Verrirten den Weg weisen sollte.
Baraque Michel Aber nun genug über die Legende von der "Baraque Michel" Vom Parkplatz sind wir bei schönem Wetter zu einer Rund-Wanderung Karte der Etappe durch das schöne Hochmoor gestartet. An der Kapelle vorbei ging es in die Moorlandschaft. Über Schulterbreite Holzstege geht es an Flatterbirne, Pfeifen und Wollgras durch das Hochmoor. Hohe Venn Am Kreuz der Verlobten vorbei geht es links ab in den Birken und Fichten Wald. Über den Vennbach geht es weiter zum Pouleurbach. Hier sind wir links wieder Richtung "Baraque Michel" abgebogen. Um 14:00 Uhr waren wir nach dieser schönen Wanderung wieder am Parkplatz des Gasthauses "Baraque Michel". Hohe Venn Jetzt ging es weiter nach "Malmedy" wo wir die Kathetdrale "St. Pierre, Paul und Querin" mit dem Mamoraltar und der gewaltigen Kuppel besichtigt haben. Nach einer Kaffeepause haben wir um 18:00 Uhr den Campingplatz "Petite Suisse" in Dochamps erreicht. Abendessen im Restaurant des Campingplatzes. Lange gewartet, Espresso als Zugabe! Lange ohne Flies Jacke vor unserem Womo den Abend genossen.

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Samstag 27. Mai 2017

4084 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 187 Km
Von Dochamps, La Roche-en Ardenne, Durbuy, Bastogne nach Dochamps

La Roche-en Ardenne Um 10:30 sind wir vom Campingplatz nach "La Roche-en-Ardenne" aufgebrochen. In dem schönen Ort haben wir nach einem Rundgang noch eine Kaffeepause eingelegt. Jetzt ging es am "Monument Europalia Portugal" vorbei (kurzer Fotostop) und weiter zur Staumauer "Nisramont". Nach einem kleinen Rundgang zum See war der Touristenort "Durbuy" unser nächste Ziel. Durbuy Bei einem Rundgang haben wir den Ort erkundet, mit dem Park "Des Tropiaures" wo jede Menge Figuren aus Buchsbäumen zu Durbuy bewundern waren. Leider ist auch hier der Buchsbaumzünsler am Werk und zerstört die schönen hundertjahre alten Figuren. Weiter nach "Bastogne" mit Rundgang und besichtigung der alten Kirche St. Pierre. Um 18:00 Uhr waren wir wieder am Campingplatz, wo wir am Abend zu Fuß in den Ort "Dochamps" gewandert sind. Geburtstags-Abendessen im Restaurant "Miroir" und gut gestärkt zurück zu unserem Campingplatz. Den restlichen Abend bei angenehmer Temperatur vor unserem Womo genossen.

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Sonntag 28. Mai 2017

4271 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 157 Km
Von Dochamps,Renouchamps,Lüttich, nach Namur

Renouchamps Um 09:45 sind wir vom Campingplatz nach "Renouchamps" aufgebrochen. In dem schönen Ort haben wir nach einem Rundgang die Grotte mit der weltweit längsten unterirdisch befahrbare Wasserstraße besichtigt! Der Besuch führt durch wunderschöne Räume, auf dem Hinweg zu Fuß und auf den Rückweg in einem Boot, und findet unter der Führung von mehrsprachigem Personal statt. Die große Barke gleitet geräuschlos über den Rubicon. Das erste Stück der Renouchamps Fahrt führt durch eine sehr hohe Galerie. Etwas weiter führt der Fluss dann durch einen regelrechten Tunnel, den er im Laufe der Zeit in den Felsen gegraben hat. Der "Palmier" (die Palme) ist eine Säule, die sich aus dem Zusammentreffen einer Stalagmite mit einer Stalaktite gebildet hat. Seine ungewöhnliche Position, mitten im Rubicon, ist ein einzigartiges Phänomen. Kurz danach werden die Grotten deutlich niedriger und die Fahrt führt durch einen alten Siphon, der von Menschenhand vergrößert wurde, um den Durchgang zu ermöglichen. m Ausgang des Siphons wird der Durchgang wieder breiter und ist vom Tageslicht erleuchtet. Dauer des Besuches 1 Std. 15 Min.

Liege Um 14:00 haben wir "Liege (Lüttich)" erreicht. Das zwischen dem Maastal und den Hügeln der Zitadelle eingeschlossene Viertel Hors-Château hat sich eine Reihe bemerkenswerter Denkmäler bewahrt, die vom Reichtum des geschichtlichen und kulturellen Lütticher Erbes zeugen. Bekannt ist es auch für seine zahlreichen, von der Hauptstraße abzweigenden Sackgassen, die nur einen Steinwurf entfernt vom pulsierenden Leben eine unerwartete Ruhe und Beschaulichkeit ausstrahlen. Liege Liege Vom Place Saint-Lambert, vorbei an dem außergewöhnlichen architektonischen Ensemble des fürstbischöflichen Palastes, in dem sich heute der Justizpalast und die Regierung der Provinz Lüttich befindet. Über dem Marktplatz zum "Perron" das Berühmtestes Denkmal der Stadt, das Ende des 17. Jh. von Jean Del Cour neu gebaut und in eine Brunnenanlage eingefügt wird. Als Symbol der Lütticher Freiheiten wird der Perron von einer Gruppe von drei Grazien überragt, die einen mit einem Kreuz gekrönten Tannenzapfen tragen. Weiter zum "Hotel de Ville". Traditionell wurde das Rathaus auch das „Veilchen“ (La Violette) genannt, wie es das Schild an dem Haus anzeigt, in dem der Stadtrat im Mittelalter tagte. Weiter zu der „Halle aux viandes“, ist eines der ältesten bürgerlichen Gebäude der Stadt Lüttich, wo sich heute die Touristeninformation befindet. Jetzt ging es zum „La Batte“ dem sonntäglichen Markt in Liege Liege Lüttich, der sich am Maasufer erstreckt. Das Wort „Batte“ bedeutet „Teich“ oder „Anlegestelle“. Dieser farbenfrohe Markt ist einer der ältesten und größten in Belgien. Hier packten um 15:00 die Händler so langsam ihre Sachen wieder ein. Nächster Höhepunkt war die St. Bartholomäus-Kirche, mit dem Taufbecken des heiligen Bartholomäus zu finden, die als Meisterwerk der Goldschmiedekunst des frühen 12. Jahrhunderts gelten. Aufgrund der hohen Qualität des Reliefs und ihrer Ausführung wird es oft als eines der sieben belgischen Wunder bezeichnet. An der Treppe „Montagne de Bueren“ vorbei mit ihren 374 Stufen, diese aus dem 19. Jahrhundert typischen Durchbrüche ermöglichte einen direkten Zugang von der Innenstadt zur Zitadelle. Jetzt wurde es Zeit für eine kleine Pause. Huy In der "Brasserie {c}" im Hinterhof eines ehemaligen "Beginenkloster" mit schönen Fachwerkhäusern genossen wir ein Edelbier "La Curtius {c}". Wieder am Auto sind wir weiter in Richtung "Namur" aufgebrochen. Unterwegs haben in "Huy" noch eine kleine Kaffeepause auf dem "Grand-Place" eingelegt, bevor wir so gegen 19:00 auf dem Campingplatz "Les Trieux" in "Malonne" nicht weit von "Namur" einen Platz bekamen. Abendessen vor dem Bus und den Abend in Ruhe genossen.

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Montag 29. Mai 2017

4428 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 88 Km
Von Namur, Dinant nach Vogenee

Zitadelle Namur Um 10:30 sind wir vom Campingplatz "Les Trieux" nach "Namur" aufgebrochen. Ein weiteres Belgisches Highlight stand auf dem Programm. Die Zitadelle von Namur ist vor dem Hintergrund dieser skizzierten Geschichte eines der wichtigsten Bauwerke der Stadt. In prunkvollem Rahmen erstreckt sich die Zitadelle von Namur auf einer 80 Hektar großen Zitadelle Namur Grünfläche in der Nähe des Stadtzentrums von Namur und bietet eine fantastische Aussicht auf die Stadt und das Maastal. Mit unserem Bus sind wir von der Maas am Casino links hinauf über Serpentinen in die Zitadelle gefahren, wo wir vor der Parfümmanufaktur Chateau de Namur "Guy Delforge" einen Parkplatz fanden. Nach einer kleinen Besichtigung der Manufaktur wurde die Zitadelle zu Fuß erkundet. Durch den Tunnel "Et Passerelle Fossé de Médiane" haben wir das Touristisches Infozentrum "Terra Nova" erreicht. Das in der ehemaligen Kaserne untergebrachte Besucherzentrum zeigt anhand der Geschichte von Namur und seiner Zitadelle 2000 Jahre europäische Stadt- und Militärgeschichte und bietet einen Denkanstoß über die Gesellschaften der Gegenwart, der Vergangenheit und der Zukunft. Weiter sind wir in den Bereich "Esplanade" wo wir im Panoramarestaurant mit schönem Blick auf "Namur" und das Maastal eine Kaffee-Pause einlegten. Gut gestärkt ging es weiter zum "Cháteau de Namur" das ein Luxushotel beherbergt. Durch den schönen Rosengarten und das Arboretum mit vielen exotische und ungewöhnliche hohe Anzahl an bemerkenswerter Bäumen waren wir um 13:00 wieder am Auto. Jetzt ging es noch in die Altstadt von "Namur", wo gerade die Abbaumaßnahmen vom Altstadtfest am Wochenende stattfanden. Nach einem kleinen Rundgang, weiterfahrt an der Maas entlang nach
  "Dinant"
Dinant Die Stadt Dinant hat das legendärste Panorama der Ardennen und ist gleichzeitig die Wiege des Saxophons und der Dinanderien. Schon Victor Hugo schwärmte vom Postkarten-Ambiente Dinants. Der Ort ist unvergleichlicher Anziehungspunkt für Reisende in malerischer Lage an einem der schönsten Abschnitte des Maastals. Beeindruckend wirken die 120 Meter hoch über der Maas thronende Zitadelle und die gotische Stiftskirche Notre-Dame vor monumentalen Steinfelsen. Der berühmteste Sohn der Stadt ist Adolphe Sax, der in Dinant in Folge der Tradition der Metallverarbeitung das Saxophon erfand.
Mr.Sax Mit der Seilbahn sind wir zur Zitadelle hoch geschwebt und haben bei einer Führung durch das alte Gemäuer teilgenommen. Wieder unten haben wir die "Stiftskirche Notre-Dame" besichtigt und einen Rundgang durch das schöne Städtchen unternommen. Wieder am Auto ging es weiter der Maas entlang mit Zwischenstopp in "Huy" zum Campingplatz "Le Chesle" in Vognee den wir um 18:30 bezogen. Nach einer Brotzeit haben wir den restlichen Abend in aller Ruhe vor unserem Bus genossen.

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Dienstag 30. Mai 2017

4516 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 91 Km
Von Vogenee nach Godarville

LAC DE L'EAU D'HEURE Bestes Wetter für eine Fahrradtour. Das Auto haben wir vor dem Campingplatz "Le Chesle" abgestellt, und sind mit den Rädern um 09:15 rund um den "LAC DE L'EAU D'HEURE" Karte der Etappe gestartet. Erste Station war "Walcourt", wo wir die Wallfahrtskirche "Saint-Materne" besichtigten. Nach einer Kaffeepause ging es weiter zum "LAC DE L'EAU D'HEURE" wo wir Besucherzentrum an der Staumauer eine Pause einlegten. Voies d'Eau du Hainaut War noch keine Saison, so sind wir weiter um den See zum Wasserskizentrum. Hier haben wir eine weitere Kaffeepause eingelegt und sind weiter nach "Daussois". Jetzt war es nicht mehr weit zu unserem Ausgangspunkt dem Campingplatz "Le Chesle" den wir um 14:00 nach 38 Km wieder erreichten. Weiterfahrt zum Kanal "Brüssel Charleroi". Hier haben wir eine kleinen Wanderung zur längsten Schiefen Ebene der Welt "Von Ronquieres" unternommen. Nachdem wir den Ticketschalter passiert haben, gelangten wir über die Panoramaaufzüge rasch zu den verglasten Brücken und den Informationstafeln. Dies ist der ideale Ort, um den Fahrverkehr der Lastkähne und die Bewegung der Becken zu beobachten. Voies d'Eau du Hainaut Maschinenraum Mit einem Kopfhörer ausgestattet, den wir am Eingang zum Erlebnisparcours „Ein Schiff, ein Leben“ erhalten haben, konnten wir anschließend die ganz besondere Welt der Kanalschiffer kennenlernen. Der Rundgang mit Audiobegleitung war beeindruckend und sehr Empfehlenswert! Weiter oben schließlich, an der Spitze des Turms, eröffnet sich der Panoramablick auf die Region und die schiefe Ebene. Bei schönem Wetter kann man von dort unter anderem den Löwen von Waterloo und das Atomium von Brüssel sehen. Um 18:30 waren wir wieder an unserem Bus und sind weiter zum Campingplatz " Domaine de Claire-Fontaine" in "Godarville" den wir um 19:15 erreichten. Hier haben wir den informationsreichen Tag vor unserem Bus Revue passieren lassen.

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Mittwoch 31. Mai 2017

4607 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 140 Km
Von Godarville nach Geraardsbergen

Abfahrt um 09:30 zum alten Schiffshebewerk am "Canale Centre". Das im Jahr 1888 geschaffene Technische Bauwerk das 1998 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde haben wir ausgiebig besichtigt. Weiter ging es zum neuen gigantischem Schiffshebewerk "Strépy-Thieu" das im in der zweiten Hälfte der 1990 Jahren eröffnet werden sollte, aber erst im Jahr 2002 das alte Kanalsystem ersetzte.
Nächstes Ziel war "Beloeil" wo wir das Schloss besichtigten wollten. Leider geschlossen, aber das Restaurant hatte geöffnet und so haben wir vor dem Schloss Kaffee mit Crêpes genossen.

Weiterfahrt nach "Tournai" wo wir an der alten Brücke "Pont des Trous" einen Parkplatz fanden. "Tournai" liegt in der belgischen Provinz Hennegau. Das Herz der im Jahre 50 vor Christus gegründeten Stadt "Tournai" zeugt von ihrer glorreichen Vergangenheit. Die Station, die damals den lateinischen Namen „Turnacum“ trug, liegt an der ehemaligen Heer- und Handelstraße zwischen Köln und dem Ärmelkanal. Von hier haben wir die älteste Stadt der Wallonie erkundet. Der Belfried von "Tournai" stammt aus dem Mittelalter und zählt zu den Wahrzeichen der Stadt. Der Belfried ist der älteste Glockenturm Belgiens, er ist 72 Meter hoch. Zwei seiner 43 Glocken haben bereits mehr als 600 Jahre auf dem Buckel. Das zweite Highlight der Stadt bildet die Kathedrale Notre-Dame in "Tournai". Sie ist mit ihren fünf Türmen eine der schönsten romanischen Kirchen in Westeuropa. Sowohl der Belfried als auch die Liebfrauenkirche sind UNESCO-Weltkulturerbe. Bei einem Rundgang haben wir den schönen Bahnhof und div. Jugendstilhäuser besichtigt. Um 17:00 weiterfahrt nach "Mont Saint Aubert" mit Kaffeepause und zu unserem Tageziel dem Campingplatz "De Gravers" bei Geraarsbergen. Abendessen im Restaurant des Campingplatzes am See. Bei "Steak & Calamares" und ein Glas Rose haben wir den schönen Tag ausklingen lassen. Fast alleine auf dem riesigen Campingplatz haben wir den Rest des Abends mit Tauben-Konzert vor unserem Bus verbracht.

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Donnerstag 01. Juni 2017

4607 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 60 Km
Von Geraardsbergen, Brüssel nach Grimbergen

Windmühle Appelterre-Eichem Abfahrt um 09:45 vom Campingplatz "De Gravers" nach "Ninove". Kaffeepause und kleiner Rundgang durch den Ort mit Besichtigung der Klosterkirche Maria Himmelfahrt. Weiter ging es zur Windmühle Appelterre-Eichem. Hier haben wir mit einem Vereinsmitglied eine längeres Gespräch geführt, und über den Verein und sein wirken erfahren. Im hohem Alter von 60 Jahren hat er noch seinen Hubschrauber Pilotenschein gemacht, und war schon öfters wegen Finanzgeschäften mit seinem "Robinson" Hubschrauber in Bad Homburg! Brüssel Nordbahnhof Nach der Besichtigung der Mühle sind wir weiter nach "Brüssel" gefahren. Am Nordbahnhof haben wir einen Parkplatz ergattert und ein 2 Tagesticket gekauft. Mit der Metro Nr.4 sind wir ins Zentrum bis zur Station "Börse" gefahren und weiter Richtung zum "Grande Place" aufgebrochen. Die Kirche "St. Nicolaus" haben wir mit den schönen Fenstern von "Goy-Chabrol" und den vergoldenden Kupferschrein mit den Reliquien von Pius IX besichtigt. Weiter ging es zum
  "Grand Place"
Brüssel Großer Platz Brüssel Großer Platz Ein schöner Name für das Zentrum einer Stadt: Grand Place ("Großer Platz", auch "Grote Markt" auf flämisch). Und ein noch schöner Ort durch seine großartige Architektur. Denn rund im die Grande Place reihen sich prächtig verzierte Häuser mit ihren barocken Fassaden und Giebeln. Seit 1998 ist der Platz übrigens in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen.
Schon früh, nämlich im 11. Jahrhundert, wurde hier ein Platz angelegt. 1695 griffen französische Gruppen Brüssel an und zerstörten die Grand Place. Die Brüsseler Gilden bauten den Platz daraufhin einfach wieder auf. Beim Wiederaufbau achtete der Stadtrat auf die einheitliche Bebauung. Übrigens, die Südseite des viereckigen Platzes ist etwas schräg versetzt, sodass sich in der südöstlichen Ecke kein rechter Winkel bildet.
Prächtige Fassaden
Brüssel Großer Platz Map Es sind die tollen Fassaden, die den Charme des Platzes prägen. Am Abend werden sie wunderbar angeleuchtet. Als einzelne Gebäude fällt an der Grand Place vor allem das Rathaus (Hôtel de Ville oder Stadhuis) mit seinem reich verzierten Äußeren mit den vielen Skulpturen und seinem Turm auf. Ebenfalls bemerkenswert ist das Maison du Roi (auch: Broodhuis) auf der gegenüberliegenden Seite mit seiner neugotischen Fassade. Darin befindet sich heute das Stadtmuseum, in dem u.a. die Kostüme von Manneken Pis gezeigt werden. Außerdem befinden sich hier die Zunfthäuser, die sich wie Perlen an einer Schnur aneinanderreihen. Vor allem der Blick nach oben auf die prächtigen Giebel lohnt sich. Hier die Liste der Zunfthäuser:
  • 1: Au Roi d’Espagne - Die Zunft der Bäcker, dann Haus "Zum König Spaniens"
  • 2/3: La Brouette (Schubkarren) - Die Zunft der Lebensmittelhändler, später Buchdrucker
  • 4: Le Sac (Sack) - Die Zunft der Tischler, Zimmerleute und Böttcher
  • 5: La Louve (Wölfin) - Die Zunft der Bogenschützen
  • 6: Le Cornet (Füllhorn) - Die Zunft der Flussschiffer
  • 7: Le Renard (Fuchs) - Die Zunft der Krämer
  • 8: L’Étoile (Stern) - Sitz des herzoglichen Gerichtsherrn
  • 9: Cygne (Schwan) - Die Zunft der Fleischer
  • 10: L’Arbre d’Or (Goldener Baum) - Die Zunft der Brauer (heute das Brauereimuseum)
  • 14-19: Maisons de Ducs de Brabant - Haus der Herzöge
  • 16: Moulin à Vent (Windmühle) - Die Zunft der Müller
  • 17: Pot d’Etain (Zinnkrug) - Die Zunft der Zimmerer und Wagenbauer
  • 18: Colline (Hügel) - Die Zunft der Steinmetze, Maurer, Bildhauer, Dachdecker
  • 24/25: Maison des Tailleurs (Schneider) - Die Zunft der Schneider
Brüssel Manneken Pis Galery Reine und Dorey Nächstes Ziel war das "Manneken Pis", der diesmal als Chinese verkleidet war. Pause im "Poechenellekelder" mit kleiner Brotzeit mit Käse, Salami und einem Glas Rose. Weiter sind wir zur "Galery Reine und Dorey" mit jede Menge "Schokoladen Geschäften". Jetzt haben wir die Kathedrale "St. Michael" besichtigt. Weiter zum Theater "De la Monnaie" wo wir eine Kaffeepause einlegten. Durch die Fußgängerzone "Rue Neuvel" (Zeil von Brüssel) ging es zur Metro Station "Rogier". Hier sind wir mit der Metro Nr.4 zum "Gare Nord" gefahren und weiter mit dem Auto am Kanal entlang zum Campingplatz in "Grimbergen", wo wir um 18:00 einen Platz bezogen haben. Abendessen im nahegelegen Sternerestaurant "Lammekes Hoeeve" wo wir im Garten gut gespeist haben! Na ja, Michelin verdächtigt war es nicht.... aber teuer! Wieder am Platz haben wir den Abend in Ruhe vor unserem Womo genossen.

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Freitag 02. Juni 2017

4607 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 60 Km
Von Grimbergen nach Brüssel und zurück nach Grimbergen

Abercrombie & Fitch Abmarsch um 09:35 vom Campingplatz in "Grimbergen" zur Bushaltestelle. Mit dem Bus 232 (eine Std. Fahrzeit) nach Brüssel Bhf. - Nord gefahren. Hier sind wir zur Tour Nr.3 des MM Brüssel Reiseführers mit der Metro Garten d'Egmont gestartet. Ziel war die Metro Station "Porte de Namur", wo wir den Boulevard de Waterloo mit seinen teuren Geschäften (Cucci, Giorgio Armani, Abercrombie & Fitch,...) entlang zum "Garten d'Egmont" gewandert sind. Eine Insel der Ruhe im hektischen Quartier der Oberstadt. Im schönen Terassencafé des Parks haben wir eine Pause eingelegt. Weiter vorbei am "Palast d' Egmont, Schauplatz internationaler Konferenzen". Hubschrauber und Polizei, Militär war hier präsent. Königspalast Durch den kleinen Park "Petit Sablon" mit vielen Figuren der Handweksgilden gind es zur Wallfahrtskirche "Notre Dame dú Sablon" mit 11 15 m hohen Fenstern. Nach der Besichtigung ging es über den Platz "Grand Sablon" mit Traditionsgeschäften, Kaffees und Brunnen zurück zum Belgischen Kunstmuseum. Am platz "Royal" hatten wir Brüssel Messe einen wunderschönen Blick über "Brüssel". Vorbei am Museum für Instrumente sind wir weiter zum "Königspalast". Durch den Brüssler Park sind wir zur Metro Station und zur Station "Aeysel" wo wir in Richtung Messegelände gefahren sind. Nächster Höhepunkt war die Besichtigung des neu restaurierten "Atomium" auf dem Expo Gelände. Haben als Senioren für 9,00 € das Wunderwerk besichtigt. Mit dem Aufzug ging es zur obersten Kugel mit schönem Atomium 360° Blick über Brüssel. Über Rolltreppen haben wir weitere 3 Kugeln erkundet. Sonderausstellungen über die Entstehung des "Atomiums" und über die ehemalige Belgisch Grimbergen Flugzeuggesellschaft "SAS" haben wir besichtigt. Mit der Straßenbahn, Metro und Bus haben wir um 18:30 den Campingplatz in "Grimbergen" erreicht. Einen kleinen Ausflug zum Bäcker und als Abschluß ein Bier "Gimbergeren Tripple" im "Fenikshof" haben wir uns genehmigt. Am Platz Brotzeit und anschließend den Abend bei leichtem Regen unter dem Sonnensegel ausklingen lassen.

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Samstag 03. Juni 2017

4607 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 109 Km
Von Grimbergen, Leuven nach Antwerpen

Abfahrt um 10:40 vom Campingplatz in "Grimbergen" nach "Meise", wo wir den "Nationalen Botanischen Garten Belgiens" mit dem "Wasserschloß Bouchout" besichtigt haben.
  Dieses Ensemble von 92 ha beherbergt das historische Schloss von Bouchout mit einem viereckigen Turm aus dem 14. Jh. Meise Wasserschloß Bouchout Im Gebäude befinden sich der Ausstellungs- und die Konferenzsäle des Botanischen Gartens. Der Park mit seinen Jahrhunderte alten Bäumen bietet die Möglichkeit zu Spaziergängen entlang an den Teichen und ausgedehnten Grünflächen. Der Botanische Garten besitzt eine der größten lebenden Pflanzensammlungen Europas. Mehr als 18.000 Sorten, verteilt auf Freiluftsammlungen und den "Palais des Plantes". Die Freiluftsammlungen bieten zahlreiche malerische Alleen mit Pflanzungen von Heilpflanzen, Kräutern, Bäumen, Büschen und Nadelbäumen. Eine andere Welt zeigt sich im "Palais des Plantes", einem verglasten Komplex von 1 ha.
Meise Orangerie Bei einem Spaziergang durch den schönen Garten waren wir fast alleine unterwegs. Kaffeepause in der Orangerie, wo sich langsam Gäste zu einer Geburtstagsfeier einfanden. Bevor die Feier im vollen gange war sind wir weiter zum nächsten Ziel der Bierstadt "Leuven" gefahren. Hier haben wir bei einem Stadtrundgang "Leuven" erkundet. Gestartet sind wir am Leuven Marktplatz "Rathaus". Das historische Rathaus ist der Stolz Leuvens. Es ist außerdem eines der bekanntesten gotischen Rathäuser der Welt. Der erste Stein wurde 1439 gelegt. Drei Baumeister und dreißig Jahre waren für den Bau notwendig. Quelle der Weissheit Die Leuvener ‘Hall of Fame’ zählt 236 Figuren, die erst nach dem Jahre 1850 in der Fassade gestellt wurden. Weiter haben wir die "Sankt-Peterskirche" Besucht. Diese Kirche aus dem 15. Jahrhundert ist ein Musterbeispiel der spätgotischen Architektur. An der Außenseite erkannt man gut, dass die Türme wegen eines unstabilen Bodens nie vollendet wurden. In der Kirche ist die M-Schatzkammer von Sankt Peter der große Publikumsmagnet. Man sieht dort das letzte Gemälde eines Flämischen Primitiven, das sich noch immer an der Stelle befindet, für die es bestellt wurde: den Abendmahlsaltar von Dirk Bouts. Der Belfried gehört zum UNESCO-Welterbe. Weiter ging es zum Brunnen "Quelle der Weisheit" wo wir eine Kaffeepause einlegten. Beginenhof Zurück haben wir in der "St.Michaels Kirche" ein exklusives Trommelkonzert bei leben dürfen. Jetzt war es nicht mehr weit zum nächsten UNESCO-Welterbe dem "Beginenhof", wo um 1600 400 Beginen wohnten. Heute sind die 72 Häuser Unterkunft für Mitarbeiter der Universität und ihrer Studenten. Um 15:30 waren wir wir wieder am Bus und sind in Richtung "Antwerpen" aufgebrochen. Sonnenuntergang Antwerpen Nach einer Einkaufspause haben wir uns durch den Berufsverkehr von "Antwerpen" gequält und haben um 18:45 den Campingplatz "Molen" erreicht. An der Rezeption war kein Mitarbeiter mehr da, so haben wir uns einen Platz ausgesucht und unser Sonnensegel aufgebaut. Abendessen "Fleischpflanzerl & Salat" vor unserem Bus. Haben dann noch einen Abendspaziergang an der "Schelde" entlang mit Blick auf die Skyline von "Antwerpen" unternommen, bevor wir den Tag vor unserem Womo ausklingen ließen.

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Sonntag 04. Juni 2017

4926 Km     Karte der Etappe Radtour 35 Km
Antwerpen mit dem Rad

Schelde Fußgängertunnel Abfahrt mit dem Fahrrad um 10:40 vom Campingplatz "Molen" nach "Antwerpen". Zuerst haben wir noch unseren Platz an der Rezeption des Campingplatzes bezaht. Weiter an der Schelde entlang und durch den Fußgängertunnel ging es mit dem Aufzug 31m in die Tiefe. Unter der Schelde sind wir den historischen "Sint-Anna" Tunnel 572m von 1933 bis zum Zentrum von "Antwerpen" geradelt. Am Pier entlang war die erste Station die Burg Het-Steen "Het-Steen". "Het-Steen" ist das älteste Gebäude von Antwerpen. Es liegt an der Schelde im Bereich der früheren Halbinsel ‚de Werf‘ (die Werft). Im 9. Jahrhundert erschien auf der Werft eine erste Niederlassung mit Erdwall. So entstand eine Burg. An der Wende vom 12. zum 13. Jahrhundert baute man hier eine steinerne Burgmauer und ‚het Steen‘, eines der drei Torgebäude der Burg. "Het Steen" wurde unter Karl V zu Anfang des 16. Jahrhunderts gründlich Am Pier umgebaut. Das sieht man noch heute am Farbunterschied in der Fassade. Bis zum Jahre 1823 wurde ‚het Steen‘ als Gefängnis verwendet. Nachdem ‚het Steen‘ kurz Dienst als Wohnung, Holzsägewerk und Fischlagerplatz getan hatte, öffnete es im Jahre 1862 seine Türen als Museum. Zuerst als Museum für Altertümer und von 1952 bis 2008 als Nationales Schifffahrtsmuseum. Nun können Sie die Sammlung im "MAS" Museum aan de Stroom bewundern. Weiter sind wir zum "Großen Markt"
  Grote Markt
Im Herzen der belgischen Hafenstadt "Antwerpen" liegt der Grote Markt. Der Grote Markt spiegelt die imposante Handelsgeschichte der Hafenstadt im Norden des Landes mit den Gildehäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert wieder. Zentral auf dem historischen Platz steht ein Wahrzeichen der Diamantenstadt, Grote Markt er Brabobrunnen. Die Bronzeplastik des Antwerpener Künstlers Jef Lambeaux befindet sich vor dem historischen Rathaus, einem der herrlichsten Gebäude in "Antwerpen". Das spätgotische Rathaus von "Antwerpen" wurde von Cornelis Floris II. entworfen, einem der bekanntesten Künstler aus der nordischen Renaissance-Epoche, der im 16. Jahrhundert wirkte. Zu den historischen Gebäuden gehört auch das Haus der Armbrustschützen mit der Skulptur des Heiligen Sankt Georg, der mit einem Drachen kämpft. Vom Grote Markt aus kann man zu Fuß die zahlreichen Sehenswürdigkeiten in der mittelalterlichen Altstadt erkunden, die sehr gut erhalten sind. Vom Grote Markt sind es nur ein paar Meter zur Schelde und dem Hafengebiet. Der Weihnachtsmarkt auf dem mittelalterlichen Platz gehört zu den Veranstaltungshöhepunkten von "Antwerpen".
Liebfrauenkirche Weiter sind wir zur "Liebfrauenkirche" die wir mit ihren "Rubens" Bildern besichtigten. Nach 169-jähriger Bauzeit (1352-1521) war es endlich soweit: Die Kathedrale, ein Kunstwerk aus Stein, ragte 123 Meter in die Höhe. Damit war sie das größte gotische Bauwerk der damaligen Niederlande. Noch heute ist sie im Besitz etlicher Kunstwerke, unter anderem von Peter Paul Rubens. Der Maler sorgte auch für die größten Blickfänge Bahnhof Antwerpen innerhalb der Kirche: die „Kreuzaufrichtung“ und die „Kreuzabnahme“. Jetzt war es Zeit für eine Kaffeepause. Die Fahrräder haben wir am "Fleeshaus" geparkt und auf dem "Eiermarkt" eine Pause eingelegt. Weiter ging es durch die quirlige Fußgängerzone, verkaufsoffener Sonntag zum Bahnhof von MAS "Antwerpen", einer der 10 schönsten der Welt! Hier befindet sich auch das Diamanteviertel wo Weltweit 60% aller Diamanten gehandelt werden und 27.000 Menschen beschäftigt sind. In der Nähe befindet sich auch der "Zoo" von "Antwerpen" mit dem schönen Eingangsportal. Weiter sind wir Richtung Hafen geradelt wo wir das "MAS" (Museum am Strom) besuchten. Mit er Rolltreppe sind wir bis zur 10. Etage gefahren und hatten oben eine überwältigen Blick über "Antwerpen" und dem nach "Rotterdam" zweitgößten Seehafen Europas. Hafen Renate die "Hafenrundfahrt" mit dem Schiff war leider Ausgebucht, und so sind wir mit dem Fahrrad zur kleinen Hafenrunde aufgebrochen. Eine schöne "Hafenradkarte" mit verschiedenen Routen von 10 Km bis 60 Km haben wir im "MAS" erhalten. Wir sind dann der blauen Route, "Einführung in den Alten Hafen", 10 Km durch das riesige Hafengelände gefolgt. An derv Seefahrtschule vorbei über zwei Hubbrücken haben wir das "Albertsdok" Hafenhaus umrundet mit Ziel dem neuen "Hafenhaus" das von der Architektin "Zaha Hadid" entworfen wurde. "Zaha Hadid" hat auch für "Reinhold Messen" das "MMM Corones" auf dem Kronplatz entworfen. Leider ist sie 2016 an einem Herzinfakt im Alter von 66 Jahren in Miami verstorben. Zurück Richtung Zentrum sind wir am "Hessenhaus" vorbei, wo gerade eine Sonnenuntergang Antwerpen OpenAir Party im vollen gage war. Zurück am "Großen Markt" haben wir in der "Taverne El Toro Negro" zu Abend gegessen. War Ok. Durch den "Schelde Tunnel" sind wir wieder zum Richtung Campingplatz "Molen" gefahren. Aufzug war Def., so mussten wir dir Fahrräder über die Rolltreppe transportieren. Kleines Abendbier in dem Restaurant "Windmühle" am Scheldeufer das wir mit schönem Sonnenuntergang genossen haben. Zurück am Platz und ab zur wohlverdienten Nachtruhe.

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Montag 05. Juni 2017

4926 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 223 Km
Antwerpen Hafen, Lier nach Gent

Abfahrt um 10:15 vom Campingplatz "Molen" zur großen Hafen-Rundfahrt, diesmal mit dem Auto durch den riesige Hafengebiet von "Antwerpen".
  "Antwerpen Hafen"
Antwerpen Hafen [II] Der Hafen von Antwerpen ist der größte Hafen Belgiens. Gemessen am Ladungsaufkommen in Tonnen ist er der zweitgrößte Hafen Europas (nach Rotterdam) und der siebzehnte weltweit. Für Stückgut ist Antwerpen der größte Hafen der Welt. Weiterhin beherbergt der Hafen von Antwerpen den nach Houston zweitgrößten Chemieindustriepark der Welt. Antwerpen Hafen Der Hafen liegt als Dockhafen an der Trichtermündung der Schelde. Durch diese Mündung fahren Schiffe von über 100.000 Tonnen über 80 Kilometer Inland. Die importierte Ware braucht so 80 Kilometer weniger per Eisenbahn- oder Straßenverkehr zurückzulegen. Mit entscheidend für seine Größe ist die zentrale Lage des Hafens in Europa: in einem Radius von 250 Kilometern um den Hafen liegen fünf Hauptstädte; in einem Radius von 500 km sind 60 Prozent der Kaufkraft der Europäischen Union, unter anderem die Metropolregion Rhein-Ruhr (Ruhrgebiet bis Köln), mit etwa 10 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste der elf Metropolregionen Deutschlands.
Windmühle Pulderbos Wassermühle Tielen Jetzt sind wir zu einer Mühlentour durch die Region "Kempen" aufgebrochen. Erste Station war die Windmühle in "Pulderbos" wo wir einen Fotostop einlegten. Nächstes die Wassermühle "Van Hool" in "Grobbendonk" wo wir aber wenig zu sehen bekamen. Mehr Glück hatten wir bei der nächsten Wassermühle von "Tielen", die noch sehr gut erhalten war. Letzte Mühle die wir besichtigten war die in "Stormen Sterk" in "Gierle". Die Mühle wurde grundlegend restauriert und 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Gesamtkosten betrugen 695.000€. Der Denkmalschutz beteiligte sich mit einer Summe von 451.475€, jeweils 20% übernahm die Gemeinde "Stormen Sterk" "Lille" und der Landschaftsverein "Kempens". Den Rest übernahm dann die Flämische Regierung. Nach einer Kaffeepause in "Gierle" sind wir nach "Lier" gefahren. Hier haben wir einen Rundgang durch die schöne Stadt unternommen. Erstes Ziel war die Kirche "St.Gummarus" mit den Königlichen Glasfenster, die 1516-1519 zur Erinnerung an die feierliche Amtseinführung von Maximilian von Österreich und Karl V. St.Gummarus als Herzöge von Brabant angebracht wurden. Der Hofglasermeister war Nicolaas Rombauts. Die bemerkenswerte Chordoxale aus dem 16. Jahrhundert ist gekennzeichnet durch reich verzierte Figurengruppen. Im 19. Jahrhundert kam noch ein Türmchen mit einer St.-Gummarus-Statue hinzu. Weiter ging es zum "Grote Markt" das pulsierende Zentrum von Lier. Der Grote Markt ist seit dem Mittelalter das pulsierende Zentrum von "Lier" , das im Jahr 1212 die Stadtrechte erhielt. Lier Schon seit Jahrhunderten bildet er die Kulisse von kleinen und großen Ereignissen, Märkten, Prozessionen, Umzügen, Veranstaltungen und hohem Besuch. Das "De Fortuin" Haus wurde vermutlich im 17. Jahrhundert errichtet und im 18. Jahrhundert angepasst. Das Gebäude diente zunächst als Getreidelager, dann als Steinkohlelager, Limonadenfabrik, Tischlerei und als städtisches Depot. Die Wetterfahne stellt die Göttin Fortuna mit dem Füllhorn dar. Nächstes Ziel war der "Zimmerturm" mit der Jubiläumsuhr.
  Jubiläumsuhr
Jubiläumsuhr Fünf Jahre lang hat Louis Zimmer an seiner Jubiläumsuhr gearbeitet. 1930 schenkte er sie seiner Geburtsstadt Lier anlässlich des hundertsten Jahrestags der belgischen Unabhängigkeit. Daher heißt sie "Jubiläumsuhr". Die Uhr wurde in den restaurierten mittelalterlichen Cornelius-Turm eingebaut, der damals auch in Zimmer-Turm umbenannt wurde.
Die Jubiläumsuhr zeigt 13 verschiedene Zeitangaben an:
Weiter sind wir zum "Beginenhof" der 1998 zum Weltkulturerbe der UNESCO anerkannt wurde.

  Beginenhof von Lier
Die Beginenhöfe waren geschlossene Höfe, in denen Witwen und unverheiratete Frauen ein religiöses, aber eigenständiges Leben führten. Es herrschte Selbstverwaltung unter der Leitung einer «Grootjuffrouw» (Vorsteherin). Die Beginen bestritten ihren Lebensunterhalt durch Weben, Spitzenklöppeln oder Sticken. Sie legten das Altag Beginen Gelöbnis der Keuschheit und Gehorsamkeit, aber nicht der Armut ab. Es bestand eine große Harmonie zwischen dem spirituellen und materiellen Leben. Sie konnten den Beginenhof jederzeit verlassen. Der Beginenhof in Lier wurde 1258 gegründet. In diesem typischen Straßen-Beginenhof sind 162 kleine Häuser auf elf enge Sträßchen verteilt. In der Mitte steht die St.-Margarita-Kirche (17.-18. Jahrhundert). Außerdem gibt es einen Kalvarienberg, einen Konvent und eine Krankenstation, aus der später ein Waisenhaus für Mädchen wurde. Der Eingang zur Begijnhofstraat ist geprägt durch ein monumentales Tor aus Quaderstein (1690). Beginenhof Oben steht eine Terrakottafigur der heiligen Begga (1777), der Schutzheiligen der Beginen. Links vom Tor steht eine polychrome Statue der Onze-lieve-vrouw-van-Remedie (Muttergottes der Heilung, 14. Jahrhundert). Verschiedene Stellen im Beginenhof erinnern uns an den Autor und Maler Felix Timmermans, der sich hier oft inspirieren ließ. Er gab ihm auch den Beinamen "die Mandelbohne von Lier". Seine Novelle "De zeer schoone uren van Juffrouw Symforosa, begijntjen" (1918) spielt sich großenteils hier ab. 1994 starb Agnes, die letzte Begine von "Lier".
Um 18:00 haben wir den Campingplatz "Balaarmeersen" in "Gent" bezogen. Während die Waschmaschine läuft haben wir im Restaurant des Platzes gut zu Abend gegessen. Spaziergang rund um den Platz bis der Trockner fertig war. Den Rest des Abends haben wir unter dem Sonnensegel verbracht und die Abendruhe genossen.

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Dienstag 06. Juni 2017

5149 Km     Karte der Etappe Gent 22 Km
Gent mit dem Rad und zu Fuß

Abfahrt um 11:45 vom Campingplatz "Balaarmeersen" mit dem Fahrrad nach "Gent". Kurz nach der Abfahrt wurde es dunkel und ein gewaltiger Gewitterregen erwischte mich kurz nach dem Campingplatz. Unter einem Dach einer Bushaltestelle brachte ich mich in Sicherheit Gent Nach 10 minütiger Pause ging es dann mit Rückenwind weiter in Richtung "Gent". Mein Rad habe ich an dem Fahrrad-Parkplatz an der "Grasbrug" abgestellt, und weiter zu Fuß durch die Altstadt von "Gent". Erste Station war die "St. Bavo Kathedrale" mit dem berühmten "Genter Altar". Dieses Meisterwerk von "Jan van Eyck" habe ich ausgiebig besichtigt.
  "Genter Altar"
Genter Altar [III] Dieses beeindruckende Altarbild wurde im Jahr 1432 von den Brüdern van Eyck geschaffen. Es ist der Höhepunkt des Werks der Flämischen Primitiven und ein Meilenstein der Kunstgeschichte. Das Polyptychon hat den Bildersturm überlebt, ist unter Napoleon in französische Hände gefallen und wurde im Zweiten Weltkrieg vom nationalsozialistischen Deutschland als Eigentum eingefordert. Und dennoch hängt es heute bereits seit über fünfzig Jahren friedlich, wo es hingehört: in der St. Bavokathedrale. Freilich immer noch mit einer Reproduktion des 1934 gestohlenen Gemäldes der ‘Gerechten Richter’.
Graffitigsse [III] Durch die "Graffitigasse" in der Werregarenstraat die ihr Aussehen ständig ändert, weil sich hier Straßenkünstler ausleben dürfen, bin ich an der "Jakobskirche" vorbei und weiter zum Technikmuseum "MIAT". Das "Museum über Industrie, Arbeit und Textilien" habe ich bei einem Rundgang ausgiebig besichtigt. MIAT Im Mittelalter war das "Genter Tuch" bis weit über die Landesgrenzen hinaus ein Begriff. Bis ins 19. Jahrhundert hinein blieb die Stadt ein bedeutendes Textilienzentrum mit industriellem Anstrich. Das "MIAT" ist in einer alten Baumwollspinnerei untergebracht und vermittelt ein einmaliges Bild vom einschneidenden technologischen Wandel, den die Menschheit in den vergangenen 250 Jahren durchlaufen hat. Vom höchsten Stockwerk dieses Vrijdag Markt transparenten Gebäudes aus genießen Sie außerdem eine großartige Sicht über die Stadt (War leider wegen renovierungsarbeiten geschlossen). Nun bin ich weiter zum "Vrijdagmarkt". Auf diesem Platz hat sich in den vergangenen Jahrhunderten der größte Teil des öffentlichen politischen und gesellschaftlichen Lebens abgespielt. Hier wurden Machthaber feierlich empfangen, Feste gefeiert und Fehden beigelegt. Bis auf das Türmchen aus dem 15. Jahrhundert stammen alle Gebäude auf Patershol dem Vrijdagmarkt aus dem 18. Jahrhundert, das monumentale sozialistische Volkshaus (Ons Huis, Bond Moyson) geht sogar auf den Beginn des 20. Jh. zurück. Freitags- und samstagsnachmittags bieten die Markthändler hier ihre Ware an. Über die "Leie" ging es ins Historische Viertel "Patershol". Ein malerisches, gemütliches Viertel im Schatten der Grafenburg mit einem Straßenmuster, das seit dem Mittelalter nicht verändert worden ist. Grafenburg In diesem Viertel sind das "Karmeliterkloster", das "Haus von Alijn", Fachgeschäfte und Kunstgalerien beheimatet. Nächstes Ziel war die "Grafenburg" wo ich den Innenhof besichtigt habe. Am "Design Museum" vorbei ging es weiter zur "Graslei" und "Korenlei". Der mittelalterliche Hafen mit seinen einzigartigen historischen Gebäuden, die sich im Wasser des langen Flusses spiegeln, ist heute der Treffpunkt der Stadt. Junge und alte, Besucher und Einwohner kommen in den zahlreichen Straßencafés und am Ufer zusammen. Dies ist das pulsierende Herz der Genter Innenstadt. Das Getreidemesserhaus, das Zunfthaus der Freien Schiffer, "Graslei und Korenlei" das Stapelhaus 'Spijker' ... jedes Haus an der Graslei verfügt über seine eigene Geschichte. Zusammen erzählen sie die Geschichte der beachtlichen wirtschaftlichen Blüte Gents im Mittelalter. An der anderen Seite des Wassers liegt der Korenlei. Von einigen historischen Gebäuden ist nur noch die Fassade im ursprünglichen St. Michaelkirche Zustand erhalten. Nächstes Ziel war die "St.Michaelkirche". Eigentlich sollte die Spitze der St. Michaelkirche alle anderen überragen, die Geschichte hat es jedoch anders gewollt: das geplante 134 Meter hohe "Triumphdenkmal" hat es nicht über dürftige 24 Meter hinaus geschafft. 1828 hat der unvollendete Turm endgültig ein Flachdach erhalten. In der Kirche befinden sich zahlreiche Gemälde und Bilder bekannter Meister, u.a. 'Christus am Kreuz' von Antoon Van Dyck. Jetzt ging es zur St. Nikoleikirche "St.-Nikolaus-Kirche". Diese aus Blaustein aus dem Tournaisis erbaute Kirche zählt zu den schönsten Beispielen der Scheldegotik. Einzigartig ist der so genannte Laternenturm, der sich nicht über dem Eingang, sondern über der Kreuzung zwischen dem Hauptschiff und den Seitenschiffen befindet. Er fungiert als eine Art natürliche Laterne, da das Licht über den Turm in das Querschiff einfällt. An der "Stadthalle" vorbei habe ich den 95 Meter hohen "Belfried" Stadhaus Belfried mit dem Aufzug bezwungen. Im inneren habe ich die alte Turmspitze, ein vergoldeter Kupferdrache und das alte Spielwerk für das Genter Glockenspiel mit seinen 54 Glocken bestaunt. Der Belfried ist das stolzeste Symbol der Unabhängigkeit der Stadt. Unmittelbar am Belfried grenzt die Tuchhalle an. In euphorischer Brabanter Gotik verherrlicht dieses Monument das Gewerbe, dem die Stadt so vieles zu verdanken hat. An der Ecke der Tuchhalle befindet sich eine alte Gefängniswärterwohnung. An der Fassade prangt der Mammelokker, der die Legende des zum Hungertod verurteilten Cimon darstellt. Dieser wurde von seiner Tochter gerettet - sie liess ihn täglich an ihrer Brust ('mamme') trinken ('lokken'). Der Belfried bildet zusammen mit den Türmen der St. Bavokathedrale und der Sint-Niklaas-Kirche eine Turmreihe. Weiter bin ich Richtung Fahrrad und bin zufällig auf das Graffiti "Ghent Altarpiece forever on the wall" gestossen. Die früher ganz normale Seitenfront des Herrenhauses an der Ecke Predikherenlei/Van Stopenberghestraat muss man einfach gesehen haben. Anlässlich des Kinostarts von „Monument Men – Ungewöhnliche Helden“ sprühte der Graffitikünstler Bart Smeets hier ein 100 m² großes Kunstwerk. Mit dem Rad ging es an der "Leie" e ntlang zurück zum Campingplatz "Balaarmeersen", wo ich um 18:00 wieder am Platz war. Am Abend gab es "Linsensuppe" und den Rest des Tages haben wir den Tag vor unserem Womo Revue passieren lassen.

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Mittwoch 07. Juni 2017

5149 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 148 Km
Gent, Brügge, Knogge nach De Panne

St. Salvatorkathedrale Abfahrt um 10:15 vom Campingplatz "Balaarmeersen". An der Versorgungsstation haben wir erst mal den Bus von den klebrigen Blüttenblättern mit dem Wasserschlach befreit. Jetzt ging es weiter nach "Brügge". Als erstes haben wir die "St. Salvatorkathedrale" besucht. Brügges älteste Gemeindekirche (12.-15. Jahrhundert) besitzt unter anderem einen Lettner mit Orgel, Gräber aus dem Mittelalter, Brüsseler Tapisserien und eine reichhaltige Sammlung flämischer Malerei (14.-18. Jahrhundert). Die Schatzkammer der Kathedrale beherbergt unter anderem Gemälde altflämischer Meister wie Dierick Bouts und Hugo van der Goes. Weiter sind wir die quirlige Einkaufsstraße zum Zentrum von "Brügge" dem
  "Markt"
Markt Der Markt wird beherrscht vom Belfried, bereits seit Jahrhunderten das stolze Aushängeschild der Stadt und idealer Wachturm in Kriegszeiten, bei Brand und sonstigem Unheil. Man kann ihn auch heute noch besteigen. Am Fuße des Belfrieds befinden sich die berühmtesten Frittenbuden der Welt! Etwa in der Platzmitte sehen Sie das Standbild von Jan Breydel und Pieter De Coninck, zwei Brügger Volkshelden, die 1302, als sich die Flamen gegen die französische Vorherrschaft auflehnten, bei der Schlacht der Goldenen Sporen eine wichtige Rolle gespielt hatten. Von ihrem Denkmal aus haben Sie eine schöne Sicht auf das neugotische Provinzialpalast (Markt 3). Bis ins 18. Jahrhundert stand hier die Waterhalle, der überdachte Stapelplatz, wo eifrig geladen und gelöscht wurde. Die Grachten flossen am Markt entlang. Auch heute ist das noch der Fall, wenn auch unterirdisch.
Fischmarkt Weiter sind wir zum Platz "Burg". Dieser Ort war bereits im 2. Jahrhundert bewohnt. Im 9.Jahrhundert wurde er zur Ausgangsbasis des Grafen von Flandern. Vom Brügger Freiamt aus wurde ab dem Spätmittelalter bis 1795 das Land verwaltet. Anschließend wurde der Komplex beinahe 200 Jahre lang von den Gerichten vereinnahmt. Links vom Rathaus aus dem 14. Jahrhundert die Alte Kanzlei, ein außergewöhnlicher Brügger Renaissancebau, Grachtenfahrt rechts davon die Basilika des Heiligen Blutes, wo die Reliquie des Heiligen Blutes aufbewahrt wird. Nächstes Ziel war der "Fischmarkt". Anfangs wurde der Fisch an der Ecke des Markts verkauft, aber weil der Geruch störte, wurden die Fischverkäufer hierher verbannt. In der eigens dafür erbauten Säulenhalle (1821) wurde Seefisch verkauft, eine teure Delikatesse, die nur für Reiche erschwinglich war. Heute kann man dienstags bis samstags hier noch immer morgens fangfrischen Seefisch kaufen. Hier haben wir an einer halbstündigen Grachten Kaffeepause Fahrt teilgenommen, und die schönsten Ecken der Stadt aus einem ganz anderen Blickwinkel kennengelernt. Nach einer Kaffeepause sind wir zur "Liebfrauenkirche" die wir besichtigt haben. Der 115,5 m hohe Backsteinturm der Liebfrauenkirche zeugt von der Kunstfertigkeit der Brügger Steinmetze. In der Kirche befindet sich eine reichhaltige Kunstsammlung: die weltberühmte „Madonna mit Kind“ von Michelangelo, zahlreiche 
Madonna mit Kind Gemälde, bemalte Grabgewölbe aus dem 13. Jahrhundert und die Grabmäler von Maria von Burgund und Karl dem Kühnen. Der Chor wurde 2015 restauriert und nun ist das kostbare Kircheninterieur wieder in all seiner Pracht zu bewundern. Zurück in Richtung Auto sind wir am neuen "Kongresszentrum" vorbei gekommen. Dieses internationale Zentrum für Musik und Kunst ist eines der ‚1001 buildings you must see before you die’. Hier wird Ihnen Damme das Beste geboten, was es an modernem Tanz und an klassischer Musik zu sehen und zu hören gibt. Der imposante Konzertsaal (1289 Plätze) und ein intimerer Kammermusiksaal (322 Plätze) werden gelobt wegen ihrer ausgezeichneten Akustik. Im Konzertgebäude können Sie darüber hinaus diverse moderne Kunstwerke bewundern. Wieder am Auto haben wir "Brügge" verlassen und sind Damme nach "Damme" an dem Fluß "Lieve" gefahren. Hier haben wir die Dorfmühle besichtigt. Die aus Backstein erbaute Getreidemühle von Oostkerke befindet sich auf einem Erdwall. An der gleichen Stelle stand im 14. Jahrhundert eine Bockmühle aus Holz, in Besitz der Herren von Oostkerke, die von einem Feuer in 1874 vernichtet wurde. Noch im gleichen Jahr wurde dieser Damme steinerne Mühle errichtet. Diese denkmalgeschützte Gebäude wurde von 1970 bis 1973 und von 1988 bis 1991 restauriert und ist heute eine Knogge funktionstüchtige Getreidemühle. Weiter ging es nach "Knogge" an die windige Nordsee!. Nach einem kleinen Rundgang an der Strandpromenade wo wir die Umgestalltung des Ortes live miterlebt haben. Jetzt ging es weiter zum Campingplatz "Greenpark" in "De Panne" den wir um 18:30 bezogen haben. Knogge Die Rezeption war nicht besetzt, so haben wir unseren Platz selbst gewählt. Nach einem Bier an der Bar zurück am Bus. Direkt neben uns hat sich auf der riesigen freien Fläche ein Renault Kangoo in 3 m Abstand platziert. Nach kurzer Diskussion hat sich der Kuschelcamper einige Meter weiter platziert. Bei Salat, Steak und Baqette haben wir den Abend vor unserem Bus in aller Ruhe genossen.

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Donnerstag 08. Juni 2017

5297 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 57 Km
De Panne nach St.Omer

De Panne Abfahrt um 10:15 vom Campingplatz "Greenpark" ins Zentrum von "De Panne". Hier haben wir uns ein Tagesticket für die Küstentram gekauft. 6€ p. P. Um 10:40 kam keine Tram sondern ein Bus. Wegen Bauarbeiten sind wir die ersten Stationen mit dem Bus gefahren und später in die Straßenbahn Linie 0 umgestiegen.    Karte der Etappe Tramstrecke 97 Km
68 Kilometer fährt sie entlang der Küste von "De Panne nach "Knogge" und zurück. Nach 1,5 Std. fahrt sind wir in Küstentram "De Haan" dem schönsten kleinen Küstenort ausgestiegen. Hier haben wir einen Rundgang durch den alten Badeort unternommen. Pause in einem Kaffee an der Strandpromenade. "De Haan" gilt zurecht als "Prinzessin" der belgischen Seebäder. Seine weitgehend erhaltene Architektur hat viel Charme. Die meisten Häuser sind im Cottage-Stil De Haan Strandpromenade gebaut, mit verschachtelten Dächern, Ecktürmen, Erkern, Terrassen und Loggien oder tragen Züge der anglonormanischen Architektur, z.B. Pseudo-Fachwerk. Hier finden sich auch Elemente "de Art Deco", seltener des Jugendstils. In der "Villa Savoyarde" lebte Albert Einstein 1933 für ein halbes Jahr, bevor er in die USA emigrierte. Zu der temporären Bleibe hatten ihm die "Königs" verholfen, wie Einstein das mit ihm seit Jahren befreundete belgische Fürstenpaar Albert und Elisabeth nannte. De Haan Zurück ginge an Wieder zum alten Haltestellengebäude in "De Haan". Hier sind wir mit der Küstentram wieder zurück in Richtung "De Panne" gefahren, mit nächstem Halt "Oostende". Oostende Erste Station war die "St. Petrus- und St. Pauluskirche", eine neugotische Kirche von 1907 gebaut mit prachtvollen Glasfenster. In der Kapelle hinten dem Altar befindet sich das Grabmal der Königin Marie-Louise, der erste Königin von Belgien, gestorben in "Ostende". Weiter sind wir am "Viserskaai" entlang wo jede Menge Fischverkaufsstände frische Meeresfrüchte anboten. Die Fischgerichte wurden ohne Brot/Brötchen Verkauft! Grund: Wegen der aggressiven Möwen ist es streng verboten sie zu Füttern und wird mit einer Strafe von 250€ Strafe geahndet! Nächstes Ziel war das "James-Ensor-Haus", das wir zum 55+ Tarif für einen Euro besichtigten.
  "James Sidney Ensor"      * 1860   † 1949
Biografie
[IV] James Ensor wurde als Sohn eines englischen Vaters und einer flämischen Mutter am 13. April 1860 in Ostende geboren.
Ensor Musem Ensor verbrachte seine Jugend- und Kinderjahre in seiner Geburtsstadt Ostende, der er sein ganzes Leben lang treu blieb. Nach seiner Schulzeit begab er sich zu Studienzwecke nach Brüssel. Dort studierte er ab dem Jahr 1877 an der Akademie. Im Jahr 1889 schloss er seine Ausbildung ab und kehrte nach Ostende zurück. Ensor wurde seine Anerkennung erst spät zuteil, im Jahr 1929 wurde er mit dem Titel des Barons geadelt. Vor dieser Zeit wurde sein Werk nur von wenigen beachtet wie zum Beispiel von den beiden belgischen Schriftstellern Emile Adolphe Gustave Verhaeren und Maurice Polydore Marie Barnard Maeterlinck. Ensor Musem In seinem anfänglichen Malstil zeigte Ensor Porträts, Seestücke und Landschaften in einer düsteren Ausdruckssprache, wobei er sich am impressionistischen Stil orientierte. So entstand im Jahr 1877 beispielsweise der Titel "Badewagen am Strand". Aus dieser Zeit stammen auch einige gelungene Stillleben. 1888 trat ein Stilwechsel ein. James Ensor wählte eine hellere und kontrastreichere Farbgebung aus und traf damit die typisch flämische Farbwahl. In dieser Weise realisierte er erstmals ein Selbstbildnis von Rubens mit dem Titel "Selbstbildnis mit Hut" aus dem Jahr 1888, das eine überarbeitete Version seines Werks aus dem Jahr 1883 darstellt. Ensor Musem Mit dem Stilwechsel war auch ein inhaltlicher Wechsel verbunden. Ab dieser Zeit malte er eine phantastische Welt von maskierten Figuren, Skeletten und Harlekins oder religiöse Szenen mit surrealer Verfremdung. Sie sind unter anderem als Karikatur der dunklen Seite des Menschen zu verstehen, die auch seine eigene Situation widerspiegeln wie zum Beispiel die fehlende künstlerische Anerkennung. So entstand beispielsweise im Jahr 1891 der Titel "Masken im Streit um einen Gehängten". Vor allen Dingen die Maskenbilder machten ihn als Künstler berühmt. Sie knüpfen in Aufmachung und Gegenstand an Werke von Hieronymus Bosch, Peter Bruegel der Ältere, Jacques Callot, Francisco José de Goya y Lucientes, und Alessandro Magnasco an. Ensor Musem Ensors berühmteste Arbeit aus dieser Phase trägt den Titel "Der Einzug Christi in Brüssel", die er in der Zeit von 1887 bis 1888 fertig stellte. Im Jahr 1889 kam es deswegen zu einem Skandal und James Ensor wurde aus der im Jahr 1883 gegründeten neoimpressionistischen Ensor Musem Künstlergruppe "Les Vingt" ausgeschlossen. In der Zeit von 1888 bis 1892 entstanden seine bedeutendsten Bilder. Ab dem Jahr 1900 lässt das phantasiestarke Schaffen von James Ensor nach und die Bildthemen wiederholen sich. Darüber hinaus machte er sich einen Namen als Radierer. 1891 entstand die Radierung mit dem Titel "Die Kathedrale" die zu seinem berühmtesten Werk in dieser Technik zählt. James Ensor starb am 19. November 1949 in Ostende. Die Zeitungen hatten seinen Tod bereits 1942 gemeldet.
Nach einer Kaffeepause an der Strandpromenade sind wir mit der Küstentram zurück nach "De Panne" gefahren wo wir um 17:30 wieder an unserem Womo waren. Nach 14 Tagen "Belgien" Rundreise ging es jetzt weiter nach "Frankreich" in die "Normandie", wo wir um 18:30 auf dem Campingplatz "Chateau de Grandspette" in der nähe von "St.Omer" einen Platz bezogen. Am Abend haben wir sehr gut im Restaurant des Platzes zu Abend gegessen und den restlichen Abend vor unserem Bus verbracht.

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Frankreich Normandie

Logo Normandie Normandie – weitläufige Sandstrände, Blumenküste und ländliche Idylle Die Normandie im Norden Frankreichs ist das Land der drei großen C: Calvados, Camembert und Cidre. Aber auch die Region von Karte Belgien Frankreich mit den höchsten Klippen, der steilsten Küste, dem höchsten Tidenhub Europas, prachtvollen Schlössern und Gärten. Erhalten hat die Normandie ihren Namen von den Normannen, den „Nordmännern“, die im 9. Jahrhundert unter dem Wikingeranführer Rollo in die Gegend um das heutige Rouen einfielen und es für sich beanspruchten. Die Region besteht seit 1956 aus zwei Teilen: der Haute-Normandie nördlich von Paris mit der Hauptstadt Rouen und der Basse-Normandie im Westen mit der Hauptstadt Caen und den Kanalinseln sowie der Halbinsel Cotentin.

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Freitag 09. Juni 2017

5354 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 155 Km
St.Omer nach Le Treport

Le Moulin de la Montagne Abfahrt um 9:55 vom Campingplatz "Chateau de Grandspette" nach "Watten. In der Nähe haben wir uns die alte Windmühle "Le Moulin de la Montagne" angeschaut. Die Steinmühle stammt aus dem Jahr 1731 und wurde mit Materialien aus der alten Abtei, auf dem Gelände einer Holzmühle gebaut. Führungen durch die Wattenmühle werden jeden Sonntag von Juni bis September von den Freunden des Vereins Old Watten und seiner Region organisiert. Erbaut auf den Überresten der aufgedeckten Befestigungen, die Mühle wurde bis 1930 betrieben, während eines Sturms verlor die Mühle im Jahr 1937 zwei Flügel und wurde 1940 als Observatorium für die deutsche Armee wiederverwendet. Von der Gemeinde im Jahr 1985 erworben und registriert, wurde Notre-Dame du Mont sie komplett mit der Zusammenarbeit der Gemeinde, der Regionalverband der Freunde der Mühlen und der Vereinigung der Freunde von alten Watten und seiner Region renoviert. Das Dach wurde 1987 und Flügel im Jahr 1988 erneuert. Ein neue Mechanik wurde im Jahr 1994 installiert, so dass die Mühle wie früher Getreide mahlen kann. Neben der Mühle haben wir die Ruinen der Abtei "Notre-Dame du Mont", im 11. Jahrhundert geründet, im 16. Jahrhundert zerstört mit erhaltenem Turm (72 Meter) besichtigt. Weiter sind wir nach "St.Omer" wo wir bei der Besichtigung von so vielen Monumenten und Meisterwerken Basilika Notre Dame wird mir ganz schwindlig. Sich in den geheimen Gassen verlaufen, dann einen höllischen Abend verbringen. Einige Geheimnisse der Vergangenheit lüften und mit der Zukunft auf Du sein... Sie sind in Saint-Omer, dem Ort der Kunst und Geschichte. Zuerst haben wir die "Basilika Notre Dame", gotische Kathedrale Park St.Omer besucht. Sie ist 57 m hoch, in 3 Jahrhunderten erbaut, ein gotisches Meisterwerk! Unbedingt sehenswert: die Astrolabium-Uhr aus dem 16. Jhdt., die "Kreuzabnahme" von Rubens, die Orgel Cavaillé-Coll... Nächstes Ziel war der Jardin public des Architekten Guinoiseau (20. Jahrhundert) wurde in den Gräben der von Vauban errichteten Festung angelegt. Nächstes Ziel war "Abbeville" wo wir zu einen Rundgang durch die Stadt aufgebrochen sind. Tor der Ursulinen Erstes Highlight war die Die Stiftskirche St. Vulfran ist ein Meisterwerk spätgotischer Baukunst. Ihre 1488 begonnene Erbauung wurde 1539 unterbrochen und fand erst im 17. Jahrhundert ihre Fertigstellung. Zum Tor der Ursulinen, das Portal der Kapelle eines Klosters das von Ludwig XIII erbaut wurde. Dieses Denkmal hat jetzt eine zweite Jugend bekommen: Von alten Fotos und Dokumenten konnten die fehlenden oder beschädigten Teile der Fassade der Kapelle ersetzt werden. Etwa 1200 Steine ​​wurden für diese schwere und sorgfältige Arbeit benötigt. Es wurde eine bemerkenswerte Beleuchtungsanlage eingerichtet, Bahnhof um die "Porte des Ursulines" bei Nacht hervorzuheben. Weiter sind wir am "Theater Muncipal" vorbei zum schönen Bahnhof von "Abbbeville". Das Passagiergebäude wurde 1862 eröffnet und erstrahlt Heute frisch renoviert mit seinen roten Ziegelsteinen verziert, in neuem Glanz. Jetzt ging es um 16:15 weiter nach "Le Treport" wo wir auf dem Campingplatz "Municipal Les Boucaniers" einen Platz fanden. Zu Abend gab es unserem Bus Spagetti und Salat. Lange draussen gesessen und den Tag Revue passieren lassen.

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Samstag 10. Juni 2017

5509 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 129 Km
Le Treport, Dieppe, Sassetot-le-Mauconduit, Etretat

Le Treport Abfahrt um 9:45 vom Campingplatz "Municipal Les Boucaniers" ins Zentrum von "Le Treport". Unser Auto haben wir am Hafen abgestellt und sind zu Fuß zur Stadterkundung gestartet. Erstes Ziel war die Kirche "St. Jaques" die wir besichtigten. Nach einer Kaffeepause ging es mit der Standseilbahn auf den Kalvarienberg. Hoch oben auf den Klippen angekommen hatten wir einen schönen Blick auf "Le Treport" und das Meer. Zurück mit der Standseilbahn sind wir an der Strandpromenade Le Treport entlang zur Fischmarkthalle. Auf dem Markt haben wir ein Nudelsieb gekauft. Am Auto angekommen ging es weiter nach "Dieppe" in Frankreich – Teil der Alabasterküste und ist das älteste Seebad Frankreichs. Am Hafen haben wir unser Auto abgestellt, und sind zu Fuß über eine Hub- und Dreh-brücke ins Zentrum gewandert. Die Kirche St.Jakobus haben wir besichtigt, und am Hafen eine Stadtrundfahrt mit der Train Touristik unternommen. 50 Min. ging es durch "Dieppe". Unterwegs hat ein alter Sissi Mann seinen Gehstock verloren. Ich aus dem Zug und den Stock gerettet. Zug ist weitergefahren und ich dem Zug hinterher gesprintet. Nach mehreren Stopzeichen der mitfahrenden Passagiere hielt der Zug und ich konnte wieder aufsteigen und dem Mann seinen Stock zurückgeben. Weiter ging es nach Fecamp "Sassetot le Maucondúit" wo wir im "Château de Sissi" eine Kaffeepause einlegten. Nächstes Ziel war "Fecamp" wo wir die "Palais Bénédictine" aus dem 19. Jahrhundert besichtigt haben. Es ist ein Kunstmuseum, in dem vor allem mittelalterliche sakrale Kunst ausgestellt ist; außerdem ist dort die Brennerei des Kräuterlikörs "DOM Bénédictine". Um 19:00 Uhr haben wir den abgelegenen Campingplatz "Tilleuls" in der nähe von "Etretat" bezogen.

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Sonntag 11. Juni 2017

5638 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 63 Km
Etretat, Jumieges

Etretat Abfahrt um 10:20 vom Campingplatz "Tilleuls" nach "Etretat". Wochenende, und gerade noch einen Parkplatz ergattert. Start einer kleinen Wandererung Karte der Etappe "Rother Normandie NR.40" zum "Porte de Amont" aufgebrochen. 180 Stufen ging es bergauf zur malerisch gelegenen Wallfahrtskapelle "Notre Dame" und einen schönen Blick auf den Felsen "Porte del Aval". Von oben aus 85 Metern Höhe bei der Kapelle Notre-Dame-de-la-Garde aus hat man einen schönen Blick über Étretat und Umgebung. Die Aussicht ist herrlich, links auf die massive Gewölbe des Manneporte für monumentale Architektur der Natur in das Gesicht der Aiguille Etretat und die andere Seite der Klippe Falaise Amont. Die Farbvariationen der Kreidefelsen an der Küste von Etretat in Abhängigkeit von Zeit und Licht sind ein Genuss. Unterhalb dehnt sich ein langer Kieselstrand, begrenzt durch die Falaise d'Aval und die Aiguille. Unten, nachdem man an den berühmten Etretat Austernbänken vorbeigelaufen ist, kann man in der Klippe einen Spalt entdecken: das Loch in der Man, eine Höhle, die den tosenden Wassern trotzte, und manch Schiffbrüchigen vor dem sicheren Tod gerettet haben soll. Hinter der Kapelle steht ein Denkmal, das an den Abflug des Oiseau Blanc erinnert, mit dem die französischen Piloten Nungesser und Coli am 8. Mai 1927 den ersten Nonstopflug über den Atlantik versuchten und dabei verschollen. Weiter entlang der Bucht bis zur Manneporte hat man freie Sicht bis zum Cap d'Antifer. Von dem Felsvorsprung La Manneporte taucht im Süden der Erdölhafen Pont de Brotonne Le Havre-Antifer auf. Die Wanderung ging am Felsen "Porte del Aval" vorbei und weiter an den steilen Kalkklippen entlang zur eindrucksvollen Felsnadel von "Belval" die ausdauernd aus dem Meer emporragt. Jetzt ging es bergab in das Tal "Valleúse dú Curé" und rechts ab nach "Benoúville". Hier haben wir an der Bushaltestelle ein Brotzeitpause eingelegt. Von hier sind wir durch Wiesen und Felder zurück nach Jumieges Jumieges "Etretat" gewandert. Nach 10 Km waren wir wieder im Ausgangsort wo wir noch die Kirche "Notre Dame" besichtigten. Jetzt ging es mit dem Womo weiter Richtung "De Jumieges", mit Fotostop an der Brücke "Pont de Brotonne" und mit der Fähre über die "Seine" zum Kloster "De Jumieges". Nach einer ausgiebigen Besichtigung des Klosters "De Jumieges" haben wir um 19:00 den Campingplatz "De la Forêt" bezogen. Zum Abendessen sind wir nochmal in den Ort gelaufen wo wir im "La Bonne Familie" "Gallets" und "Omlett" genossen haben. Zurück am Platz haben wir die absolute Nachtruhe genossen!



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Montag 12. Juni 2017

5721 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 103 Km
Jumieges, Rouen, Andelys

Chateu La Rivere Bourdet Um 10:15 sind wir vom Campingplatz "De la Forêt" in Richtung "Roúen" aufgebrochen. Pause in "St. Martin de Boscherville", wo wir das Kloster mit schönem Garten besichtigt haben. Nächster Foto Stop war am "Chateu La Rivere Bourdet". In "Roúen" angekommen haben wir unser Auto am "Quai Pierre Corneille" abgestellt und sind zu einem Stadtspaziergang "Roter Nr.50" aufgebrochen. An der "Leinen Tuchhalle" vorbei ging es zur "Kathedrale Notre Dame" Kathedrale Notre Dame Gros-Harloge die Montags aber erst ab 14:00 geöffnet hat. So sind wir an alten Fachwekbauten aus den 15.-18. Jhrd. die "Rue Sant Romain" entlang zur prunkvollen Uhr "Gros-Harloge" von 1527. Am alten Marktplatz mit der modernen Kirche "St. Janne" haben wir eine Kaffeepause eingelegt. Das alte Hotel "Bourgtheraulde" haben wir besichtigt. Jetzt sind wir am "Palast de Justiz" vorbei zum "Museum der schönen Künste". Nächstes Ziel war die Kirche "St.Quen" die leider auch am Chateau Gaillard Montag geschlossen hat. Jetzt ging es zurück zur Kathedrale deren Besichtigung sehr beeinduckend war. Nach zwei Stunden waren wir wieder am Womo wo wir weiter nach "Andeleys" gefahren sind. Das "Chateau Gaillard" thront über der "Saine" mit schönem Blick über die Landschaft. Um 17:00 haben wir den Campingplatz "Lille des trois Rois" bezogen, und erst mal unsere Wäsche gewaschen. Campingplatz Anschließend sind wir noch in den Ort "Andeleys" gelaufen, vorbei an der Anlegestelle wo zwei Hotelschiffe angelegt haben. Nach dem wir den Ort erkundet haben gings zurück zum Campingplatz wo wir im Restaurant gut gegessen haben. Den wunderschönen Sommerabend verbrachten wir vor unserem Womo bis zur wohlverdienten Nachtruhe.

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Dienstag 13. Juni 2017

5834 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 105 Km
Andelys, Giverny, Gaillan, Evreux, Le Bec-Hellouin, Camping Saint-Nicolas

Vernon Mühle Um 10:00 sind wir vom Campingplatz "Lille des trois Rois" in Richtung "Vernon" aufgebrochen. Hier haben wir die ehemalige Wassermühle besichtigt. Bis ins XVIII Jahrhundert befanden sich auf der alten Brücke zahlreiche Mühlen. Garden Monet Eine dieser Mühlen (XVI XVII Jahrhundert) besteht noch heute auf der Seite von Vernonnet. Sie wurde vor einigen Jahren renoviert und ist eine der Fotoatraktionen der Nornmandie. Weiter ging es nach "Giverny" wo wir auf den Spuren von "Monet" unterwegs waren. Es war die Hölle los. Im Museum & Garten in Giverny" haben wir um 11:15 ein Doppelticket "Museum und Garten" erworben. Nach der Besichtigung des Museums ging es Dank vorerworbene Tickets am Gruppen Seiteneingang an der Schlange vorbei in den Garten. Der Seerosenteich war eine touristische Atraktion wo zahlreiche Japaner diesen hundertfach Evreux Kathedrale Le Bec-Hellouin ablichteten. Im Haus von "Monet" war kaum ein durchkommenn. So haben wir um 14:10 den Rummel verlasssen und sind weiter nach "Gaillan" gefahren. Das Chateau war leider geschlossen, so haben wir die Altstadt erkundet mit ihren schönen Fachwerkhäusern. Zeit war auch noch für einen Friseurbesuch von Michael. Nächstes Ziel war "Evreux" wo wir bei einem Rundgang die Kathedrale, den Uhrturm und das Theater besichtigt haben. Nach einer Kaffeepause ging es weiter zur Klosteranlage "Le Bec-Hellouin", eine alte Benedikinerabtei die den Besuch wert war. Nach einem Rundgang haben wir den Campingplatz "Saint Nicolas" mit länndlichem Fair bezogen. Zu Abend haben wir Steak und Salat gegessen und den Rest des Tages entspannt vor unserem Womo genossen, bevor es zur wohlverdienten Nachtruhe ins Auto ging.

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Mittwoch 14. Juni 2017

5949 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 141 Km
Le Bec-Hellouin, Pont-Audemer, Le Havre, Honfeur, Le Brevedent

Le Bec-Hellouin Abfahrt um 09:45 vom Campingplatz "Saint Nicolas" nach "Le Bec-Hellouin" , wo wir den schönen Ort mit der Auszeichnung, eines der schönsten Dörfer Frankreichs zu sein (frz. Label "Plus beaux villages de France") erkundet haben. Kaffeepause in "Pont-Audemer", eine ehemalige Gerberstadt, wird auch als das Venedig der Normandie bezeichnet, Pont-Audemer da sie zwischen zwei Flussarmen der Risle liegt, die untereinander durch Kanäle verbunden sind. Die vielen Wasserläufe durchqueren die malerische und einladende Altstadt und verleihen dem Ort einen ganz besonderen Charme. Bei einem Spaziergang entdeckten wir die typischen Fachwerkhäuser, Pont-Audemer die sich im Wasser der Risle spiegeln, kleine Brücken über die Kanäle, die alten Waschhäuser und Trockenhäuser der Gerber und auch die Kirche Saint-Ouen mit ihrem gotischen und romanischen Stil und Renaissancestil und den schönen Fenstern aus dem 15. und 16. Jahrhundert haben wir besichtigt. Weiter sind wir über die "Seine" Brücke "Pont de Tancarville" eine Straßenbrücke bei der Ortschaft Tancarville. Die Hängebrücke hatte bei ihrer Pont de Tancarville Eröffnung 1959 mit 608 m die längste Spannweite aller Brücken Europas und ist nach wie vor die längste Hängebrücke Frankreichs. Um 13:00 haben wir "Le Havre" erreicht. Am "Bassin den Commerce" am "Qui George V" haben wir unser Auto geparkt. Von hier sind wir zu einem Karte der Etappe 5 Km langem Rundgang durch "Le Havre" gestartet. Mit 193.000 Einwohnern ist "Le Havre" die größte Stadt der Normandie. Das nach dem Krieg von dem Star-Architekten Auguste Perret vollkommen neu errichtete Stadtzentrum Le Havre Vulkan gehört seit dem Jahr 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Erste Station war der "Volcan" das von Oscar Niemeyer in den 80er Jahren geschaffene Werk Le Havre Église Saint-Joseph (Theater, Nationale Bühne) das 2015 saniert und neu gestaltet wurde. Im Volksmund auch Elefantenfuß genannt. Nächstes Ziel war die "Église Saint-Joseph" im Herzen des Stadtzentrums gelegen, besticht mit seinem 106m hohem, aus allen Richtungen sichtbaren, Turm. Als laternenbekröntes Oktogon verschmilzt er mit dem quadratischen Saalbau, der Schiff und Chor vereint. Nach Grundsteinlegung 1951 wurde St. Joseph 1957 erst wenige Jahre nach dem Tod Auguste Perrets fertig gestellt Le Havre MuMa und gilt seither als „Leuchtturm“ des Gedenkens und architektonisches Meisterwerk des 20. Jh.s. 12.768 bunte Glasfenster aus der Hand der Malerin Marguerite Huré bilden den leuchtenden Gegenpart zum rohen Beton des Kircheninnern. Jetzt sind wir Richtung Hafen gewandert mit Ziel dem "MuMa" Musée d'Art Moderne André Malraux. Le Havre Container Skulptur Erstes nach dem Krieg wiederaufgebautes Museum Frankreichs (von Guy Lagneau und Raymond Audigier, Schüler von Perret) und erstes Haus der Kultur an einer außergewöhnlichen Stelle am Eingang zum Hafen, als Symbol der Öffnung der Stadt zur Welt. "Le Havre", Pont de Normandie Kreuzung der Transatlantik-Routen bietet einen bemerkenswerten Platz für dieses Schiff aus Glas, Stahl und Aluminium mit einem erstaunlichen Zugang über einen Steg. Weiter am Yachthafen entlang haben wir die bunte Container Skulptur bestaunt. Nach einer Pause im Art Cafe und dem Besuch der Kathedrale "Notre Dame" sind wir über die filigrane Fußgängerbrücke zurück zu unserem Auto. Weiter sind wir über die "Pont de Normandie" gefahren. Sie ist ein Meisterstück an Ingenieurskunst und eine Brücke der Superlative. Zu ihrer Eröffnung am 20.01.1995 war sie die größte Schrägseilbrücke der Welt. Sie hat eine Länge von insgesamt 2141 Meter. Die Fahrbahn befindet sich an dem höchsten Punkt der Brücke 250 Meter über dem Wasserspiegel. Die Brücke hat eine Durchfahrtshöhe für Schiffe von 52 Metern, gemessen am höchsten Wasserstand. Das ist wichtig, Honfleur um Ozeanriesen ungehindert in die Häfen von Le Havre und Rouen einlaufen zu lassen. Am Hafenbecken von "Honfleur" sind wir zu einem kleinen Rundgang durch das maritime Städtchen gestartet. Alleine waren wir nicht, jede menge Touristen! Die Stadt, die schon im 11. Jahrhundert urkundlich erwähnt wird, war Jahrhunderte lang ein relativ Holzturm unbedeutender Hafen. Mit der Zeit hat sich das Städtchen mit seinen pittoresken, schmalen und sechs Stockwerke hohen Häusern und der Lieutenance (dem Rest einer BOUDIN Befestigungsanlage) am Vieux Bassin (Alten Dock) aus dem 17. Jahrhundert zu einem der reizvollsten Orte der Normandie entwickelt. Ebenfalls sehenswert ist St. Catherine, eine zweischiffige Kirche aus dem 15. Jahrhundert ganz aus Holz, mit einem separaten Holzturm. Im 19. Jahrhundert wurde Honfleur zum Zentrum künstlerischer Aktivitäten. Eugène Boudin, der Maler der Küstenlandschaften, wurde 1814 hier geboren. Das Musée Eugène Boudin ist ihm gewidmet und dokumentiert die malerische Atmosphäre der Stadt und Huhn der Seinemündung. Maler wie Courbet, Sisley, Jongkind, Claude Monet, Pissarro, Renoir und Cézanne kamen nach Honfleur und trafen sich oft in der Ferme St-Siméon, einem Bauernhof, der als eine der Geburtsstätten des Impressionismus gilt und heute ein stilvolles Hotel ist. Weiter über die "Pays de Auge" durch "Pont-l’Évêque" ging es zum Campingplatz "Le Brevedent" in einem schönen Schlosspark, den wir um 18:00 bezogen haben. Abendessen im Restaurant des Campingplatzes und ohne Fleecejacke noch lange vor dem Bus gesessen.

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Donnerstag 15. Juni 2017

0 Km     Karte der Etappe Wanderetappe 12 Km
Le Brevedent

Brevedent Frohenleichnam. Michael ist um 11:15 vom Campingplatz "Le Brevedent" zu einer Karte der Etappe 11 Km langen Rundwanderung aufgebrochen. An der Kirche von Brevedent ging es vorbei und weiter die Straße entlang zu einem Pferdegestüt. Über die Pferdekoppel bin ich weiter durch den Forst "Beus de Faulq" nach "Blangy-le-Chateau". Das Dorf kann sich mit 2 Blumen schmücken. Es erfreut sich einer üppigen Vegetation in ihrem öffentlichen Raum und blumigen Kompositionen, die das Dorf unter Wahrung seiner Identität der Pays d’Auge schmücken. Hier habe ich die alte Kirche Kirche Notre-Dame aus dem 15. Jahrhundert besichtigt und wollte eine Mittagspause in dem Ort einlegen. Leider waren alle Blangy-le-Chateau Gastrobetriebe mittags geschlossen! So bin ich weiter nach "La Cour" und der Straße entlang zurück zum Campingplatz. Um 15:15 war ich wieder am Platz und habe im Pool des Platzes eine Abkühlung erhalten. Am Abend haben wir Nudelsalat mit Schinken gekocht und den den restlichen Tag bei "Normandie Wetter" vor unserem Bus bis kurz vor Mitternacht verbracht und ab ins vorgewärmte Auto zur wohlverdienten Nachtruhe.

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Freitag 16. Juni 2017

6090 Km     Karte der Etappe Etappe 121 Km
Le Brevedent, Lisieux, Cambremer, Beuvron-en-Auge, Saint-Pierre-sur-Dives, Clecy

Bei blauem Himmel haben wir um 10:40 den Campingplatz "Le Brevedent" in Richtung "Lisieux" verlassen. Hier haben wir auf den Spuren von Sainte-Thérèse den Ort erkundet.
  "Heilige Theresa"
Sainte-Thérèse Martin Sainte-Thérèse Martin wurde am 2. Januar 1873 in Alençon geboren und wohnte nach dem Tod ihrer Mutter im Haus Buissonnets. Dieses Haus, in welchem sie im Alter von 4 bis 15 Jahren (dem Alter, in welchem sie ins Kloster eintrat) lebte, hütet die Kindheitserinnerungen von Thérèse. Die Kapelle im Karmeliterinnenorden beherbergt den Schrein der Heiligen.Der Reliquiensaal enthält Erinnerungen, die sich auf ihr alltägliches Leben beziehen. Das Diorama von Sainte-Thérèse erzählt anhand von Wachsfiguren die wesentlichen Lebensabschnitte von Thérèse.
Basilique Sainte Thérèse Nach der Besichtigung des Klosters, ging es weiter zur "Kathédrale Saint-Pierre" die zwischen ende des 12. und Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet wurde und das Grab des Bischofs Cauchon beherbergt. In dieser Kirche nahm Thérèse Martin oft an der Messe teil. Weiter am Jungenstil Theater Basilique Sainte Thérèse und dem Rathaus vorbei, sind wir mit dem Auto weiter zur "Basilique Sainte Thérèse" gefahren. Sie ist eines der größten errichteten Kulturgebäude im 20.  Jahrhundert und wurde am 11. Juli 1954 geweiht. Ein Besuch der Krypta, der drei Kirchenschiffe und der 93 Meter hohen Außenkuppel mit den wunderschönen Beuvron-en-Auge Mosaiken waren sehenswert. Weiter sind wir durch die Pays d'Auge der Cidre Route folgend nach "Cambremer" gefahren. Hier mitten im Zentrum der Cidre und Calvados Hochburg haben wir auf dem Marktplatz einen Kaffee getrunken. Nach dem Besuch der Kirche "St.-Laurent" war das nächste Ziel "Beuvron-en-Auge" das zu den 100 schönsten Dörfer von Frankreich zählt. Nach einem Rundgang durch den mit vielen Fachwerkhäusern geschmückten Ort haben wir uns noch mit ein paar Falaise Flaschen Cidre versorgt. Am "Chateu Canon" (Fotostop) vorbei ging es weiter nach "Saint-Pierre-sur-Dives" mit der alten Markthalle aus dem 15. Jahrhundert und der der ehemaligen Benediktiner Abtei aus dem 11. und 17. Jahrhundert die wir besichtigt haben. Weiter am "Chateu de Vendeuvre" mit Fotostop vorbei ging es nach "Falaise" mit der Burg mit mehr als 12 Türmen. "Falaise" befindet sich zwischen der normannischen Schweiz und dem Pays d‘Auge, umgeben von fruchtbarer Falaise Natur und grünen Tälern. "Falaise" ist der Geburtsort Wilhelm des Eroberers. Die Burg besteht aus drei Burgfrieden: Zwei viereckige Burgfriede aus dem 12. Jh., die als Wahrzeichen für die normannische Macht in Frankreich und in England standen und der runde Talbot-Turm aus dem 13. Jh. Die gesamte Anlage wird von Burgmauern geschützt. Weiter haben wir die "Eglise de la Trinité à Falaise" erkundet, die 840 erbaut, aber während der Belagerung von Philippe Auguste zerstört und im Jahr 1204 wieder aufgebaut wurde. 1417 wurde sie von den Engländern belagert; das Kirchenschiff und der Chor wurden zwischen 1438 und 1510 wieder aufgebaut. Viadukt de Clecy Sehenswert sind auch die Wasserspeiher am Kirchendach. Tagesziel war dann der Campingplatz "Les Rochers des Parcs" in Herzen der "Schweizer Normandie" in "Clecy", den wir um 18:40 bezogen haben. Ich habe dann noch einen kleinen Spaziergang zum "Eisenbahn Viadukt de Clecy" der über die "Orne" führt unternommen. Zurück am Campingplatz gab es zum Abendessen Steak und Salat. Vor den lauten Nachbarn sind wir auf die andere Seite des Womos geflüchtet. 23:00 ab ins Bett und die Nachtruhe genossen.

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Samstag 17. Juni 2017

6211 Km     Karte der Etappe Etappe 102 Km
Clecy, Caen, Quistreham, Riva Bella, Martragny

Modelleisenbahnanlage Bei sonnig heißen Wetter haben wir um 10:00 den Campingplatz "Les Rochers des Parcs" verlassen und ich habe im Ort die Modelleisenbahnanlage "Chemin-fer-miniature-clecy" besichtigt. Mit einer Fläche von 310 m², mehr als 450 m Schienen, einer Sammlung von 250 Lokomotiven, 450 Autos, 650 Häuser die mit hunderten von Lichtern beleuchtet sind ist es eines der größten Anlagen in Europa. Eine exklusive 1 stündige Führung habe ich alleine mit dem Inhaber der Anlage auf Französisch absolviert, was nicht so einfach war! Weiter ging es nach "Caen" wo wir unser Auto haben am Parkplatz "St. Jaen" abstellt haben. Um 13:30 sind wir zu einem Karte der Etappe 6 Km langen Stadtrundgang durch "Caen" gestartet.
  "Caen"
Burganlage Ducal Die Altstadt atmet 1000 Jahre Geschichte. Caen hat seine Wurzeln in einer von den Normannen als Festung ausgebauten Insel am Zusammenfluss der Flüsse Orne und Odon. Wilhelm der Eroberer, der berühmteste Einwohner der Stadt, ließ hier die Burg und zwei Abteien errichten, die Abbaye aux Hommes und die Abbaye aux Dames. Nach der Eroberung der Normandie durch die französische Krone belagerten die Engländer Caen in den Jahren 1346 und 1417. Sie hielten sich dort bis zum Jahr 1450 auf. Im Frühsommer 1944 (D-Day: 6. Juni 1944) tobte eine erbitterte Schlacht um Caen zwischen den alliierten Landungstruppen und den deutschen Besatzern. Während dieses Monates verloren zehntausende Soldaten und Zivilisten ihr Leben. Am 9. Juli 1944 gaben die Deutschen Caen auf, die Stadt war somit befreit. Rund um die erhalten gebliebenen und wieder restaurierten historischen Bauten entstand das neue Caen. Mit seinen Gebäuden aus dem hellen Sandstein der Region und seinen Parks gilt Caen als „grüne Stadt". Studentisches Flair und reichlich Boutiquen machen die Metropole zu einem Besuchermagneten.
Caen Universität Erste Station war die Kirche "Saint Pierre" mit dem schönen Glockenturme der zur Zeit renoviert und eingerüstet war. Besonderst sehenswert waren das Chorgewölbe, an der Nordseite mit Wandmalerein die mitteralterlichen Rittergeschichten darstellten und die neue Orgel von j.F. Dupont von 1997. Nächstes Ziel war die riesige "Burganlage Ducal" mit seinen 13 Türmen. Die herzogliche Burg von Caen ist eines der größten mittelalterlichen Befestigungswerke Caen Straßenbahn Europas. Schloss von Wilhelm der Eroberer, königliche Festung und Kaserne der Infanterie, jedes Jahrhundert ihrer Geschichte hat seine Spuren hinterlassen, von der restaurierten Burgmauer mit Blick auf den Bergfried, den Versammlungssaal der Herzöge, die Kirche Saint-Georges bis hin zur Wohnung des Gouverneurs. Durch die Burganlage sind wir an der Universität vorbei zur modernen Kirche St. Julien die wir besichtigten. Hier fanden gerade Caen Universität Hochzeitvorbereitungen statt. Die bemerkenswerte Kirche wurde 1959 eingeweiht, von aussen wird sie von 44 Säulen getragen, im inneren dringt das Licht durch 4500 Glasbausteine in 50 verschiedenen Farben. Durch den schönen Garten "JARDIN DES PLANTES ET JARDIN BOTANIQUE" sind wir zum Friedhof der 4 Nationen wo wir bei absuluter Stille alleine waren. Jetzt kamen wir an der riesigen Klosteranlage "ABBAYE AUX HOMMES" vorbei wo sich heute das Rathaus von Leuchtturm in Quistreham "Caen" befindet. Die Abtei St.-Etienne ist ein Juwel der romanischen und gotischen Architekturstile. Am "Palast der Justiz" entlang zur Fußgängerzone, wo wir in einem schönen Cafe eine Pause einlegten. Wieder am Auto sind wir am Kanal entlang zum Atlantik nach Le Manior de`l Abbaye "Quistreham" gefahren. In dem Badeort "Riva-Bella" waren wir nicht alleine! Hier haben wir uns den schönen Leuchtturm angeschaut und nix wie weg. Tagesziel war dann der Campingplatz "Le Manior de`l Abbaye" in Martragny. In einem alten Chateau Anwesen waren wir hinter den Mauern fast alleine, bis auf den kleinen Schloßhund. Nach einem kleinen Rundgang mit Sonnenuntergang durch den Ort, gab es vor dem Bus zum Abendessen Fleischplanzerl und Salat.

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Sonntag 18. Juni 2017

6313 Km     Karte der Etappe Etappe 67 Km
Martragny, Bayeux, Port-en-Bessin-Huppain, Colleville-sur-Meer, Ohama Beach, Isigny-sur-Mer

Bayeux Wassermühle Bei sonnig heißen Wetter haben wir um 10:45 den Campingplatz "Le Manior de`l Abbaye" verlassen und sind nach "Bayeux" gefahren. Dank der Gunst der Geschichte ist das historische Stadtbild, das sich Bayeux Kathedrale um die Kathedrale herum entwickelt hat, bis heute erhalten. Zu sehen sind zum Beispiel das Stadtpalais aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die alte Pfarrkirchen und das historische Gerberviertel. Unbestritten bedeutendstes Bauwerk ist die Kathedrale im Zentrum. Ursprünglich als normannisch-romanischer Bau angelegt wurde die Kathedrale nach Feuersbrünsten später neu gestaltet. Seit dem 15. Jahrhundert präsentiert sie sich einheitlich im gotischen Stil. Einen Eindruck von der alten Bauweise vermittelt noch die Krypta. Die heutige Kathedrale ist eine fast einhundert Meter lange dreischiffige Kreuzbasilika mit zwei wuchtigen Türmen an der Westfassade und einem markanten Vierungsturm. Weiter ging es zur Weltberühmten
  "Tapisserie de la Reine Mathilde"
Tapisserie de la Reine Mathilde [II] Der Teppich von Bayeux, gelegentlich auch Bildteppich der Königin Mathilda genannt, ist eine in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts entstandene Stickarbeit auf einem rund 52 Zentimeter hohen Tuchstreifen. Die in Bild und Text auf 68 Metern in 58 Einzelszenen dargestellte Eroberung Englands durch den Normannenherzog Wilhelm den Eroberer beginnt mit einem Zusammentreffen von Harald Godwinson, Earl of Wessex mit dem englischen König Edward und endet mit der Schlacht von Hastings am 14. Oktober 1066. Es fehlen die Schlussszenen, so dass die ursprüngliche Länge des Tuchstreifens unbekannt ist. Wegen seiner Fülle an detaillierten Einzeldarstellungen, der durchdachten Ikonographie und der handwerklichen Qualität gilt der Teppich von Bayeux als eines der bemerkenswertesten Bilddenkmäler des Hochmittelalters. Die Details geben Aufschluss über viele Aspekte mittelalterlichen Lebens. So finden sich Einzelheiten zu Schiffen, Schiffsbau und Seewesen, Tracht und Schmuck, Kampfweise und Ausrüstung normannischer und angelsächsischer Krieger, der königlichen Jagd, Reliquienwesen, Herrschaft und Repräsentation sowie Münz- und Geldwesen. Tapisserie de la Reine Mathilde Er zeigt auch die erste bekannte bildliche Darstellung des Kometen Halley, der um die Zeit der dargestellten Ereignisse den sonnennächsten Punkt erreichte. Das Bildwerk gehört in die romanische Stilphase. Es weist deutliche angelsächsische und skandinavische Züge auf und steht am Beginn der sogenannten anglo-normannischen Periode. Der Teppich von Bayeux wird seit 1982 im eigens dafür errichteten Centre Guillaume le Conquérant in Bayeux in der Normandie (Frankreich) ausgestellt. Seit 2007 gehört der Teppich zum UNESCO-Programm „Memory of the World“ (Weltdokumentenerbe).
Bayeux Soldatenfriedhof Weiter ging es zur "Freiheitsallee" mit dem britischem Soldatenfriedhof und der Allee mit der seit 1944 verstorbenen Kriegsreporter. Diese einmalige Stätte in Europa haben wir in Erinnerung an die Vergangenheit besichtigt. Seit dem Ersten Weltkrieg sind es die Fotografen und Reporter, die unter Einsatz ihres Lebens an vorderster Front stehen, um Bilder und Eindrücke von den Kriegsschauplätzen Verstorbener britische Kriegsreporter dieser Welt einzufangen. Egal, ob im Spanischen Bürgerkrieg oder im Vietnamkrieg - Kriegsfotografen haben die öffentliche Wahrnehmung geprägt und die politische Meinung beeinflusst, indem sie Schrecken und Leid des Krieges eindringlich festgehalten haben, so beispielsweise auch Robert Capa mit seinen berühmten Bildern von der alliierten Landung in der Normandie vom 6. Juni 1944. Die hinter den Landugsstränden gelegene Stadt Bayeux hat sich zusammen mit der Organisation Reporter ohne Grenzen entschlossen, ein Mahnmal für die Pressefreiheit zu Verstorbener Kriegsreporter errichten, das im Jahr 2007 eingeweiht wurde. Der zentrale Gedanke des Mahnmals ist die Erinnerung an die bei ihrer Arbeit ums Leben gekommenen Journalisten. Das europaweit einzigartige Mahnmal befindet sich in einem parkähnlichen Areal in unmittelbarer Nähe zum Port-en-Bessin-Huppain britischen Soldalenfriedhof. Links und rechts von einem leicht geschwungenen begrünten Weg stehen 27 schlichte weiße Stehlen, auf denen die Namen von mehr als 2.000 Journalisten eingraviert sind, die seit 1944 an den Kriegsschauplätzen dieser Welt umgekommen sind. Der Spaziergang entlang der Stehlen dauert nicht lange, doch verfehlt er seine Wirkung nicht. Jetzt ging es nach "Port-en-Bessin-Huppain" Colleville-sur-Meer wo wir den Turm von Vaubain besichtigt haben. Nächstes Ziel war der Soldatenfriedhof in "Colleville-sur-Meer" mit 9832 Marmorkreuzen aus "Laas" in Südtirol. Die "Omaha Beach" haben wir bei einem  Karte der Etappe kleinen Rundgang erkundet. Die Omaha Beach ist der bekannteste der fünf Landungsabschnitte vom 6. Juni 1944, dem D-Day. An diesem sechs Kilometer langen Strand hatten die US-Einheiten gegen eine nahezu vollständig intakte deutsche Verteidigung anzukämpfen. Sie erlitten Omaha Beach schwere Verluste und standen kurz vor dem Scheitern. Omaha Beach ist der berühmteste der fünf Landungssektoren vom 6. Juni 1944. Die an der Landung beteiligten US-Truppen verloren hier etwa 4.700 Soldaten, die getötet, verwundet oder als verschollen gemeldet Campingplatz Le Fanal wurden. Es war diejenige der fünf Landungszonen, die am D-Day die höchste Verlustrate hatte. Der Strand wurde bald auch Bloody Omaha genannt. Tagesziel war "Isigny-sur-Mer" wo wir den Campingplatz "Le Fanal" um 19:00 bezogen haben. Auf dem Campingplatz haben wir am Abend gut gegessen. Normanische Tapas als Vorspeise, Fisch und Chips, Entrecote als Hauptgang und zum Abschluß einen Cafe. Die Nachtruhe haben wir nach dem langen Tag in unserem Womo in absuluter Ruhe genossen.

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Montag 19. Juni 2017

6380 Km     Karte der Etappe Etappe 114 Km
Isigny-sur-Mer, Pointe du Hoc, Grandcamp-Maisy, Sainte-Mere-Eglise, Saint-Vaast-la-Haugue, Barfleur

La Combe Friedensdenkmal Bei sonnigem Wetter haben wir um 10:00 den Campingplatz "Le Fanal" zurück zum "Pointe-du-Hoc" gefahren. Unterwegs haben wir einen Stopp an der Molkerei in "Isigny-sur-Mer" eingelegt, wo die berühmteste Butter der Welt herkommt. Nach einem Fotostopp an der "Silber glänzenden Friedensstatur" haben wir den deutschen Soldatenfriedhof "La Combe" besucht. Die schwarzen Basaltlavakreuze symbolisieren die Gräber wo 12.000 deutschen Soldaten ihre letzte Ruhestätte vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bekamen. Nächster Kriegsschauplatz war der "Ponte-du-Hoc" wo am 6. Juni 1944 die Deutschen vergeblich erbitterten Wiederstand leisteten und die Ranger das Plateuau eroberten. Um 13:00 haben wir "Grandcamp-Maisy" erreicht Milch von Isigny-sur-Mer Pointe-du-Hoc und haben den Ort erkundet. Am Hafen haben wir sehr gut zu Mittag gegessen, Miesmuscheln mit super Soße und Omlett. Weiterfahrt nach "Sainte-Mere-Eglise" wo wir einen Rundgang durch den Ort unternahmen. Erste Station war die Kirche mit dem Fallschirmspringer "John Steele".
  "Der Fallschirmjäger auf dem Kirchendach"
Sainte-Mere-Eglise [V] Es geschah in der Nacht vom 5. auf den 6. Juni 1944. Da sprangen Fallschirmjäger der 82. US-Luftlandedivision bei Sainte-Mère-Église ab, um die Invasion der Alliierten schon im Hinterland der Küste abzusichern. Einige aber landeten mitten im Ort – unter anderem auf dem Dach der Kirche, die infolge eines Luftangriffes gerade brannte. Einer von ihnen war der Soldat John Steele. Er verfing sich mit seinem Fallschirm auf dem Kirchendach – und blieb dort hängen, stundenlang. Sainte Mère Eglise Commémoration Thierry Howyel Natürlich schossen die deutschen Verteidiger auf die Fallschirmjäger – auch auf Steele, der sich daraufhin tot stellte. Als ein deutscher Soldat ihn auf der Suche nach Schokolade und Zigaretten losschnitt und bemerkte, dass der „Ami“ noch lebte, nahm er ihn gefangen. Steele aber konnte fliehen und schloss sich wieder seiner Einheit an. Soweit, so gut. Berühmt wurde der „Fall Steele“ so richtig erst durch den Film „Der längste Tag“, der die Ereignisse aus dieser Nacht rekonstruierte in einer etwas freien Interpretation, aber sei’s drum. Seitdem ist Sainte-Mère-Église gleichsam weltberühmt und der Ort tut alles, um die Erinnerung an diesen Fallschirmabsprung wachzuhalten: Auf dem Dach der Kirche hängt eine uniformierte Fallschirmjäger- puppe, zwar nicht mit einem grünen, sondern weißen Fallschirm, denn den sieht man besser; und nicht originalgetreu auf der Rückseite der Kirche, sondern Richtung Kirchplatz, wo die meisten Leute sind. Aber niemanden stört’s.
Aireborne Museum Aireborne Museum Nicht weit von der Kirche befindet sich das "Airborne Museum" das besichtigt besichtigten. Das Museum erinnert an die amerikanischen Soldaten, die sich am 6. Juni 1944 bei der Luftlandung auszeichneten. Die beiden Bereiche ähneln einem geöffneten Fallschirm. Sehenswert sind insbesondere zwei Flugzeuge vom Typ Waco und Douglas C47. Im Museum wird anhand von umfangreichem Material (Ausrüstung, Uniformen, Fahrzeuge etc.) die Geschichte der Soldaten nachgezeichnet, die zur Befreiung Frankreichs beitrugen. In einer 2014 eingeweihten Halle sieht man u. a. eine Piper Club von 1942. Saint-Vaast-la-Hugue La Maree Um 18:00 haben wir noch "Saint-Vaast-la-Hugue" einen Stopp eingelegt. Hier haben wir das "Fort de la Hougue" bei einem kleinen Rundgang erkundet. Die von "Vauban" erbaute riesige Festungs-anlage diente zur Sicherung des Hafen von "Saint-Vaast-la-Hugue". Tagesziel war dann der Campingplatz "Indiana" in "Barfleur" den wir um 19:00 bezogen haben. Am Abend sind wir noch ins Zentrum von "Barfleur" gewandert und haben im Restaurant "La Maare" sehr gut zu Abend gegessen. Die vorzügliche Küche "Muscheln und Seeteufel" haben wir in in vollen Zügen genossen. Auf dem Rückweg zum Campingplatz haben wir die Hafen von Barfleur Impressionen der untergehenden Sonne am Hafen auf einer Bank eingefangen und für die nächsten Monate gespeichert. Am späten Abend hat es ziemlich abgekühlt, sodass wir die Heizung zur Nachtruhe aktivierten und die Nacht im Bus wohltemperiert verbrachten.

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Dienstag 20. Juni 2017

6494 Km     Karte der Etappe Etappe 109 Km
Barfleur, Phare de Gatteville, Cap Levi, Cherbourg, Vauville

Kirche Barfleur Hafen Barfleur Bei warmen und diesigem Wetter haben wir um 10:00 den Campingplatz "Indiana" verlassen und sind zum Hafen von "Barfleur" gefahren. Hier haben wir eines der "schönsten Dörfer Frankreichs" bei einem Rundgang erkundet.. An den Kais entlang gelangt man ans Meer, wo sich die Kirche St-Nicolas aus dem 17. Jahrhundert und die Seenotrettungsstation befinden. Barfleur ist bekannt für den aus Mittelalter stammenden Hof Sainte-Catherine, Leuchturm Gatteville den Garten der Augustinermönche, das Haus von Julie Postel, Sainte Marie Madeleine… Und natürlich die „schönen, blonden und wilden Muscheln“ von Barfleur, Hummer und andere Krustentiere. Nächstes Ziel war der Leuchtturm von Leuchtturm von 1834 in Gatteville. Mit 74,85 Metern der zweithöchste Leuchtturm Moulin à Eau de Marie Ravenel Frankreichs. Beim Besteigen des Turms sollte man das Zählen nicht vergessen. Denn der Leuchtturm von Gatteville hat so viele Stufen wie es Tage und so viele Fenster wie es Wochen im Jahr gibt... Bei der Besteigung hatte ich nach 365 Stufen und 52 Fenstern einen wundeschönen Rundumblick über das Meer Cap Levi und das Inland von "La Manche". Weiter zur Wassermühle "Moulin à Eau de Marie Ravenel" die leider geschlossen war. Am "Cap Levi" haben wir eine kleine Rundwanderung an der Küste zum Leuchturm der nach dem II. Weltkrieg 1948 wieder aufgebaut und 1975 automatisiert wurde unternommen. Die Leuchtweite des roten Blitzlichts beträgt 20 nautische Meilen. Nächster Höhepunkt war "Cherbourg", wo wir das beeindruckende Museum "Cite de la Mer" besichtigt haben.
  "Die Cité de la Mer "
Cité de la Mer Die im ehemaligen transatlantischen Fährhafen gelegene "Cité de la Mer" ist den Abenteuern gewidmet, welche die Unterwasserwelt für den Menschen bereithält. Hier kann man das U-Boot "le Redoutable" das größte Atom U-Boot* weltweit besichtigen, mittels einer spielerischen, virtuellen Animation einen Spaziergang auf dem Meeresboden machen und im Ozeanbereich mit dem Aquarium Abyssal wunderbare Beispiele der Meeresfauna entdecken. Bestaunen Sie die 1.200 bunten Fische, le Redoutable die in den 17 Becken leben – hier gibt es unter anderem das tiefste Becken Europas: Das beeindruckende Aquarium Abyssal ist 11 Meter tief. Als Anlaufhafen für den transatlantischen Schiffsverkehr hat Cherbourg auch das berühmte Passagierschiff empfangen, das ein so tragisches Ende nehmen sollte: die Titanic. Am 10. April 1912 machte die Titanic ihren letzten kontinentalen Zwischenstopp auf dem Kontinent auf ihrer einzigen Reise. 281 Passagiere gingen an Bord. Erleben Sie die legendäre Titanic vom Zwischenstopp in Cherbourg bis hin zur Nacht, in dem dieses Schiff nach 4 Tagen Überfahrt schließlich unterging. Der interaktive Parcours „Titanic, Rückkehr nach Cherbourg“ ermöglicht einen Blick auf die Brücke, die Decks der 1., 2. und 3. Klassen, die Mitteilungszentrale… inmitten einer rekonstruierten Version dieses legendären Schiffes!
Die Fahrt von "Cherbourg" ging an der Küste entlang zur atomaren Wiederaufbereitungsanlage "La Hague" der Firma Cogema die wir umfahren haben. Ein riesiger abgeschirmter Atomkomplex wo zwei drittel aller deutschen Atomabfälle entsorgt werden. Die ganze Sache ist sehr umstritten, Sonnenuntergang und so sind wir weiter zum Campingplatz "Muncipal de la Devise" gefahren, den wir um 19:00 erreichten. Hier haben wir bei windigem Wetter einen Strandspaziergang unternommen und den schönen Sonnenuntergang mitgenommenen. Am Bus kurze Attacke von Maikäfergroßen summenden Käfern die um unseren Köpfen herum geschwirrt sind! Nach 10 Minuten war die Attacke vorbei, und so konnten wir unser Abendessen Tortellini mit Fleischplanzerl vor unserem Bus einnehmen und Rest des Abends ohne Vorkommnisse ausklingen lassen.

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Mittwoch 21. Juni 2017

6603 Km     Karte der Etappe Etappe 59 Km
Vauville, Flamanville, Barneville-Carteret

Bei sehr warmen Wetter sind wir um 10:10 vom Campingplatz "Muncipal de la Devise" zu einer Karte der Etappe 9 Km langen Rundwanderung "ROTHER Normandie Nr.15" gestartet. Die Dünen von Beville und Rserve naturelle de Vauville der Sumpf von "Vauville" war unser Ziel. Vom Parkplatz am Campingplatz beginnt der grün markierte Fußweg durch die Reserve naturelle de Vauville, ein Naturschutzgebiet mit Seen, Sümpfen und Dünen, das eine Flora mit etwa 270 Arten sowie eine reiche Fauna wie Wasserratte, Kranich, Dachs, Fuchs, Ringelnatter, Salamander, Enten, Frösche etc. besitzt. Der direkte Zugang zu den Etangs ist nicht möglich; daher verläuft der Pfad zwischen Sumpf und Dünen, bis von Links die Abkürzung (s.o.) einmündet. Wir folgen an dieser Stelle geradeaus unserem grün markierten Pfad durch die von nun Rserve naturelle de Vauville an grasige und Leicht hügelige Dünenlandschaft mit einigen feuchten Senken, wobei wir die gelben Markierungen ignorieren. So erreichen wir eine Kreuzung direkt unterhalb des Calvaire bei den Dunes de Biville. Hier wenden wir uns nach Links und steigen schon bald auf einem blau markierten Pfad die grasig-sandigen Dünen steil bergauf, wobei einige Holztreppen sehr hilfreich sind „ Nach 100 Höhenmetern sind wir am Cavaire des Dunes Rserve naturelle de Vauville angelangt und nehmen geradeaus den Weg nach Biville. Das Restaurant gegenüber der Kirche war leider geschlossen. Nach einer Besichtigung der Kirche von Biville nehmen wir geradeaus den markierten Weg wieder in Richtung Calvaire über Wiesen, die malerisch von Bäumen gesäumt werden. Nach etwa 500 m bietet sich uns vom Calvaire des Dunes in 114 m Höhe eine großartige Sicht über die Küste vom Nez de Jobourg bis zu den Felsen von Flamanville. Hier Rserve naturelle de Vauville biegen wir rechts ab und benutzen den GR, der zunächst zwischen Ginster, Disteln und Farn oben auf den Dünen verläuft. Dann führt der Pfad zwischen Bäumen und Büschen steil hinab in das Val Tolle - ein Abschnitt, der Aufmerksamkeit und Trittsicherheit verlangt. Wir überqueren den Bach auf einem Holzsteg, passieren einen ehemaligen Steinbruch und nutzen im Letzten Abschnitt bis zur Teerstraße einen fast ebenen, gestotterten Fahrweg. An der Rserve naturelle de Vauville Straße zweigen wir Links ab und gleich darauf nochmals Links in ein schmales, grün markiertes Sträßchen, das uns bergab nach Le Grand Thot mit seinen alten Steinhäusern bringt. Wenn die grüne Markierung nach Links zeigt (Abkürzung) , bleiben wir auf unserem Sträßchen über Felder bis zu einer Gabelung in Le Petit Thot. Hier halten wir uns Links kurz bergauf und folgen dem unmarkierten Sträßchen zwischen Hecken und Wiesen mit Blick auf das Meer und Rserve naturelle de Vauville die Sumpflandschaft von Vauville. Nach dem Botanischen Garten (ab 14:00 geöffnet) nehmen wir noch vor dem Ort Vauville Links die Straße Richtung Mare de Vauville (Tafel) bis zum Fort de Vauville am Meer mit Blick auf die Dünen und die Felsenküste. Kurz auf demselben Weg zurück biegen wir rechts auf die Zufahrt zum Campingplatz ab, wo wir um 14:00 unser Auto erreichten. Jetzt haben wir noch den "Botanischen Garten von Vauville" Botanischen Garten von Vauville besichtigten und im Gartenlokal eine Kaffeepause eingelegten. Um 15:15 ging es weiter zum riesigen Kernkraftwerks-Gelände, das wir mit dem Auto umrundet haben. Nächstes Ziel war das "Château de Flamanville" aus dem 17.Jahrhundert, wo wir den schönen Park und das Schloss von aussen besichtigten. Tagesziel war um 18:00 der Campingplatz "Les Bosquets" in "Barneville-Carteret". Nach einer Abkühlung im Pool haben wir am Abend "Salat & Crevetten" vor unserem Bus genossen und den schönen Tag ausklingen lassen.

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Donnerstag 22. Juni 2017

6662 Km     Karte der Etappe Etappe 156 Km
Barneville-Carteret, Vent du Contentin, Portbail, Lessay, Coutances, Avranches, Pontaubault, Pontorson

In der Nacht hat es stark abgekühlt und wir sind bei Nieselregen um 10:30 in den Ort "Barneville-Carteret" gefahren. Unser Auto haben wir im Zentrum auf dem "Place Flandre Dunkerque" abgestellt. Von hier sind wir zu einer kleinen Sentier des Douaniers Karte der Etappe Wanderung Auszug aus "ROTHER Normandie Nr.12" "Cap de Carteret" gestartet. An der Uferpromenade entlang ging es zum "Hotel La Marine" wo wir in dem schönen Hotel eine Kaffeepause einlegten. Bergauf folgen wir dem weiß-roten Zeichen mit Blick auf den Ort, den Strand und das Meer. An dem Schild "Chemin des Douaniers" wandern wir links auf dem engen, etwas Sentier des Douaniers steinigem Weg, der ein bisschen Trittsicherheit erfordert, leicht hügelig auf halber Höhe an der aussichtsreichen Felsenküste entlang. Wir sehen nun vor uns den langen Strand von "Vieille Egliese" und die weiten Dünen von "Hatainville". Am Hang entlang sehen wir die "Hängenden Gärten" und es nicht mehr weit zur alten Kirchenruine mit Fotostopp. Weiter vorbei erreichen wir am Strand eine Straße, die uns rechts an Hecken und Wiesen entlang etwas bergauf führt, bis nach ca. 500m eine Tafel nach "Hatainville" zeigt. Wir laufen Portbail die Straße weiter bis nach "La Corniche". Hier biegen wir links zum Leuchtturm wo wir eine kleine Pause einlegten. Zurück sind wir durch den Ort "La Corniche" und "Carteret" wieder zu unsere Ausgangspunkt dem Parkplatz auf dem "Place Flandre Dunkerque" vorbei an schönen Villen gewandert wo wir um 12:45 wieder am Womo ankamen. Bei schwül warmen Wetter sind wir weiter gefahren mit Ziel der Windmühle "Vent du Cotentin" die wir Coutances besichtigten. Weiter ging es nach "Portbail", wo wir die Kirche und die steinerne Brücke mit ihren 13 Bögen besichtigten. Die gestrandeten Boote haben wir im Bild festgehalten. Weiter nach "Lessay" wo wir die Abteikirche einen Besuch abstatteten. Nächstes Ziel war "Coutances" wo wir die Katherale und den wunderschönen Park besichtigten. Um 18:00 haben wir "Avranches" erreicht, wo wir das Rathaus bewunderten und eine Kaffeepause einlegten. Fotostopp an der Eisenbahnbrücke von "Pontaubault" und weiter zu unserem Tagesziel dem Campingplatz "Haliotis" in "Pontorson". Kein Strom, Kabel defekt? Nach Austausch durch ein Kabel vom Campingplatz war der Strom wieder da. Kabelbruch des alten Kabels repariert. Den Abend haben wir vor unserem Bus mit "Ratatoule mit Reis und Fleisch" ausklingen lassen.

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Freitag 23. Juni 2017

6662 Km     Etappe 0 Km
Pontorson, St. Michel, Pontorson

Ponterson Notredame Sind am Morgen um 11:15 zu einer Karte der Etappe Radtour in den Ort "Pontorson" gestartet. Die Kirche "Notredame" war unser erstes Ziel. Nach einer Besichtigung der Kirche ging es nach einer Kaffeepause am Fluss "Le Couesoun" entlang nach "Sant Michel". Unser Fahrräder haben wir auf dem Parkplatz am neuen Damm abgestellt. Zu Fuß sind wir über den neuen Zugang 2 Km nach "St. Michel" gewandert. Busse und Pferdekutschen haben uns überholt! Durch das Eingangstor, und der Hauptstraße mit vielen Touristenläden sind wir zur Besichtigung der Abtei gestartet.
  "Saint Michel"
St. Michel Der Mont-Saint-Michel ist eine kleine, schon von Weitem an seiner charakteristischen Silhouette zu erkennende felsige Insel im Wattenmeer und liegt nahe Avranches am "Tor zur Bretagne". Er ist berühmt für seine Benediktiner-Abtei (11. bis 16. Jahrhundert), die eine der schönsten Beispiele für französische mittelalterliche Architektur und für eine befestigte Abtei ist. Im Kloster leben und arbeiten noch heute Benediktiner-Mönche, obwohl der Mont-Saint-Michel zu einer großen Touristenattraktion geworden ist, die etwa 2,5 Millionen Menschen jährlich besuchen. Der Berg und seine Bucht gehören seit 1979 dem Weltkulturerbe der UNESCO an. Der Mont St. Michel in der Normandie gilt als eines der umfangreichsten, schwierigsten und kostspieligsten Bauprojekte des Mittelalters und ist eine der beliebtesten Touristenattraktionen in ganz Frankreich. Die pyramidenförmig angelegte Abtei liegt auf einer kleinen, felsigen Insel, etwa einen Kilometer vor der Küste im Wattenmeer St. Michel des Ärmelkanals. Bei Flut ringsum vom Meer umspült, bietet dieser „Glaubensberg“ auch bei Ebbe einen beeindruckenden Anblick. Die Gründung des Klosters soll auf eine Erscheinung des Bischofs von Avranches zurückgehen: 708 wurde er in seinen Träumen vom Erzengel Michael mehrfach zum Bau einer Kirche aufgefordert. So wurde die Errichtung eines Bauwerks begonnen, dessen Fertigstellung Jahrhunderte in Anspruch nahm. Aus dem 10. Jahrhundert stammt etwa die Kirche Notre-Dame-sous-Terre, in der 996 die Hochzeit des Herzogs Richard II. mit Judith de Bretagne stattfand. Dieser Anlass bedeutete für das Benediktinerkloster einen lange anhaltenden Aufschwung, St. Michel was sich in vielen Baumaßnahmen widerspiegelte. Über 500 Jahre wurde an den Anlagen gearbeitet. Die Abtei wurde zu einer regelrechten Festung ausgebaut, die während der Hugenottenkriege allen Angriffen standhielt. Während der französischen Revolution wurde das Kloster aufgegeben und lange als Gefängnis genutzt. Erst seit den 1960er-Jahren leben hier wieder einige Benediktinermönche und gehen in den Klosteranlagen einem geistlichen Leben nach. Durch die lange Baudauer machen sich in der Klosteranlage viele verschiedene Baustile bemerkbar, wie etwa Romanik oder Gotik. Neben der langen Bauzeit haben auch die Größe des Bauvorhabens selbst, das schwierige St. Michel Gelände, auf dem der Glaubensberg thront, zahlreiche Planänderungen und viele weitere Faktoren dazu beigetragen, dass man auf dem Mont St. Michel heute ein sehr komplexes Ensemble vorfindet, das den Besucher in Erstaunen versetzt. Im Mittelalter wurde das Bauwerk als wahres Wunderwerk Gottes gesehen. Von seiner Faszination hat es auch über die Jahrhunderte hinweg nichts eingebüßt. Über die Grand Rue, die einzige Straße der kleinen Gemeinde, nähert man sich der Abtei. Der dreistöckige Klosterkomplex wurde an der Nordseite der Insel errichtet und ist zugleich Unterbau der Abteikirche. Vom ehemaligen Vorratskeller und Almosenraum über den Salle de Chevalier, den Rittersaal, und den Salle d’hôtel, den Gastraum, gelangt man weiter durch dn Komplex, erreicht den Kreuzgang, das Brunnenhaus, das Refektorium – und St. Michel schließlich die Abteikirche selbst. Sie schlägt einen architektonischen Bogen von der Frühromanik bis hin zur Spätgotik und war jahrhundertelang Ziel der Pilger, die hierher zu den Reliquien des Heiligen Michael reisten. Noch heute ist der Mont St. Michel für viele Gläubige ein wichtiges Pilgerziel, jedoch hat die touristische Bedeutung inzwischen die Überhand gewonnen. Über drei Millionen Menschen werden hier alljährlich in den Bann der einzigartigen Atmosphäre gezogen. Das Auge kann sich nicht satt sehen an diesem Stein gewordenen Zeugnis mittelalterlicher Baukunst. Und auch nicht an der Einzigartigkeit des Spiels der Gezeiten, die hier in der Bucht mit bis zu 13 Metern den höchsten Gezeitenunterschied in ganz Europas erreichen. Um all dies zu erleben, sollten Sie viel Zeit für Ihren Besuch des Mont St. Michel Mont St. Michel einplanen.
15 Stationen haben wir mittels Audioguide erkundet. Der schöne Kreuzgang war leider wegen einer Baustelle nicht zugänglich! Eine Kaffeepause haben wir in einem Restaurant auf der Stadtmauer eingelegt. Jetzt haben wir noch die Kapelle St.Aubbert besichtigt und sind zu Fuß 2 Km zurück zum Fahrrad gelaufen. Um 17:30 waren wir wieder auf dem Campingplatz an unserem "Womo". Die Sonne hatte doch noch Mitleid mit uns. Nach einer Abkühlung im Pool des Campingplatzes sind wir noch in den Ort mit dem Fahrrad gefahren, wo wir im "Le Baroque" gut zu Abend gegessen haben. 22:00 wieder am Campingplatz wo wir den späten Abend und die Nachtruhe genossen haben.

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Samstag 24. Juni 2017

6818 Km     Karte der Etappe Etappe 147 Km
Pontorson, Villedieu-Les-Poeles, Mortain, Domfront, Bagnoles-de-l'Orne

Moulin de Moidrey Am Morgen um 10:00 sind wir zur "Moulin de Moidrey" gefahren. Die Mühle von Moidrey aus dem Jahr 1806 ist 5 km vom Mont Saint-Michel entfernt und nach mehr als einem Jahrhundert des Vergessens und der Restaurierung im Jahr 2003 wieder in Betrieb genommen worden. 2007 wurde sie von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Seit seiner Restaurierung stellt der Müller Mehle aus Buchweizen, Weizen, Roggen her ... und mit viel Leidenschaft und Humor sorgt er für Besuche und kommentiert die Mühle. Nächstes Ziel war "Villedieu-les-Poeles", wo wir bei einem Rundgang die Stadt erkundet haben.
  "Villedieu-les-Poêles"
Villedieu-les-Poêles zählt zu den Orten, die ein am Handwerk interessierter Besucher der Normandie und des Departements La Manche auf keinen Fall verpassen sollte. Als traditionelles Erbe einer Geschichte, die bis ins Mittelalter zurückgeht, nimmt die Kupfer- und Metallverarbeitung einen wichtigen Platz unter diesen Sehenswürdigkeiten ein. Die Kupferwerkstatt, die Zinnwerkstatt, das Töpferei-Museum und die Glockengießerei halten das althergebrachte Wissen dieser Stadt, die die Auszeichnung "Ville et Métiers d'Art" erhalten hat, in Ehren. Die Holzverarbeitung, das Tischlerhandwerk und die Spitzenklöppelei waren für die Wirtschaft ebenfalls sehr wichtig. Das Musée Villedieu-les-Poêles du Meuble Normand und das Maison de la Dentellière zeugen vom Luxus, den die Erzeugnisse dieser Aktivitäten in der Vergangenheit bedeuteten. Villedieu-les-Poêles Ein Highlight war das "Glockenmuseum Cornille Havard" das wir zu zweit eine exclusive Führung durch die Glockengiesserei in Deutsch erhielten. In 2012/2013 arbeitet die Werkstatt Cornillle Havard in Villedieu-les-Poêles an 8 der 9 neuen Glocken für die Kathedrale Notre-Dame in Paris. Zur Feier des 850-jährigen Jubiläums der Kathedrale Notre-Dame in Paris hat man sich dazu entschlossen, die Glocken des Nordturmes durch neue zu ersetzen. Und das Unternehmen Cornille Havard in Villedieu-les-Poêles ist für die Konzipierung dieser Glocken verantwortlich. Im Februar 2013 werden diese Glocken auf dem Vorplatz der Notre-Dame in Paris getauft.
Nach der Besichtigung de Kirche "Notre Dame" sind wir weiter nach "Mortain" gefahren wo wir den größten Wasserfall im Westen Frankreichs besichtigten! Die Grande Cascade von Mortain ist über 20 Meter hoch. Folgt man dem Weg etwas weiter, gelangt man zur Petite Cascade, die sich in einer tiefen, vom Cançon einem Zufluss der Cance eingegrabenen Schlucht befindet und aus mehreren Stufen besteht. Nicht weit von der Cascade befindet sich der verlassene und mystische Ort der
  "Abbaye Blanche"
Abbaye Blanche Die Zisterzienserinnenabtei Abbaye Blanche (Weiße Abtei) war von 1147 bis 1791 ein Kloster der Zisterzienserinnen in Mortain. Das leer stehende Gelände steht Heute zum verkauf. Der heilige Vitalis von Savigny, Gründer des Klosters Savigny, gründete 1115 in Mortain am Ufer der Cance das Nonnenkloster Abbaye Blanche (lateinisch: Abbatia Alba, deutsch: Weißes Kloster, das 1147 zisterziensisch wurde. Ursprünglich Abtei, war das Kloster von 1350 bis 1649 Priorat, dann wieder Abtei. 1791 kam es durch die Französische Revolution zur Auflösung des Klosters und zum Abbau des Kreuzgangs. Die erhaltenen Gebäude wurden im 19. Jahrhundert durch Neubauten erweitert und nahmen ein Priesterseminar auf. Von 1916 bis 1918 diente das Kloster als Lazarett. Von 1923 bis 1983 waren die Spiritaner am Ort (u. a. von Oktober 1945 bis Juni 1947 Marcel Lefebvre). Von 1984 bis 2011 vermieteten die Spiritaner den Ort an die Gemeinschaft der Seligpreisungen. Die mittelalterliche Kirche (mit bedeutendem Chorgestühl), der Kapitelsaal, wenige Reste des Kreuzgangs und weitere Gebäude stehen seit 1920 unter Denkmalschutz.
Wie sieht wohl die Zukunft des riesigen verlassenen Klosterkomplex aus?
Um 14:45 erreichten wir den mittelalterlichen Ort "Domfront" mit seiner alten Burganlage aus dem 11. Jahrhundert St. Julien Domfront St. Julien Domfront wo wir einen schönem Blick über die Landschaft hatten. Durch die alten Gassen sind wir zur Atemberaubenden neo-byzantinische Kirche "St. Julien" gelaufen. Diese unglaubliche Kirche die um 1920 aus Beton erbaut wurde um Kosten zu sparen haben wir besichtigt. Die großen Bögen schaffen sehr viel Platz und an den Wänden ist sie mit atemberaubenden Mosaiken verziert. Wunderschön auch die vielen Buntglasfenster, die sehr viel Licht ins innere der Kirche fallen lassen. Nach einer Kaffeepause in der "Bar Normand" sind wir in den "Foret des Andaines" wo wir zu einer kleinen Wanderung Teil von "Rother Normandie Nr.32" gestartet sind. Vom Parkplatz "Etoile" sind wir durch den Foret des Andaines Bagnoles de l'Orne alten Buchenwald und Eichenwald zu einem malerisch gelegenen See. Am Rand des See entlang sind wir zum alten Forstgut "L'Ermitage" das wir nur von weiten sahen. Nicht mehr weit war es zum Ausgangspunkt dem Parkplatz "Etoile". Jetzt ging es weiter die D335 durch den "Foret des Andaines" zu unserem Tagesziel den Kurort "Bagnoles de l'Orne" den wir um 17:30 erreichten. Nach einem Rundgang durch den lebendigen Kurort haben wir auf dem Campingplatz "MUNICIPALE DE LA VÉE" gerade noch einen Platz bekommen. Nach dem Abendessen vor unserem Bus mit bunten Salat, Lachs und Baguette, war auf ein mal um 22:00 Totenstille auf dem Platz! Die kurenden Rentner gehen halt früh zu Bett, gut so!

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Sonntag 25. Juni 2017

6965 Km     Karte der Etappe Etappe 140 Km
Bagnoles-de-l'Orne, Argetan, Haras National dú Pin, Sées, Carroúges, Alencon

Argentan Argentan Bei warmen und bewölkten Wetter sind wir um 11:30 vom Campingplatz "MUNICIPALE DE LA VÉE" in Richtung "Argentan" aufgebrochen. Nach einigen Umleitungen haben wir den Ort "Argentan" um 12:30 erreicht. Bein einem Rundgang haben wir die Kirche "St. Ggermain" aus dem 15., 16. und 17. Jahrhundert in dem Gotik, Renaissance und Klassizismus vereint sind besichtigt. Argentan Sehenswert ist der herrliche Portalvorbau im Norden, der Laternenturm und der große Kirchturm, dessen Kuppel im 17. Jahrhundert vom Architekten Maurice Gabriel gesetzt wurde. Den fein gearbeiteten hängender Schlußstein haben wir auch entdeckt. Nach einer Pause ging es weiter zum Pferdegestüt "Le Haras National du Pin" das in ganz Europa bekannt ist. Heute war Tag der offen Tür, und wir konnten bei freiem Eintritt das riesige Pferdegestüt ausgiebig besichtigen. Hier haben wir die Geschichte des Königreichs des Pferdes life erfahren!
  "Le Haras National dú Pin" (360° Panorama)
Le Haras National dú Pin Le Haras National dú Pin Das Nationalgestüt Haras du Pin, das „Versailles des Pferdes“ genannt, liegt im Departement Orne in der Normandie inmitten einer 1000 ha umfassenden Parklandschaft. Entdecken Sie die Welt des Pferdes mithilfe eines aussergewöhlichen Kulturerbes, von der Architektur bis zur Landschaft, Pferde verschiedener Rassen, Menschen und ihre Berufe. Erleben Sie eine Seite der Geschichte mit einem Spaziergang durch die Stallungen und mit einem Entdeckungsparcours – einen Tag lang, ein Wochenende oder eine Woche in der Normandie. Ehemals ein königliches Gestüt, ist das Gestüt Haras du Pin heute das Prunkstück aller Nationalgestüte. Le Haras National dú Pin Rassepferde, Stallungen, Schloss aus dem 18. Jahrhundert, Museumsgraphische Zone Le Haras National dú Pin …der Besuch des National-gestüts Haras du Pin lässt Sie ein aussergewöhnliches Kulturerbe entdecken! Begegnen Sie Pferdeenthusiasten in der Normandie; besuchen Sie die Pferdekoppeln, die Sattlerei und die Hufschmiede; schauen Sie sich die Pferdepflege nach alter Tradition an… Groß und Klein werden begeistert sein!
Bagnoles de l'Orne Nach einem ausgiebigen Rundgang durch das Gestüt und einem Abstecher zum Springturnier das hinter dem Schloss stattfand, haben wir noch für Mattis ein T-Shirt gekauft bevor wir weiter gefahren mit Fotostop am "Chateaú de O" nach "Sèes". Hier haben wir die Kathedrale "Notre Dame" mit dem reichem Figurenschmuck besichtigt. Nächstes Highlight war das "Chateau Carroúges" wo wir einen Rundgang und Pause einlegten.

"MUNICIPALE DE LA VÉE" gerade noch einen Platz bekommen. Nach dem Abendessen vor unserem Bus mit bunten Salat, Lachs und Baguette, war auf einn mal um 22:00 Totenstille! Die kurenden Rentner gehen halt früh zu Bett, gut so!

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[I]    Stuttgarter Zeitung von Christian Schreiber 14. Oktober 2012
[II]   Beschreibung teilweise aus Wikipedia übernommen
[III]  Beschreibung teilweise von visit.gent.be übernommen
[IV]   Beschreibung von "WHO'S WHO" übernommen
[V]    News, Normandie Professor von Dr. Guido Knopp 09.07.2014 übernommen



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