Herbsturlaub "Elbsandsteingebirge" vom 28.08. - 19.09.2009


Bastei Elbsandsteingebirge [I] Das Elbsandsteingebirge (tschechisch Labské pískovce bzw. Labské pískovcové pohoří) ist ein vorwiegend aus Sandstein aufgebautes Mittelgebirge am Oberlauf der Elbe in Sachsen (Deutschland) und Nordböhmen (Tschechien). Es ist etwa 700 km² groß und erreicht Höhen bis 723 Meter über dem Meeresspiegel. Der deutsche Teil wird im Allgemeinen als Sächsische Schweiz, der tschechische als Böhmische Schweiz (České Švýcarsko) bezeichnet. Der heute häufiger gebrauchte Begriff „Sächsisch-Böhmische Schweiz“ (Českosaské Švýcarsko) ist davon abgeleitet. Das Elbsandsteingebirge erstreckt sich beiderseits der Elbe zwischen der tschechischen Karte Elbsandsteingebirge Stadt Děčín (Tetschen-Bodenbach) und dem sächsischen Pirna. Die nördliche Grenze befindet sich etwa entlang einer Linie zwischen Pirna, Hohnstein, Sebnitz, Chřibská, Česká Kamenice nach Děčín. Die südliche Begrenzung folgt von Pirna etwa dem Tal der Gottleuba zum Erzgebirgskamm und dann entlang des Jílovský potok (Eulaubach) nach Děčín. Der höchste Berg des Gebirges ist mit 723 Metern der Děčínský Sněžník (Hoher Schneeberg) im tschechischen Teil des Gebirges, die höchste deutsche Erhebung ist der Große Zschirnstein (561 m).

Reisebericht von unserem Herbsturlaub 2009



Im Jahr 2009 stand ein kombinierter Herbsturlaub auf dem Programm!
  • Besuch zum Geburtstag von Anderl am 1. Sept. und der Familie von Renate in Thansau
  • 3 Tages Tour "Franz-Senn-Weg" im Stubaital mit Anderl, Peter, Fr. Renate & Michael
  • Erkundung des schönen "Elbsandsteingebirges" inclusive "Dresden" und der Elbregion

Freitag 28. August 2009

117188 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 487 Km
Frankfurt, Pommersfelden, Thansau

Am Freitag den 28.08.2009 sind wir um 14:00 zu unserem Herbsturlaub gestartet. Über die A3 ging es nach "Pommersfelden". Hier haben wir dem "Schloss Weissenstein" einen Schloss Weißensten Besuch abgestattet. Nach einem Rundgang durch den ausgiebigen Schlosspark, haben wir noch eine Pause im "Kellerhaus Café Kunst und Kultur" eingelegt. Wieder auf der A3 sind wir weiter Richtung Süden auf die A9 nach München. Der Umgehung A73 folgend sind wir auf die A8 Richtung Salzburg. Nach dem Sammerberg ging es die Abfahrt 103 Rohrdorf von der A8 ab nach "Thansau", wo wir um 18:30 in der Veilchenstraße eintrafen. Nach einer herzlichen Begrüßung haben wir bei einer Brotzeit mit "Leberkäse, Brezeln und Weißbier" die Ereignisse der letzten Wochen ausgetauscht. Nach dem langen Tag ging es ab ins Bett wo wir die Nachtruhe genossen haben.

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Samstag 29. - Montag 31. August 2009

117716 Km     Karte der Etappe ∑ Wanderetappen 43 Km
In 3 Etappen auf den Spuren von "Franz Senn" und des "Stubaier Höhenweges"

Hüttenwanderung mit Anderl, Renate, Peter und Michael!    Einladung Einladung zur Wanderung

Der Franz-Senn-Weg führt von Neustift durch eine beeindruckende Naturkulisse bis zum Talschluss, welchen der mächtige Stubaier Gletscher bildet.

Franz Senn Der Weg wurde in Gedenken, an den Pfarrer und Bergpionier Herrn Franz-Senn (1831-1884) errichtet. Er hat die Wander- und Bergsteiger-Tradition vom Stubaital begründet: Er erstieg als erster den „König“ Ortler, machte sich um die Gründung des österreichischen Alpenvereins verdient und ist einer der Begründer des Fremdenverkehrs in Tirol. Von ihm stammt die Idee, Wege, Steige und Schutzhütten zu errichten, um die Menschen für die Berge zu begeistern. Eine bedeutende Schutzhütte im Stubaital trägt heute seinen Namen.



Am Samstag den 29.08.2009 sind wir um 08:00 mit Peters Auto von Thansau in Richtung Stubaital 132 Km aufgebrochen. Nach der Parkplatzsuche sind wir mm 10:00 vom "Hotel Almhof" in "Neustift / Milders" bei Regen zu unserer 3 tägigen Rundwanderung auf den Spuren des "Franz Senn" gestartet.

1. Etappe Milders / Neustift- Franz-Senn-Hütte (2.149m) (4,5 Std.) Sa. 29. Aug. 2009
Karte der Etappe 1. Etappe 15 Km

Start Neustift Auf den Spuren des Bergpioniers und Gründers des Alpenvereins, Pfarrer Franz Senn, startet die Wanderung am Franz Senn Denkmal beim Pfarrhaus Neustift. Taleinwärts folgen wir 300 Meter der Straße durch das verkehrsberuhigte Dorfzentrum. Beim Franz Senn Wandgemälde am Bachertalweg zweigt die Route nach links und führt auf der gegenüberliegenden Bachseite stetig Franz Senn Hütte nahezu eben taleinwärts und passiert mehrere anlässlich des 125-jährigen Gedenkens an diesen Pionier des Alpinismus künstlerisch gestaltete Wegstationen. Beim Bio-Heizkraftwerk überqueren wir den Talboden und folgen der Uferpromenade Richtung Milders. Nach einer halben Stunde sanften Aufstiegs entlang des Oberbergbaches kehren wir im Gasthof Bärenbad zu einem Hirschsteak mit Knödl und Blaukraut ein. Am Waldsaum oberhalb sonnenbeschienener und blumenübersäter Wiesen, vorbei an traditionellen Gehöften wandern wir entlang des Franz Senn Hütte Oberbergtales. Wir genießen das Panorama des Oberberger Talschlusses. Vorbei an der Stöcklenalm gelangt man schließlich zur Oberißalm, von wo der Bergweg zur Franz-Senn-Hütte führt. Nach der Zimmerbelegung haben wir den Hüttenabend bei gutem Essen und einem Spiel ausglingen lassen.

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2. Etappe Franz-Senn-Hütte (2.149m) - Regensburgerhütte (2.286m) (5 Std.) So. 30. Aug. 2009
Karte der Etappe 2. Etappe 14 Km

Rinnensee Nach einer geruhsamen Nacht auf der Franz Senn Hütte haben wir noch einen Abstecher zum "Rinnensee" unternommen. Renate und Peter haben die 3003m hohe Rinnenspitze erklommen. Zurück zur "Franz-Senn-Hütte" begeben wir uns auf eine der kürzesten und leichtesten Teilstrecke des Stubaier Höhenweges zur "Regensburgerhütte": Von der "Franz-Senn-Hütte" geht es nahezu ohne Aufstieg ins sogenannte Kuhgschwetz. Nun beginnt der Aufstieg zum Schrimmennieder (2.706m). Über eine erste Steilstufe gelangen Regensburgerhütte wir ins Unnütze Grübel um nach einer weiteren kurzen Steilstufe leicht absteigend die obere Platzengrube zu erreichen. Diese queren wir bis an ihren östlichen Rand, mit einigen steilen Serpentinen gewinnt man rasch an Höhe, schließlich gelangen wir über eine lange Rechtsquerung zum Schrimmennieder. Vom Schrimmennieder steigen wir in vielen Kehren zur "Regensburgerhütte" ab, die erhaben über einer Steilstufe des Falbesoner Baches thront. Hier haben wir um 17:00 unsere Zimmer bezogen und den Abend in der gemütlichen Hütte genossen.

3. Etappe Regensburgerhütte (2.286m) - Neustift (5 Std.) Mo. 31. Aug. 2009
Karte der Etappe 3. Etappe 15 Km

Regensburgerhütte Am frühen Morgen ging es von derv "Regensburgerhütte" bergab in Richtung Reutzbachtal. Über mehrere Kehren steigen wir durch den sonnendurchfluteten Karkessel hinab zur wildromantischen Falbesoner Ochsenalm. Über den flacher angelegten Forstweg oder über den steiler verlaufenden Waldweg gelangen wir ins Tal in den Ortsteil Falbeson. (Abstieg ca. 2,5h). Ochsenalm Die Doadleralm lädt zu einer gemütlichen Rast ein. Entlang des Falbesoner Wiesenweges und Ruetzbaches erreichen wir den Ortsteil Volderau. In einem kurzen Anstieg gelangen wir zur Besucherplattform unterhalb des spektakulären Mischbach Wasserfalls. Über die Ortsteile Gasteig - Neugasteig und Krösbach kommen wir zum Uferweg zurück nach Neustift. Mit dem Auto ging es zurück nach "Thansau" wo wir um 19:00 gut gelandet sind. Am Abend haben wir die schöne 3 Tagestour Revue passieren lassen und die wohlverdiente Nachtruhe in vollen Zügen genossen.

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Dienstag 01. September 2009

117716 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 0 Km
Thansau Anderl 72. Geburtstag

Rosenheimer Herbstfest Dienstag den 01.09.2009 72. Geburtstag von Anderl. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir Mittags zum Rosenheimer Herbstfest aufgebrochen. Auf den Herbstfest haben wir Rita und Familie getroffen. Gemeinsam ging es über das Festgelände wo wir mit dem Riesenrad gefahren sind, und den schönen Blick über Rosenheim und das Alpenvorland genossen haben. Im "Flötzinger" Bierzelt wurde die Brotzeit mit Fischfilet und einer Maß Bier Stocker Wirt eingenommen. Nach einem gemeinsamen Rundgang ging es wieder in die Veilchenstraße wo wir den Nachmittag in Ruhe verbrachten. Am Abend sind wir dann zum Geburtstagsessen zum "Stocker Wirt" aufgebrochen. Bei schönen Wetter haben wir am Abend auf der Terrasse gut zu Abend gegessen und mit Anderl den Geburtstag zusammen gefeiert. Spät am Abend ging es zurück in die Veilchenstraße, wo wir den restlichen Geburtstag von Anderl gemeinsam verbrachten. Jetzt wurde es aber Zeit für die wohlverdiente Bettruhe die wir alle genossen haben.

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Mittwoch 02. September 2009

117716 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 468 Km
Thansau, Wolnzach, Stříbro (CZ), Pilsen (CZ), KEMP POPELÍKY

Um 10:00 haben wir Thansau nach ausgiebiger Verabschiedung verlassen und sind zu unserem Herhsturlaub Richtung "Elbsteingebierge" aufgebrochen. Hopfenmuseum Wolnzach Erster Stop war im Hopfenland "Hallertau" wo wir das Hopfenmuseum in "Wolnzach" besichtigten. Weiter ging es in Richtung "Tschechei" mit Zwischenstop in "Stříbro". Hier haben wir den Marktplatz mit dem sgraffitiverzierten Rathaus von 1543 und der barocken Pestsäule von 1725 mit Marienfigur und verschiedenen Rathaus von Stříbro Pest- und Landesheiligen besichtigt. Weiteres Highlight war die Allerheiligenkirche von 1754/57. Nächstes Ziel war "Pilsen". Das dominanteste Bauwerk der Stadt ist die St. Bartholomäus-Kathedrale, welche kurz nach der Stadtgründung erstmals belegt ist. Pilsen Es handelt sich um ein mächtiges gotisches, dreischiffiges Bauwerk mit der spätgotischen Sternberg-Kapelle und einem 102,26 m hohen viereckigen Turm. Der Turm ist der höchste Kirchenturm in Böhmen und Stadtdominante Pilsens. Der Rundgang für Besucher befindet sich in einer Höhe von 62 m. Bei gutem Wetter ist der 70 km entfernte Böhmerwald zu sehen. Das Pilsener Rathaus wurde von Giovanni de Statio in den Jahren 1554–1559 im Renaissancestil erbaut. Zwischen Pilsen Rathaus und Kathedrale befindet sich die im Jahre 1691 errichtete Pestsäule. Die Große Synagoge ist Europas zweitgrößte Synagoge aus dem 19. Jahrhundert (nach der in Budapest). Das Bauwerk wurde 1893 in maurisch-romanischem Stil vollendet. Erwähnenswert sind zahlreiche Jugendstilbauten. In Pilsen befinden sich einige Interieurs von Adolf Loos. Die Altstadt steht unter Denkmalschutz. Nach einem "Pils" sind wir weiter zu unserem Tagesziel dem Campingplatz "KEMP POPELÍKY" den wir um 20:30 bezogen haben. Vor unserem Bus haben wir eine Brotzeit genossen und den Abend bei warmen Wetter ausklingen lassen.

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Donerstag 03. September 2009

118184 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 214 Km
KEMP POPELÍKY, Prag, Ostrauer Mühle

Um 09:15 haben den Campingplatz "KEMP POPELÍKY" velassen und sind weiter nach "Prag" gefahren. Hier habe wir bei Prag enem Stadtrundgang "Prag" erkundet. Das historische Zentrum Prags ist von der UNESCO als eine der 12 Welterbestätten Tschechiens anerkannt. Prag Die „Goldene Stadt“ zeigt heute ein geschlossenes, von Gotik und Barock geprägtes Stadtbild. Sehenswürdigkeiten wie die Prager Burg, die Karlsbrücke, die mittelalterliche Rathausuhr, der Alte Jüdische Friedhof oder die älteste aktive Synagoge der Welt machen die Stadt zu einem beliebten Ziel für Touristen. Mit mehr als fünf Millionen ausländischen Touristen im Jahr zählt Prag zu den zehn meistbesuchten Städten Europas. [I] Ziel war dann der Campingplatz "Ostrauer Mühle" im "Elbsandsteingebirge" wo wir um 16:45 einen Platz bezogen haben. Am Abend haben wir im Campingplatz Restaurant "Flößerstube" gut gegessen und den Tag vor unserem Bus Revue passieren lassen.

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Freitag 04. September 2009

118184 Km     Karte der Etappe Wanderetappe 15 Km
Wanderung Ostrauer Mühle, Kuhstall, Affensteine, Wildwiese

Kirnitzschtalbahn Um 09:41 sind wir vom Campingplatz "Ostrauer Mühle" mit der Kirnitzschtalbahn zur Endstation "Lichtenhainer Wasserfall" gefahren. Um 10:00 zu unserer Wanderung in Richtung "Kuhstall" aufgebrochen. Hier haben wir im "Gasthof Kuhstall" eine kleine Kaffeepause eingelegt. Nach einer Besichtigung des Felsentores sind wir weiter zum Winterstein. Von hier haben wur einen Abstecher zum Winterberg unternommen. Im "Gasthof Winterberg" haben wir gut zu Mittag gegessen, "Linsensuppe / Solianka". Zurück zum Winterstein ging es durch die "Affensteine" zur Wildwiese. Affensteine Um 16:45 waren wir wieder am Campingplatz. Am Abend haben wir im Campingplatz Restaurant "Flößerstube" gut gegessen und den Tag bei Regen in unserem Bus Revue passieren lassen.

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Samstag 05. September 2009

118184 Km     Karte der Etappe Wanderetappe 11 Km
Ostrauer Mühle, Rathen, Wehlen, Bastei, Felsenbühne

Modellbauwelten Rathen Um 11:00 sind wir vom Campingplatz "Ostrauer Mühle" mit dem Auto nach "Rathen" gefahren. Parkplatz im Ort war nicht zu bekommen, und so haben wir unseren Bus ausserhalb auf einen gebührenpflichtigen Wander-parkplatz abgestellt. Zu Fuß ging es dann nach "Rathen" wo wir nach einem kleinen Rundgang mit der "Fähre" nach "Ober-Rathen übergesetzt sind. Hier haben wir die "Eisenbahnwelten" Bastei besichtigt. Diese weltweit größte Spur I Garteneisenbahnanlage haben wir bei einem Rundgang ausgiebig bestaunt. Weiter mit der S-Bahn ging es nach "Wehlen". Mit der Fähre haben wir ins Zentrum von "Wehlen" übergesetzt, wo wir im "Strandhotel" bei Schnitzel und ein kleines Bier unsere Mittagspause einlegten. Gut gestärkt sind wir entlang dem "Steinrückenweg" und dem "Schwarzberggrund" zum "Steinernen Tisch" gewandert. Felsenbühne Rathen Dem "Fremdenweg" folgend sind wir dann zur "Bastei", die wir ausgiebig erkundet haben. Am späten Nachmittag ging es in Richtung "Rathen" wo wir an der Kasse der "Felsenbühne" vorbei kamen. Kurz entschlossen haben wir 2 Rest-Karten für eine Konzertante Aufführung von "Carmina Burana" um 19:30 in der "Felsenbühne" erworben. Hatten noch ein wenig Zeit für einen Abstecher zum idyllisch gelegen "Amselsee" bevor es zur "Felsenbühne" ging.
  "Carmina Burana"
Lieder aus Benediktbeuren von Carl Orff
Carmina Burana «Alles, was ich bisher geschrieben und was Sie leider gedruckt haben, können Sie nun einstampfen! Mit Carmina Burana beginnen meine gesammelten Werke!», hatte Orff seinem Verleger 1937 nach der Uraufführung mitgeteilt – als habe er geahnt, dass diese Komposition, die das pralle Leben spiegelt, Weltruhm erlangen wird. Zugrunde liegen der Carmina Burana lateinische und mittelhochdeutsche Texte, aufgezeichnet um 1230 im Kloster Benediktbeuern. Die «magische Gewalt», mit der die derben Tanz- und Sauflieder, aber auch die zarten Frühlings- und Liebeslieder den Komponisten «überfielen», spiegelt sich in einer Musik von mitreißender Rhythmik bei zugleich raffinierter Schlichtheit. Der stimmgewaltige Chor «O Fortuna», der die Wandelbarkeit des Glücks besingt, rahmt die Themenkreise «Frühling», «Schenke» und «Liebe» ein.
Nach dieser wunderschönen Aufführung in eindrucksvoller Kulisse sind wir im Dunkeln zurück zum Parkplatz gelaufen und waren um 22:00 wir wieder auf unserem Campingplatz. Ab ins Bett und bei regen-prasseln die Nachtruhe genossen.

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Sonntag 06. September 2009

118184 Km     Karte der Etappe Wanderetappe 15 Km
Ostrauer Mühle, Altendorf, Lichtenhain

Lichtenhain Um 09:30 sind wir vom Campingplatz "Ostrauer Mühle" Panoramaweg zur unserer heutigen Wanderung mit Ziel dem "Lichtenhainer Blumenfest gestartet. Durch die "Dorfbergklamm" ging es zur ersten Pause im "Gasthaus Heiterer Blick" in "Altendorf". Nach einem Kaffee ging unsere Wandertour es weiter auf dem "Panoramaweg" nach "Mittelndorf". Um 12:30 haben wir "Lichtenhain" erreichten. Im Bierzelt haben wir Brotzeit gemacht bevor um 14:00 der große Blumenumzug stattfand. Jedes Jahr am 1. Wochenende im September findet hier das Lichtenhainer Blumenfest statt. Als Höhepunkt und absoluter Besuchermagnet erweist sich stets der Große Festumzug am Sonntag, diesjährig unter dem Motto: „600 Jahre Lichtenhain“. Lichtenhain Viele fleißige Helfer gestalteten frühzeitig ab 6 Uhr prächtige Blumenwagen und verarbeiteten tausende Dahlien- und Asternblüten zu wahren Kunstwerken. Im Festumzug voran fuhr natürlich das Symbol des Lichtenhainer Heimatvereins: ein übergroßer wunderschöner „Blumenhahn“. Welch Ideenreichtum, Lichtenhain Einsatzbereitschaft und gestalterisches Können in solch einem Umzug stecken! Um 15:00 sind wir dann weiter gewandert dem "Hörnelweg" folgend zum "Lichtenhainer Wasserfall" wo wir nach einer Pause im Gasthof um 15:40 mit der "Kirnitzschtalbahn" zurück zum Campingplatz gefahren sind. Den restlichen Tag haben bei schönem Wetter vor unserem Bus verbracht, und den Tag mit einer Brotzeit ausklingen lassen.

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Montag 07. September 2009

118184 Km    
Ostrauer Mühle, Bad Schandau, Dresden, Forsthaus

Dresden Abfahrt um 09:03 mit der "Kirnitzschtalbahn" wir vom Campingplatz "Ostrauer Mühle" nach "Bad Schandau" gefahren. Mit der Fähre ging es zum Bahnhof auf der anderen Elbe Seite. Mit der S-Bahn sind wir dann nach "Dresden" gefahren, wo wir um 11:00 eintrafen. Vom BHF ging es zum ersten Highlight dem Industriedenkmal "Yenidze", eine ehemalige Zigarettenfabrik.
  "Yenidze"
Yenidze Ein Ort, an dem orientalische Architektur und zeitgenössische Kultur verschmelzen. Der Name Yenidze steht heute für ein Stück orientalischer Baukultur inmitten von Dresden. 1909 errichtete der Fabrikant Hugo Zietz hier seine Zigarettenfabrik im Stil einer Moschee und benannte sie nach einem Tabak-Anbaugebiet im damaligen Osmanischen Reich – was zu der umgangssprachlichen Bezeichnung „Tabakmoschee“ führte. Das eindrucksvolle Gebäude mit seiner gläsernen Kuppel und dem als Minarett verkleideten Schornstein hebt sich unweigerlich von den barocken Bauwerken der historischen Altstadt ab, die nur etwa zehn Gehminuten entfernt ist. Heute vereint die Yenidze orientalische Architektur und zeitgenössische Kultur: Die ehemalige Fabrik wird als Bürogebäude genutzt und bietet zahlreichen Dresdner Unternehmen und Verbänden einen repräsentativen Geschäftssitz. Unter der monumentalen Kuppel lädt ein Restaurant die Mieter und Besucher zu sächsischer und internationaler Küche ein.

Hier haben wir eine Kaffeepause im Restaurant eingelegt und anschließend die Aussenterasse mit schönem Ausblick auf "Dresden" genossen. Zwinger Jetzt ging es weiter ins Historische Zentrum von "Dresden" wo wir den "Zwinger mit Semperbau" besuchten. Das "Residenzschloß" mit dem neuem "Grünen Gewölbe" durfte natürlich nicht fehlen. Hier haben wir die Wunderwerke aus Gold, Silber, Edelsteinen und Emaille, aus Elfenbein und Bernstein Residenzschloß aus nächster Nähe in spiegelfreien Vitrinen besichtigt. Vom 100,27m hohem "Hausmannsturm" hatten wir einen wunderschönen Blick auf den "Zwinger", die Frauenkirche "Semperoper" und die "Altstadt". Durch die "Altstadt" ging es weiter am Fürstenzug vorbei, ein überlebensgroßes Bild eines Reiterzuges, aufgetragen auf rund 23.000 Fliesen aus Meißner Porzellan. Das 102 Meter lange, als größtes Porzellanwandbild der Welt geltende Kunstwerk stellt die Ahnengalerie der zwischen 1127 und 1873 in Sachsen herrschenden 34 Markgrafen, Herzöge, Kurfürsten und Könige aus dem Geschlecht des Fürstenhauses Wettin dar. Am Platz an der "Frauenkirche" wurde Semperoper eine Mittagspause im "Augustiner an der Frauenkirche" einlegt. Gut gestärkt haben wir dann die neu erbaute "Frauenkirche" die im Jahr 2005 eröffnet wurde erkundet. Es ist schon eine wahre Meisterleistung wie der Wiederaufbau der "Frauenkirche" von 1994 - 2005 in so kurzer Zeit erbracht wurde. Fähre nach Bad Schandau Nächstes Ziel war die "Semperoper", wo wir an einer Führing durch die Oper teilnahmen. Überwältigt von den historischen Eindrücken ging es am späten Abend mit der S-Bahn zurück zum BHF "Bad Schandau", weiter mit der Fähre und der "Kirnitzschtalbahn" bis zur Station "Forsthaus" . Hier haben wir sehr gut zu Abend gegessen und sind dann zu Fuß zum Campingplatz "Ostrauer Mühle" zurück gewandert. Um 21:30 haben wir vor unserem Bus den Tag Revue passieren lassen und die Nachtruhe genossen.

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Dienstag 08. September 2009

118184 Km    
Ostrauer Mühle, Bad Schandau, Toskana Therme, Ostrau, Ostrauer Mühle

Toskana Therme Heute hat Renate eine Pause verdient. Ich bin alleine um 11:00 mit der "Kirnitzschtalbahn" nach "Bad Schandau" gefahren. Ziel war die "Toskana Therme" wo ich den Tag mit Saunagängen und einer Rücken-Massage genossen habe. Am Nachmittag bin ich mit dem Aufzug nach "Ostrau" aufgestiegen, wo ich eine Pause mit Kaffee und Kuchen im "Ostrauer Hof" einlegte.
  "Ostrau"
Ostrau Seit der Jahrhundertwende beliebt bei Urlaubern, die über dem Elbtal wohnen wollen. Das Ortsbild von Ostrau wird wesentlich durch prächtige Holzvillen geprägt. Der bekannte Hotelier Rudolf Sendig ließ diese 1903 im Landhausstil erbauen. Inspiriert von schönen Landhäusern in den Bergen der Schweiz, wollte er auch Gästen und Einwohner in Bad Schandau solch idyllische Wohnanlagen schaffen. Das herrliche Plateau von Ostrau, idealer Ausgangspunkt für Wanderungen, mit Blick auf die Schrammsteine, das Elbtal und die Berge und Höhen der Sächsischen Schweiz sollten seiner Meinung nach eine große Zukunft haben. Mit dem Bau dieser Villen schuf Sendig die Voraussetzung für den heutigen Tourismus im Stadtteil Ostrau. Die Quartierungen in dieser traumhaften Lage sind bei allen Gästen sehr beliebt.
Nach der Pause ging es weiter mit schönem Blick auf die "Schrammsteine" zurück zum Campingplatz "Ostrauer Mühle", wo ich um 17:30 eintraf. Sind dann noch zum Eikaufen gefahren und haben den Abend mit Salat & Forelle & Rotwein vor unserem Bus ausklingen lassen. Ab ins Bett und die Nachtruhe genossen.

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Mittwoch 09. September 2009

118435 Km     Karte der Etappe Wanderetappe 15 Km
Ostrauer Mühle, Hinterhermsdorf, Obere Schleuße, Zeughaus, Neumannmühle

Obere Schleuße Um 10:30 sind wir vom Campingplatz "Ostrauer Mühle" Obere Schleuße mit dem Auto nach "Hinterhermsdorf gefahren. Vom Wanderparkplatz ging es dann dem blauen Strich folgeng ins "Kirnitzschtal" zur karte Obereschleuse "Oberen Schleuße". Hier sind wir mit dem Stechkahn auf dem gestauten Wasser entlanggestarkt. Vorbei an der Liebesinsel, am Kamel und am Krokodil den unetberlichen Utensilien einer romantischen Klamm. Am "Hermannseck" entsteigen wir der "Kirnitzschklamm" zur "Wolfsschlucht". Über steile Treppen und einem Felsentunnel" ins Tal ging es weiter mit Pausenziel dem "Zeughaus", wo wir Zeughaus Hinterhermsdorf eine Kaffeepause einlegten. Weiter sind wir zur "Neumannmühle" gewandert wo wir 16:10 mit dem Bus nach "Hinterhermsdorf" zurück gefahren sind. Hier haben wir noch die Kirche und das "Heimatmuseum" besichtigt. Zurück mit dem Auto zum "Lichtenauer Wassefall" wo wir zum Abendessen die "Wacholderforelle" genossen haben. Um 19:30 waren wir wieder auf unserem Campingplatz und haben noch bei kühlem Wetter vor unserm Bus den Abend ausklingen lassen.

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Donnerstag 10. September 2009

118435 Km     Karte der Etappe Wanderetappe 10 Km
Ostrauer Mühle, Hrensko, Prebischtor, Mezni Louka, Papststein

Prebischtor Um 10:00 sind wir vom Campingplatz "Ostrauer Mühle" Flügelwand mit dem Auto zum Grenzort "Hrensko" (Herrnskretschen) gefahren. Von hier sind wir zu einer Wanderung zum "Prebischtor" gestartet. Vom Parkplatz ging es die neben der Straße entlang bis zum Abzweig "Langer Grund". Links ab ging es nicht alleine bergauf dem "Roten Balken" folgend zum "Prebischtor" das wir nach 1 Std. erreichten. Karte Prebischtor Hier haben wir die Aussichtkanzel besichtigt und eine Kaffeepause eingelegt. Weiter sind wir den "Gabrielensteig" folgend zur "Flügelwand". An der Felsformation vorbei haben wir um 15:30 "Mezni Louka" (Rainwiese) erreicht. In dem schönen Hotel "Rainwiese" wurde noch mal eine Pause eingelegt bevor wir mit dem "Roten Bus", Hotel Rainwiese Papststein dem Nationalpark Express zurück nach "Hrensko" (Herrns-kretschen) gefahren sind. Mit der der Fähre haben wir von der (CZ) nach "Schöna" (D) übergesetzt. Am Parkplatz "Papststein" haben wir halt gemacht und ich bin noch zur Gipfelbestiegung des "Papststeines" aufgebrochen. Oben hatte ich eine atemberaubende Rundumsicht über die "Sächsische Schweiz". Zurück sind wir über "Bad Schandau" zum "Waldhäusl" gefahren, wo wir gut zu Abend gegessen haben. Zurück auf dem Campingplatz "Ostrauer Mühle" haben wir die letzte Nacht in unserem Bus in Ruhe genossen.

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Freitag 11. September 2009

118515 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 177 Km
Ostrauer Mühle, Moritzburg, Meißen, Wurzen, Machern

Moritzburg Meißen Um 10:00 haben wir unseren Campingplatz Bezahlt und sind von der "Ostrauer Mühle" weiter der der Elbe entlang nach "Moritzburg" gefahren. Hier haben die das weitläufige Gelände mit dem Fasanenschlösschen und den Leuchtturm besichtigt. Nach einer Mittagspause ging es weiter nach "Meißen". Hier sind wir der Denkmalroute durch "Meißen" gefolgt. Vom Markt mit seinem schönen Rathaus ging es zur Frauenkirche. Hier habe ich den Kirchturm erklommen mit seinem Glockenspiel von aus Meissener Porzellan®. Elbtal Vonn hier oben hatte ich einen wunderschönen Blick auf "Meißen". Nächstes Ziel war der gewaltige "Dom zu Meißen" der mit seinen markanten Türmen die Silhouette der Stadt "Meißen" prägt. Weiter sind wir entlang der „Sächsischen Weinstraße“ wo wir im Weingut "Jan Ulrich" in "Diesbar-Seußlitz" eine Weinverkostungspause einlegten. Lübschützer Teiche Nächstes Ziel war "Wurzen" wo wir auf dem "Ringelnazpfad " den Spuren von des Künstlers "Joachim Ringelnatz" gefolgt sind. Nach einem Besuch des Doms St. Marien sind wir weiter zum Campingplatz "Lübschützer Teiche" in "Machern", der in einem idyllischen Naherholungsgebiet liegt. Bei Kartoffelsuppe mit Würstchen haben wir den restlichen Tag vor unserem Bus ausklingen lassen.

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Samstag 12. September 2009

118692 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 434 Km
Machern, Naumburg, Sömmerda, Bona47

Schloß Machern Orgel Nauenburg Um 10:00 sind vom Campingplatz "Lübschützer Teiche" zur Heimreise aufgebrochen. Nicht weit haben wir im "Schloß" von Machern eine Kaffeepause eingelegt. Den schönen Park haben wir besichtigt bevor es weiter zur Domstadt "Naumburg" ging. Hier haben wir den "Dom" mit seiner berühmten "Hildebrandt-Orgel" einen Besuch abgestattet, wo gerade "Orgel punkt zwölf" - Mittagsmusik an der Hildebrandt-Orgel stattfand. Überwältigt von der Orgelmusik sind wir weiter zu einem Stadtrundgang durch Saale Unstrut Sömmerda "Naumburg" gefolgt. Am Rathaus ging es vorbei, wo gerade eine Hochzeit stattfand. Auf dem Marktplatz angekommen, haben wir eine Mittagspause eingelegt. Gut gestärkt sind wir weiter der "Straße der Romanik" und der Weinstraße "Saale Unstrut" nach "Sömmerda" gefahren. In "Sömmerda" wurde eine Kaffeepause eingelegt und nach einem kleinen Rundgang sind wir weiter in Richtung Heimat aufgebrochen, wo wir um 19:00 in der "Bona47" gut und unversehrt gelandet sind.

Schön war der Herbsturlaub 2009 den wir so schnell nicht vergessen werden!


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[I]   Beschreibung teilweise aus Wikipedia übernommen




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