Knie TEP BGU Ffm / Reha Bad Liebensten vom 06.04. - 20.05.2016



Review meiner Knie Op in der BGU Ffm und der Reha in "Bad Liebenstein"


Vorgeschichte: Vor 44 Jahren

Die Ursache für die doch nicht so einfache Entscheidung für ein neues Kniegelenk / TOTALENDOPROTHESE (TEP) war ein Wegeunfall mit meinem Kleinkraftrad Hercules K50 Hercules K50 am Donnerstag den 23.11.1972. Auf dem Weg zu meinem Arbeitgeber der Siemens AG in der Gutleutstraße, wo ich seit September 1971 eine Elektromechaniker Ausbildung absolvierte, kam es zu diesem gravierenden Unfall. Ein Müllwagen fuhr ohne auf dem Verkehr zu achten von einer Nebenstraße auf die Hauptstraße Alt Eschersheim. Da es dunkel und regnerisch war, konnte ich nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr dem Müllwagen in die vordere Seite. Mein Bruder Klaus kam kurze Zeit später an die Unfallstelle, und sah mich auf der Straße liegen. Der eintreffende Rettungswagen wollte mich dann in das Nordwestkrankenhaus fahren. Mein Bruder hat dann interveniert und veranlasst, dass ich in die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU) Frankfurt gebracht wurde. In der BGU Frankfurt Silvester Bona47 wurden ein Kniescheibentrümmerbruch und ein fünfmarkstückgrossen Zertrümmerung der inneren Oberschenkelrolle festgestellt. Bei der Operation wurde die Kniescheibe mit Drähten und Kirschnerstiften fixiert, und der Knorpel- / Knochendefekt mit drei Palmer Stiften wieder fixiert. Nach der Op konnte ich nach 4 Wochen am 21.12.72 die Klinik verlassen und bin weiter in der BGU Ambulant behandelt worden. Über den Jahreswechsel war ich krankgeschrieben, und konnte mich mit Gehilfen einigermaßen fortbewegen. Nach 8 Wochen ging es wieder ohne Gehilfen und ich konnte meine Ausbildung bei Siemens fortsetzen.
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Am 19.07.1973 musste ich mir eine weitere Knie vor OP OP unterziehen, wo einige Metallteile operativ entfernt wurden. Die Drahtumschlingung der Kniescheibe und einer der drei Metallstifte wurden entfernt. Die anderen zwei Stifte wurden in den Knochen hineingetrieben. Am 07.08.1973 konnte ich wieder aus der BGU entlassen werden und habe am 20.08.1973 meine Ausbildung bei Siemens fortgesetzt. Nach der Entlassung wurde mir mittgeteilt das mein Knie eines achtzigjährigen entspricht!
Die nächsten Jahre hat mein linkes Knie einigermaßen mitgemacht. Wanderungen bis zu 20 Km waren möglich. Dann war ich aber am Schmerzlimit, und musste eine mehrtägige Pause einlegen bis ich wieder einigermaßen gehen konnte.
Im Juli 1984 waren die Schmerzen so gravierend, so dass ich wieder einen Termin in der BGU ausmachte. Um der Sache auf den Grund zu gehen, wurde am 05.07.1984 eine Arthroskopie meines linken Kniegelenkes durchgeführt. Bei diesem Eingriff wurde die Kniescheibe geglättet und Knorpelsanierung (Pridie Bohrungen) durchgeführt, in der Hoffnung das sich neue Knorpelmasse bildet. Im September 1984 konnte ich dann ohne größere Beschwerden meine Arbeit wieder aufnehmen.
In den darauf folgenden Jahren bis 2014 hatte ich immer wieder sporadisch Probleme (Stechender Schmerz, Blockade) mit meinem linken Knie, die aber wieder nach einer Ruhephase weniger wurden. In den letzten zwei Jahren traten diese dann gehäuft auch im Ruhezustand auf, so dass ich mich 2016 für ein neues linkes Kniegelenk entschieden habe.

Im Rückblick kann man sagen, hat sich das damals (1973) achtzigjährige Knie bis 2016, jetzt hundertdreiundzwanzig Jahre alte Knie ganz tapfer geschlagen hat!

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Mittwoch 06. April 2016 - Donnerstag 21. April 2016

BGU Ffm Am Mittwoch den
06. April sind wir mit dem RMV in die BG - Unfallklink Frankfurt gefahren. Hier wurde ich um 8:00 Uhr zur Stationären Aufnahme für meine Knie KNIE-TOTALENDOPROTHESE (TEP) erwartet. Nach einigen Voruntersuchungen (Blutabnahme, Röntgen, EKG, usw.) wurde ich in der Station B4 aufgenommen. Nach unzähligen Unterschriften und einer dicken Markierung meines linken Knies, verbrachte ich die erste Nacht schlaflos im Dreibettzimmer mit einem frisch operierten Mitbewohner!
Am Donnerstag 07. April ohne Frühstück und Mittagessen wurde ich auf die OP vorbereitet. Das Typische OP Hemd und Netzunterhose wurden mir übereicht, und ich wartete auf den OP Termin. Um 14:00 wurde es dann ernst, und ich bin in den Operationsbereich gebracht worden. Hier habe ich noch ca. 2 Std. auf einer harten Liege beim Narkosearzt verbracht. Über Urlaube und unzählige Themen haben wir uns unterhalten, bis ich um 16:00 in das Reich der Träume übergetreten bin. Knie nachher Spät in der Nacht bin ich im Aufwachzimmer wieder im Reich der Lebenden aufgewacht. Um 03:00 Uhr war ich dann wieder auf meinem Zimmer in der Station B4 und habe dank der Narkose und Schmerzmittel Pumpe die Nacht gut verbracht.
Höhepunkt war dann am Freitag den 08. April das Frühstück um 07:00 Uhr mit Kaffee und zwei Brötchen mit Wurst und Mamelade, dass ich genossen habe. Nach der ersten Visite wurde mir mittgeteilt das die OP gut verlaufen ist, und es keine Komplikationen gab. Ich durfte dann auch schon mit Gehhilfen das Bett verlassen und alleine mit meinen Schläuchen (Schmerzpumpe, Dränage) auf Toilette gehen. Knie Maskiert Am 11. April wurden die Schläuche gezogen. und am Dienstag den 12. April ging es dann mit der Therapie los. Jeden Tag Lymphdrainage und Physiotherapie (Frau Pfeiffer) auch am Samstag. Mein Knie wurde massiert, maskiert und therapiert bis zur Schmerzgrenze! Dank der vielen Besuche (Renate, Christina, Peter, Jürgen N., Jürgen O., Vojta, Thorsten und Axel) vergingen die Tage wie im Flug.
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Diskussion entstanden wo ich die Reha absolvieren sollte. Stationär in der BGU-FFM kam für mich nicht in Frage, wegen dem Essen und auch kein Einzelzimmer! So wurde mir eine Alternative in der Partnerklinik "m&i Fachklinik" in Bad Liebenstein angeboten. Habe dann mit der "m&i Fachklinik" in Bad Liebenstein einen Termin für meine Reha am 22. April mit viel Verhandlungsgeschick bekommen. Nach zwei Wochen, am 21. April wurde ich dann für eine Nacht nach Hause in die Bona47 entlassen und zur weiteren Behandlung zur Reha nach "Bad Liebenstein" überwiesen.


Freitag 22. April 2016 - Freitag 20. Mai 2016

REHA Bad Liebenstein:


Freitag den 22. April
Jürgen hat mich um 08:00 Uhr in der Bona47 abgeholt und nach Thüringen in die Reha nach Bad Liebenstein gefahren. Um 11:00 bin ich m&i Fachklinik Bad Liebenstein in der "m&i Fachklink Bad Liebenstein" eingetroffen. In der Aufnahme wurden die Formalitäten erledigt und mir wurde das Zimmer 1416 im 4. Stock zugeteilt. Ein schönes Zimmer mit Blick auf den alten Kurbezirk und der "Burg Liebenstein". Nach dem Mittagessen stand die Aufnahmeuntersuchung auf dem Plan. Herr Dr. Kropf hat mich gründlich untersucht und meinen Therapieplan erstellt. Neben der Rezeption war für jeden Reha Patient ein Schließfach, wo Post und der aktuelle Therapieplan abzuholen waren. Am Nachmittag habe ich den kleinen Kurort erkundet und in der Touristen Information mich mit Material über "Bad Liebenstein" eingedeckt.

Samstag den 23. April
Vor dem Frühstück um 7:00 hatte ich dann auch schon den ersten Krankengymnastik Termin, wo mein Knie einer ausgiebigen Kontrolle unterzogen wurde. Problem ist immer noch ein Streckdefizit von ca. 20% des linken Kniegelenkes, wo noch einiges an Manuelle Therapie erforderlich sein wird!

Sonntag den 24. April
Tierpark Bad Liebenstein Nach dem Essen bin ich mit meinen Gehilfen in Richtung "Tierpark Bad Liebenstein" aufgebrochen. Unterwegs habe ich eine Kaffeepause in der "Villa Georg" eingelegt. Von hier war es nicht mehr weit zu dem Tierpark, den ich ausgiebig erkundete. Zurück ging es aa dem alten Wasserrad vorbei und durch den "Elisatbetpark" zurück zur Klinik. Am Abend habe ich im "Chauseehaus zur Einnahme" vorzüglich zu Abend gegessen und die anschließende Nachtruhe in meinem Zimmer genossen.

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Montag den 25. April - Samstag den 30. April
Jetzt wurde es langsam ernst. Auf dem Therapieplan standen pro Tag 9 - 10 Anwendungen. Zu erst ging es in die Muckibude, wo ich eine erste Einweisung bekam. Zum warmwerden ging es für 10-15 Minuten auf den Hometrainer. Nächste Station ist die Beinpresse, wo ich 3 x 20 Therapieplan Michael Übungen absolvieren musste. Jetzt wurde die Beugung und Streckung meines Knies über einen Seilzug mit Gewichten trainiert. Letzte Station war am Kabelzugturm, wo meine Armmuskulatur gestärkt wurde. Diese Übungen habe ich über die ganze Reha Zeit jeden Tag um 07:45 absolviert! Für diese Strapazen war das Frühstück um 08:15 eine verdiente Belohnung. Viel Zeit dafür hatte ich aber nicht, da um 08:40 jeden Tag die Bewegungsschiene für mein Knie auf dem Programm stand. So ging es weiter über Wechselbäder, Gangtraining, Muskelstimulation, Lymphdrainage, Thermotherapie, Knie-TEP-Wassertraining, Isokinetik und als fester Höhepunkt des Tages um 12:30 die Manuelle Therapie bei der Frau Völker, die ich schmerzhaft genossen habe. Dazwischen war noch der eine oder andere Vortrag der zu besuchen war. So ging Tag für Tag wie im Flug vorbei, und das Abendessen um 18:00 war der vorläufige Abschluss des Tages.

In der ersten Woche hat sich dann eine kleine Rehagruppe zusammengefunden, die die einsamen Abende zusammen verbrachten und die Reha ein wenig aufgelockerten. Ob beim "Guten Tropfen", in der "Kleinen Kneipe", im "Chausseehaus", in der "Kapelle", der "Mausefalle", dem "Burgblick" oder auf dem "Mischmaschinenrennen" in "Schweina" verging die Zeit in netter Begleitung und guter Unterhaltung wie nichts. Die erste Woche ging wie im Flug vorbei und das Wochenende Stand vor der Tür.

Am Samstag nach dem Essen bin ich zu einer kleinen Wanderung am Burgberg aufgebrochen. Über die "Villa Georg" ging es zum "Marienweg". Am Berghang Entlang bin ich bis zum neu angelegten Aussichtspunkt über dem Kurhaus gewandert. Hier habe ich eine längere Pause mit schönem Blick auf "Bad Liebenstein" genossen. Bergab ging es in den Ort und zurück in die Klinik.

Sonntag den 1. Mai
Heute haben mich Christina mit Familie und Renate besucht. Markus hat meine Auto von der Bona47 nach Bad Liebenstein gebracht, Teufelsbruecke so dass ich an den zukünftigen Wochenenden wieder mobil war. Nach eine Besichtigung meines Aufenthaltsortes (Zimmer usw.), sind wir zum Essen in das Restaurant "Alt Liebenstein" aufgebrochen. Hier haben wir gut zu Mittag gegessen und sind dann zum weiteren Programmpunkt, dem "Schloss- und Landschaftspark Altenstein" gefahren. Hier haben wir den schönen Park mit der Kapelle und Teufelsbrücke erkundet und das Schloss von außen besichtigt. Nach einer Kaffeepause im Kaffee ging es zurück nach "Bad Liebenstein". Christina mit Familie ist dann um 17:00 wieder zurück in die Heimat aufgebrochen, und Renate hat sich für 3 Tage in der "Villa Rossek" einquartiert. Den Abend haben wir im "Guten Tropfen" ausklingen lassen und jeder hat in seinem Zimmer die Nachtruhe genossen.

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Montag den 2. Mai
Heute stand wieder volles Reha Anwendungsprogramm auf der Tagesordnung. Um 15:00 hat mich Renate vor der Klinik abgeholt Burg Liebenstein und wir haben eine kleine Karte der Etappe Wanderung zur "Burg Liebenstein" unternommen. Mit Gehilfen ging es den Burgberg bergauf am Ida-Denkmal (1854 durch Herzog Bernhard II. als Zeichen der Dankbarkeit gegenüber seiner Schwester errichtet wurde) vorbei zur "Burg Liebenstein". Das Wetter konnte nicht besser sein, und so hatten wir eine wunderschöne Aussicht vom Burgfried über das Umland von "Bad Liebenstein". Nach einer längeren Pause sind wir wieder in Richtung "Bad Liebenstein" gewandert. Um 18:30 haben wir den Ort erreicht, wo wir im "Logierhof" zu Abend gegessen haben. In netter Gesellschaft mit meinen Rehafreunden verging der Abend wie im Flug, und der Abschied fiel schwer. Sind dann beide zur Nachtruhe aufgebrochen, Renate in die "Villa Rossek" und ich in die m&i Fachklinik.

Dienstag den 3. Mai
Nach dem Reha Anwendungsprogramm hat mich Renate vor der Klinik abgeholt. Wegen schlechtem Wetter stand außer einem Besuch der Ev. Kirche mit anschließender Pause im "Cafe Olga" nicht viel auf dem Programm. Am Abend haben wir im "Guten Tropfen" Abschied gefeiert. Renate ist dann am Mittwoch wieder mit Bus und Bahn in Richtung Frankfurt aufgebrochen, und für mich Stand wieder der Reha-Alltag auf dem Programm.

Mittwoch den 4. Mai
Am Nachmittag bin ich bei schönem Wetter zu einer Feuerwehrhaus Steinbach Karte der EtappeWanderung in den Nachbarort "Steinbach" aufgebrochen. Am "Alten Postamt", der "Kapelle", der "Villa Georg" und am "Tierpark" vorbei ging es in Richtung "Steinbach". Am "Getränksloch" – eine episodisch auftretende Trichterquelle – des Grumbaches, bin ich links in einen schönen Wiesenweg zum Ortsrand von "Steinbach" abgebogen. Am alten Feuerwehrhaus ging es Bergab in die Ortsmitte. Die Barocke Kirche im Ortskern war leider verschlossen. Lokalitäten für eine Rast waren leider auch nicht mehr vorhanden. So habe ich mich wieder auf den Heimweg gemacht. Am "Grumbach", entlang an alten Fabrikgebäuden ging es im Tal zum "Elisabethpark". Jetzt war es nicht mehr weit bis ins Zentrum von "Bad Liebenstein". Um 19:00 habe ich im "Guten Tropfen" den Abend bei guten Essen und mit netter Gesellschaft verbracht, bevor es zur Nachtruhe in die Klink ging.

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Donnerstag den 5. Mai "Vattertag"
Trusetaler Wasserfall Nach dem Frühstück habe ich ein paar Runden im Schwimmbad gedreht, und anschließend bin ich zum "Trusetaler Wasserfall" gefahren. Nach einer Besichtigung ging es weiter nach "Bad Salzungen". Der Ort wurde ein wenig erkundet, und auf dem Marktplatz eine Kaffeepause eingelegt. Jetzt ging es in die "SOLEWELT", wo ich in der "Saunalandschaft" eine längere Wellnesspause eingelegt habe. Den vierstündigen Besuch in der neu gestalteten Saunalandschaft habe ich in aller Ruhe und in vollen Zügen genossen. SOLEWELT Diese schöne Saunalandschaft kann ich für jeden Saunafreund mit bestem Gewissen weiter empfehlen. Der stündliche Aufguss wurde in unterschiedlichen Saunen und mit verschiedenen Düften sehr gut zelebriert:     Ein Genuss für Leib und Seele!
Zurück am Abend in "Bad Liebenstein" habe ich im "Logierhof" sehr gut zu Abend gegessen, bevor es zur Nachtruhe in die Reha Klinik ging!

Freitag den 6. Mai
Nach dem Reha Programm bin ich zu einer kleinen Erkundungswanderung durch "Bad Liebenstein" gestartet. Durch den neu gestalteten Stadtpark bin ich zum Pferdehof "Kutscher Klause" gewandert. Nach einer kurzen Rast mit netter Unterhaltung über alte DDR Zeiten, war mein Ziel Kleine Kneipe das Gasthaus "Zum Burgenblick". Hier habe ich vorzüglich Super Fisch zu Abend gegessen. Auf dem Weg zur Klinik habe ich mich mit Rehafreunden in der "Kleinen Kneipe" getroffen, und den Abend auf der Terrasse der Wirtschaft kurzweilig verbracht. Jeder Tag geht zu ende, und so sind wir kurz vor Einschluss in der Klinik zur Nachtruhe eingelaufen. Schön war der Abend mit netter und unterhaltsamer Begleitung mit meinen Rehafreunden!

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Samstag den 7. Mai
Schweina Nach dem Frühstück war ich noch ein paar Runden Schwimmen. 12:00 Mittagessen, und um 13:00 Abmarsch nach "Schweina". Das Weltweit einzigartige 2. Mischmaschinenrennen die Weltmeisterschaft in "Schweina" stand auf dem Programm. Ich, mit meinen Gehilfen, habe mich von "Bad Liebenstein" bis zum 3 Km entfernten "Schweina" transformiert, mit Schwielen an den Händen. Der Weg hat sich gelohnt, und das Rennen der Mischmaschinen konnte ich Hautnah miterleben. Kuriose Mannschaften sind zum Start angetreten.

Schweina Beste Bedingungen hatten Akteure und Zuschauer am 7. Mai 2016 in Schweina beim Mischmaschinen-Rennen. Nachdem das erste Gaudi-Rennen im Jahr 2015 so gut ankam, gab es nun die zweite Auflage. Sonne satt, Tausende Zuschauer und hochmotivierte Teams. Nein, es geht in Schweina diesmal nicht um Fußball sondern um die Zweitauflage einer Schnapsidee, die schon zur ihrer Premiere Begeisterung fand. Betonmischmaschinen werden geputzt und getunt, Ausdauer und Kraft trainiert, bevor es dann im Zwei-Mann-Team gilt, am Wettkampftag topfit die Baumaschine so schnell es geht durch die Straßen zu schieben. Ob die stolzen Vorjahressieger auch im Mai 2016 die Oberhand behalten? Oder hat die Konkurrenz gelernt?

Nach den 6 Km musste ich am Nachmittag erst einmal eine Ruhepause einlegen. Nach dem Abendessen bin ich auf mein Zimmer und habe den restlichen Abend mit einem guten Buch verbracht, und die Nachtruhe genossen.

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Sonntag der 8. Mai
Eisenach Nach dem Frühstück bin ich nach "Eisenach" aufgebrochen. Erste Station war das "Ehrenmahl der Deutschen Burschenschaft" von 1902. Von hier hatte ich einen Super Blick auf "Eisenach" und der "Wartburg". Nach eine Kaffeepause in dem schönen "Berghotel Eisenach" ging es zum nächsten Programmpunkt dem "Bachhaus Eisenach". Bei einem einstündigem Rundgang habe ich das schöne Museum ausgiebig erkundet. Bachhaus Von hier habe ich mit meinen Gehilfen zu Fuß einen kleinen Rundgang durch die "Altstadt" von "Eisenach" unternommen. Vorbei ging es am "Lutherhaus" zur "Georgenkirche", wo am 23. März 1685 Johann Sebastian Bach getauft wurde und Martin Luther mehrmals in dieser Kirche predigte - u.a. kurz vor seiner "Entführung" auf die Wartburg am 2. Mai 1521. Weiter ging es durch den alten Friedhof zum Gasthof "Am Storchenturm". Hier habe ich vorzüglich zu Mittag gegessen, und die schöne Garteniduelle Großer Inselsberg genossen. Weiter an der "Annakirche" und der "Eisenach Brauerei" vorbei ging es zurück zum "Bachhaus", wo ich mein Auto geparkt hatte. Jetzt bin ich durch den schönen Thüringer Wald zum "Großen Inselsberg" gefahren. Von hier oben auf 916m hatte ich einen wunderschönen Blick über den Thüringer Wald. Jetzt wurde es aber Zeit nach "Bad Liebenstein" Lisa Fitz zurück zu fahren da ich für 19:30 eine Karte fürs "Kurtheater Bad Liebenstein" ergattert habe. Auf dem Programm stand "Weltmeisterinnen - gewonnen wird im Kopf" mit "Lisa Fitz". Hilde, Inge, Gerda und Olga wissen ganz genau, wo´s hakt, ob Gesellschaft, Ehe oder Politik, die Weltmeisterinnen sagen Ihnen, was Kindern, Männern, Frauen und Staatslenkern in den 10er Jahren des 21.Jahrhunderts fehlt. Diesen Kurzweiligen Abend mit voller Witz und dem grotesken Humor habe ich voll genossen, und bleibt in meiner Erinnerung. Am späten Abend haben wir uns, die "Reha Freunde" noch im "Chauseehaus" getroffen und den Abend bei einem Bier ausklingen lassen, und ab ins Bett!

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Montag den 9. Mai bis Freitag 13. Mai 2016
Abschied Beate Die Woche war wieder volles Reha Programm angesagt. Vor dem Frühstück in die Muckibude und dann folgten den ganzen Tag Anwendung auf Anwendung. Abends habe ich mich mit den "Reha Freunden" in verschiedenen Lokalitäten getroffen, wo wir den Tag gemeinsam Review passieren lassen konnten. Am Dienstag haben wir vor dem Pavillon Abschied von Beate gefeiert. Ein weiteres Highlite war das Treffen am Mittwoch in der "Kapelle", wo wir den vorzüglichen Flammkuchen genossen. Am Donnerstag wurde am Nachmittag das alte Kurhaus mit der Trinkhalle erkundet. Am Freitagabend war Treffpunkt im "Wirtshaus Mausefalle", ein Musik Lokal am Rande von Bad Liebenstein. Dies war für mich und meine Gehhilfen ein weiter Weg, der sich aber gelohnt hat. Spät / früh haben wir die Klinik erreicht und ab ins Bett!

Samstag 14. Mai 2016
Wegen Pfingsten standen auch am Samstag Reha Anwendungen bis 12:00 auf dem Programm. Erlebnispark Meeresaquarium Danach hatte ich Zeit weiter das schöne Thüringen zu erkunden. Nach dem Essen bin ich nach "Zella Mehlis" Gesenkschmiede aufgebrochen, wo ich als erstes den "Erlebnispark Meeresaquarium" besuchte. Bei einem Rundgang durch die die farbenprächtige Unterwasserwelt der tropischen Ozeane habe ich mich von der einmaligen Schönheit bizarrer Stadtlirche Schmalkalden Korallen und Seeanemonen, einzigartiger Fische, Reptilien und lebender Steine verzaubern lassen. Nächster Programmpunkt war die alte "Gesenkschmiede" bei "Zella-Mehlis". Dieses alte und sehr interessante Technische - Museum habe ich bei einem Rundgang ausgiebig erkundet. Jetzt ging es weiter nach "Schmalkalden", wo ich einen Rundgang durch die schöne Altstadt mit dem sehenswerten Rathaus und der Stadtkirche St. Georg unternahm. Jetzt wurde es aber Zeit für die Heimreise nach "Bad Liebenstein", Abendbrot und den Abend auf dem Zimmer verbracht.
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Sonntag 15. Mai 2016
Bad Salzungen Nach dem Frühstück bin ich nach "Bad Salzungen" aufgebrochen. In der Sauna Landschaft der "Sole Therme" habe ich 4 Stunden Wellness in vollen Zügen genossen. Weiter ging es am Nachmittag zur "Point Alpha" Stadt "Geisa". Hier habe ich im ehemaligen Barockschlosses, sitz der Point Alpha Stiftung, in roten Saal einen Kaffee und Kuchen genossen. Durch die schöne Thüringer Landschaft mit den riesigen gelb leuchtenden Rapsfeldern ging es zurück nach "Bad Liebenstein".

Montag 16. Mai 2016
Am Pfingstmontag habe ich einen Ausflug in den Nationalpark Hainisch unternommen. Wildkatzendorf An "Eisenach vorbei war es nicht mehr weit bis zum "Wildkatzendorf" in Hütschrroda. Bockmühle Hier habe ich auf dem 2 Km kurzen "Wildkatzenschleichpfad" einen Rundgang um das "Wildkatzengehege" unternommen. Das Gehege mit seinen vier Wildkatzen, Carlo, Toco, Franz und Oskar habe ich auch noch erkundet und viel über das Leben der Wildkatze erfahren. Zurück in "Hütscheroda" habe ich im alten "Herrenhaus" sehr gut zu Mittag gegessen bevor es weiter zur alten "Bockwindmühle" nach "Tüngeda" ging. Da jedes Jahr am Pfingstmontag der Deutschen Mühlentage in Deutschland stattfindet, wurden auch hier Führungen angeboten und für das leibliche Wohl wurde auch gesorgt. Nächste Station war die "KulTour Stadt Gotha". Hier habe ich die / das "Augustinerkirche und -kloster" mit dem alten Kreuzgang von 1366 besucht, wo zahlreiche Grabsteine berühmter "Gothaer" entlang Gotha Rathaus der Wände zu bestaunen waren. Nach einer Kaffeepause auf dem Marktplatz bin ich weiter zur "Lohmühle" bei "Dietharz". Hier habe ich das historische Mühlemuseum besichtigt, wo die Gewinnung von Lohe - gerbstoffhaltiger Rinde von Fichten und Eichen als Grundstoff für die Gerberei - ist anschaulich aufbereitet und erklärt wurde. Ab 1892 rollte der Reise- und Güterverkehr von Georgenthal nach Tambach-Dietharz an der "Lohmühle" vorbei. Seit 1995 ist der Betrieb auf der Strecke eingestellt. An dieses Kapitel der Verkehrsgeschichte im Lohmühlental erinnert eine Dampflokomotive der 52-er Baureihe mit teilweise restaurierten Waggons im Außenbereich. Um 17:30 ging es dann wieder Richtung Reha Unterkunft, wo ich den Abend in der "Kapelle" mit den Reha Freunden verbrachte.

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Dienstag 17. - Freitag den 20. Mai 2016
Therapie Buch letzten Tage Die letzte Woche im schönen "Bad Liebenstein" ist angebrochen. Das Therapie Tagespensum war unvermindert und musste bis zum letzten Tag durchgezogen werden. Am Mittwochabend haben wir die Reha Zeit beim "Guten Tropfen" noch mal Review passieren lassen.
Zum guten Tropfen Am Donnerstag hatte ich um 11:00 dann die Abschlussuntersuchung bei meinen Stationsarzt Dr. Kropf. Die Muskulatur hat zugelegt und mit der Streckung ging es nur langsam voran 20 Grad. Der Entlassungstermin war für Freitag der 20.05.2016 nach den Anwendungen um 13:00 vereinbart. Am Abend haben wir noch im kleinen "Reha Freundes Kreis" Abschied im "Chauseehaus" gefeiert. Am Freitag bin ich dann um 13:00 mit meinem Bus zur Heimreise aufgebrochen. Über Fulda ging es Richtung Heimat, wo ich um 17:00 in der Bona47 gut gelandet bin. Nach sechs Wochen Krankenhaus und Reha Aufenthalt habe ich die erste Nacht im eigenen Bett in vollen Zügen genossen!


Review: 4 Wochen Reha Bad Liebenstein

Den 4 wöchigen Aufenthalt in der "m&i Fachklink Bad Liebenstein" habe ich zur vollsten Zufriedenheit verbracht.
Beim Essen gab es nichts auszusetzen. Reichhaltiges Frühstücksbuffet, Hausmannskost zum Mittagessen und zu Abend gab es bei der Auswahl auch nichts zu auszusetzen. Das Zimmer 1416 mit großem Bad war mehr als Ausreichend gestaltet, und der Balkon lud zum Verweilen in freien ein. Ob Ärzte, Schwestern, Therapeuten, oder Klinik Personal, alle waren sehr Aufmerksam und Entgegenkommend. Die Therapie Anwendungen waren sehr gut, zur meiner vollsten Zufriedenheit und gut über den Tag verteilt.

Die Freizeit mit den "Reha Freunden" hat in meiner Reha Zeit einen großen Beitrag zur weiteren Genesung geleistet, und wird mir lange in Erinnerung bleiben.
Der eine oder andere Kontakt wird sicherlich aus dieser Zeit weiter bestehen bleiben, und sich weiter vertiefen.

Schön war die Zeit in "Bad Liebenstein"

Michael



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