F10479 und die Märklin Modelleisenbahn
Als kleiner Bub hatte ich mit acht Jahren zum ersten Mal Kontakt mit der Modelleisenbahn von Märklin. Mein Bruder Klaus und sein Freund Bernd Neuwirth hatten auf dem Dachboden in der Hellerhofstraße eine Modellbahnanlage von Märklin aufgebaut. Es waren die M-Gleise und Loks
wie die E 44, die hier ihre Runden drehten. Als kleiner Junge durfte ich ab und zu als Zuschauer dabei sein. Diese erste Erfahrung mit der
Modelleisenbahn hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt und den Traum von einer eigenen Modellbahnanlage geweckt. 1967 sind wir vom Gallusviertel
in die Bonameser Straße in Eschersheim gezogen. Hier hatte ich die Möglichkeit, im Keller meine erste eigene Anlage aufzubauen. Ich investierte
jede D-Mark Taschengeld in einen Märklin-Artikel. So entstand im Keller meine erste Modellbahnanlage, an der ich jede freie Minute mit dem Aufbau
bzw. Umbau verbrachte. 1971 begann ich meine Lehre bei Siemens, wodurch sich meine Prioritäten auf die Lehre und die Familie verlagerten.
1978 heiratete ich und meine beiden Kinder Christina (1978) und Marcus (1980) kamen auf die Welt. Die Familie stand im Vordergrund, weshalb der
Eisenbahn-Modellbau zurückgestellt wurde. Beruflich war ich voll ausgelastet, sodass die Modellbahn in den Hintergrund rückte und schließlich in
Vergessenheit geriet. Erst mit meinem Renteneintritt im Jahr 2022 keimte der Gedanke, die im Keller gelagerte Modellbahnanlage wieder zu reaktivieren.
Heute
plane ich im Arbeitszimmer, in der Bona47 eine neue Anlage zu bauen. Sie soll die Epochen III–IV abbilden und digitalen Eisenbahnbetrieb auf
M-Gleisen ermöglichen. Alle Bauabschnitte und Tipps und Tricks zum Bau einer Modellbahnanlage werde ich hier dokumentieren und in Bilder festhalten.
Bis bald F10479 / Michael Engel |
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