Gut - Besser - BS2000


BS2000 SE Broschüre [5] BS2000 Mainframes sind als zentrale Großrechner für das Rechenzentrum entworfen. Darin unterscheiden sie sich von Industrie Standard Serverplattformen und von Enterprise Serverplattformen, deren Design am dezentralen Konzept der verteilten Systeme orientiert ist. Die Mainframe-Architektur ist dafür optimiert, dass viele Anwendungen auf einem System installiert werden und simultan ablaufen können unterschiedliche Systemumgebungen, Lastprofile und Service-Levels gleichzeitig in einem Systemlauf unterstützt werden können zehntausende von Nutzern von einem System noch effizient bedient werden können Besonders für langlebige Kernanwendungen der Unternehmen mit vielen Tausend Benutzern ist BS2000 die wirtschaftlichste Ablaufplattform mit der niedrigsten TCO bei optimaler Funktionalität.
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Chronologische Entwicklung des Mainframe Betriebssystem BS2000


Geschichte

Entwicklungsgeschichtlich hat das BS2000 seine Wurzeln im Betriebssystem TSOS (TimeSharing-Operating-System), das von RCA zuerst für das Modell /45 der RCA Serie rca_spectra_70 Spectra 70 entwickelt wurde. Diese Rechner-Linie der späten 1960er Jahre war der Architektur der S/360-Serie von IBM nachempfunden. Nach einem Patentstreit mit IBM stellte RCA die Produktion und Weiterentwicklung von Hard- und Software ein. Von 1960 bis 1980 wurde TSO unter den Namen VS/9 auch von UNIVAC für seine Großrechner-Serie 90 eingesetzt. Siemens übernahm die Entwicklung eigenständig und vertrieb das auf Basis des TSOS entwickelte BBS (Band-Betriebs-System) mit eigener Hardware (System 4004). Die Hardware basierte zu Anfang auf exakten Kopien der RCA-Designs, welche aber neu aufgelöst wurden. Dabei wurden die mechanischen Teile von zöllig auf metrisch geändert. Mit dem Modell 4004/151 erfolgte der Umstieg auf /370-Architektur mit virtueller Adressierung. Es war eines der ersten Betriebssysteme überhaupt, bei denen konsequent das Prinzip der virtuellen Adressierung und eines abgeschotteten Adressraums für die Programme verschiedener Benutzer eingeführt wurde. Von TSOS erbte das Betriebssystem die konsequente Strukturierung auf einheitliche, Satz- und / oder Block-orientierte Dateischnittstellen. Dieses hatte zur Folge, dass unnötige Geräte-Abhängigkeiten wie Track und Cylinder Angaben bei Dateizugriffen in Benutzerprogrammen der Vergangenheit angehörte.

Mit der Gründung des Unidata-Verbundes durch Bull, Phillips und Siemens wurden die Siemens-Mainframerechner unter der Bezeichnung 7.000 vertrieben. Mit den intern als X-CPUs (X1,X2,X4) bezeichneten Rechnern wurde auch der Befehlssatz erweitert. Der nicht-privilegierte Befehlssatz entsprach weiterhin der /370, wurde aber z. B. um Hardwarestack und Bitmanipulationsbefehle erweitert. Es standen 4 statt 3 Funktionszustände (P1=User, P2=System, P3=Interruptbearbeitung, P4=Maschinenfehler) zur Verfügung.

Im Vergleich zu konkurrierenden Betriebssystemen (insbesondere von IBM) war BS2000 für den Benutzer leichter zu bedienen, da es insbesondere beim Zugriff auf das Dateisystem weniger Konfigurationsmöglichkeiten gab was aber neben der etwas eingeschränkten Flexibilität auch die Tuning-Möglichkeiten einschränkte. Die Abkürzung TSOS blieb als User-Account bis heute erhalten, sie entspricht der Root-Kennung von Unix-Systemen.
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1968

TSOS: Erstauslieferung auf dem Modell /46 der RCA Spectra/70 Serie. Mit TSOS ist erstmals ein Betriebssystem mit virtueller Adressierung am Markt allgemein eingeführt.
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1969

Hauptversammlung 1968 Zur gleichen Zeit hielt die EDV Einzug in der Siemens Organisation und Ablauf der Hauptversammlung: Um Informationen wie Präsenzzahlen und Abstimmungsergebnisse elektronisch ermitteln zu können, wurde 1969 erstmals eine Datenverarbeitungsanlage – eine „Siemens 4004/15“ von der Größe eines Kleiderschranks – eingesetzt. Zum Vergleich: Anfang der 2000er Jahre kamen rund 50 Personal Computer und Datenserver zum Einsatz.
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1972

siemens_terminal_8151_olypia_1972_muenchen BS2000 wurde bei den Olympischen Sommerspielen 1972 in München als Informationssystem für die Presse eingesetzt.
Für das Olympia-Rechenzentrum wurden fünf Computer installiert, die rund um die Uhr die Ergebnisse aus den verschiedenen Wettkampforten in Sekundenschnelle evaluierten. siemens_terminal_8151_olypia_1972_muenchen Gleichzeitig konnte man sich anhand eines „elektronischen Superlexikons“ über die Resultate, die Athleten und andere Fakten zu den Olympischen Spielen seit 1896 informieren. Mehr als 15.000 Kilometer Kabel wurden verlegt, um die Computer mit 400 Fernschreibern, 50 Druckern und 100 Anzeigetafeln in den Stadien, den Pressezentren und Informationsbüros zu verbinden.
Der große Vorteil für die Softwareentwickler war der integrierte Debugger IDA (Interactive Debugging AID). An der BS2000-Kommandozeile konnten Breakpoints gesetzt und Programmvariablen ausgelesen und verändert werden. BS2000 lief auf den Systemen 4004-151.
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1973

BS2000 V1.0
Portierung auf Modelle des Siemens System 7.700. Trommel-Paging wird auf Platten-Paging umgestellt. Einführung höherer Implementier-Sprache SPL.
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1975

BS2000 V2.0
Im Juni 1975 lieferte Siemens eine Weiterentwicklung dieses Betriebssystems (Version 2.0) für die Modelle der Siemens-Großrechner 7.750 (X3) und 7.740-S(X2) und Plattenspeichergeräten 580 (Original CDC) und 4580 (Siemens Bezeichnung). Schon diese erste BS2000-Version unterstützte Platten-Paging und drei verschiedene Betriebsarten im selben System: den Dialog-, den Batch- und den Teilhaberbetrieb, einen Vorläufer des Online Transaction Processing (OLTP-Betrieb). Das Betriebssystem musste für die vorhandene Hardwarekonfiguration angepasst (generiert) werden, d. h. die internen Tabellen des Betriebssystems für die Ein-/Ausgabe, Haupt-Speicherkonfiguration usw. wurden durch einen Systemgenerierungslauf erzeugt. In einem zweiten Lauf wurden die optionalen Software-Module und die zuvor erzeugten Tabellen zu dem eigentlichen ladefähigen Betriebssystemkern gebunden.
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1976

Der Teilhaberbetrieb wird unter einheitlicher Benutzeroberfläche zusätzlich zum Teilnehmerbetrieb eingeführt. Beide Betriebsarten sind von Anfang an auf einem System kombinierbar. Grundlegende Überarbeitung des Ein / Ausgabesystems; Erhöhung des virtuellen Adressraums von 4 auf 8 MB; Einführung neuer Dienste zur Prozesskommunikation (Börsen, Shared Memory).
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1977

BS2000 V3.0
Nutzung des neu geschaffenen Kommunikationssystems TRANSDATA und Neugestaltung der Kommunikationszugriffsmethoden in BS2000 (BCAM/DCAM); damit Zugang zu allen privaten und öffentlichen Netzen und Einstieg in die moderne Rechnervernetzung. Unterstützung eines ersten Bäro geeigneten Kompaktrechners 7.521 / 7.531 (X1) mit integrierter Plattensteuerung und Komunikationsrechner und eines Laserdruckers unter BS2000. Diese System verkauften sich als Anwendungslösungen für Drucksysteme und für den Mittelstand mit dem Softwarepaket "SILINE" sehr erfolgreich. Hier konnte Siemens viele Neukunden im Mittelstand dazu gewinnen.

ChannelPartner 12.08.1977

Siemens erweitert Bettiebssystem-Funktionen:BS2000 Release 3.0 für die neue Hardware

München (de) - Eine erweiterte Version 3.0 des Betriebssystems BS2000 für die Siemens-Mittelklasserechner ab Modell 7.730 (X1) erhielt jetzt die Vertriebsfreigabe. Den Münchner Software-Ingenieuren kam es bei dieser BS2000-Variante vordringlich darauf an, daß nunmehr auch das neueste Equipment unterstützt wird, wie ein Sprecher des Siemens-Unternehmensbereiches "Daten- und Informationssysteme" der CW erklärte. Als "wesentliche" Verbesserung nennt Siemens deshalb die Bedienung des Schnelldruckers 3343 (2000 Zeilen/ Min.) sowie der Plattenspeicher 3455 (72 MB), 3460 (200 MB) und 3465 (144 MB). "BS2000-Support" bekommt nunmehr auch das Magnetband-Subsystem 3559 (6250 Bpi) mit dem neuen Aufzeichnungsverfahren GCR (Group Coded Recording), das Datentransfers mit 1250 KB/s ermöglicht. An die zentrale Bedienungskonsole der Serie 7000-Systeme lassen sich unter der Version 3.0 jetzt bis zu drei "Satelliten-Operatorplätze" anschließen. Bei der Datenfernübertragung schließlich können das Terminalsystem Transdata 810 sowie der Controller DUET 9687 als Vorschaltrechner arbeiten.
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1978

BS2000 V4.0
Die Einführung der Multiprozessortechnik verbesserte die Systemverfügbarkeit; damit wurden die ersten Bi-Prozessormodelle 7.761 (X4) und 7.762 (X4) von Siemens unterstützt. Das Betriebssystem konnte von da an den Ausfall eines Prozessors verkraften. Gleichzeitig wurde dadurch das Leistungsspektrum erheblich ausgeweitet. Die Leistung einer 7.760 (X4) (Monoprozessor) lag je nach Ausbau zwischen 0,98 und 1,07 MIPS. Zu den von Anfang an vorhandenen Sprachsystemen COBOL, FORTRAN, RPG und ASSEMBLER kommt PL/1 hinzu.
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1979

bs2k_teilsysteme_uebersicht BS2000 V5.0
Mit dem Transaktionsmonitor Universal Transaction Monitor (UTM) wurde das für Mainframes besonders wichtige Online Transaction Processing als weitere Betriebsart unterstützt. Die Real-Zeit-Eigenschaften von BS2000 werden in diesem Zuge deutlich verbessert.

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1980

BS2000 V6.0
Unterstützung erster Rechner einer neuen Hardware Architekturlinie mit Pipelining die 7.770 (Tiger). Neugestaltung der Magnetbandverwaltung. Entbündelung des BS2000 und Zusammenführung aller von BS2000 unterstützter Rechner im Siemens-System 7.500.
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1981

Erweiterung des virtuellen Adressraums von 8 auf 16 MB. Unterstützung von 4 Mehrrechnersystemen mit Kopplung über Platten oder Kommunikationsnetze und rechnerübergreifender Jobsteuerung über Jobvariable.
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1982

BS2000 V7.1
Erhöhung der Systemverfügbarkeit für Transaktionsanwendungen durch Einführung des gesicherten Transaktionsbetriebs mit Datenbankkopplung (DB-DC Betrieb). Mit den einhergehenden Innovationen im TRANSDATA - Kommunikationssystem werden Systemkonfigurationen mit vielen hundert verteilten Rechnern und mehreren tausend Datenstationen Realität.
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1984

BS2000 V7.5 Erweiterung der Verwaltung des realen Arbeitsspeichers auf Ausbauten bis zu 64 MB (vorbereitet bis 4 GB). Weitere Vereinheitlichung und Vereinfachung der Benutzeroberfläche durch Neugestaltung des Anweisungs- und Meldungswesens.
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1985

BS2000 V8.0
großräumige funktionelle Erweiterungen entsprechend den Anforderungen eines wesentlich erweiterten Leistungs- und Konfigurationsspektrums. Neugestaltung der Geräteverwaltung NDM (Native Device Management) und der Auftragsverwaltung JMS (Job Management System), sowie Einführung einer neuen Konzeption für die Verwaltung des gemeinsam nutzbaren Speicherbereichs auf Platten MPVS (Multi Private Volume System).
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1986

BS2000 V8.5
BS2000 wird auf die XA-Architektur portiert (25 bzw. 31-Bit User-Adressraum) und unterstützt jetzt 2 GB große Adressräume, 7590 512 Prozesse und das XS-Kanalsystem (Dynamic Channel Subsystem). Unterstützung eines weiteren Großrechners der Architektur-Linie M380 von Fujitsu. Damit wurde die Komplettierung der die differierenden Hardware-Architekturen "einschalenden" Funktionsschichten im BS2000 vollzogen. Leistungsstärkstes Rechnermodell war die von Fujitsu eingekaufte FACOM M780 die bei Siemens unter dem Modell 7.590 mit einer Leistung von 15 MIPS-Mono auf dem Markt kam. Zur automatischen Regelung der Betriebsmittel-Vergabe (Lastverteilung) nach Benutzerkriterien wird das "Performance Control System" PCS eingeführt.
Pilotiert wurde das System 7.590 bei der Dt.Bank in Eschborn, wo ich bei der Pilotierung life dabei sein dufte.
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1987

BS2000 V9.0
Einführung der "Extended Systems Architectures" XS: 2 GB Adressräume. 512 Prozesse (vorbereitet auf 4096 Prozesse), Unterstützung des XS - Kanalsystems (DCS; Dynamic Channel Subsystem). 7.500-H120 von Fujitsu bildet das leistungsstärkste Rechnermodell mit 35 MIPS Mono Leistung
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1988

BS2000 V9.2
c40 Unterstützung des Bürocomputer Systems C40, der das untere Leistungsspektrum im BS2000 Server Bereich abdeckt. Das System wurde von Fujitsu gefertigt, und kommt als Gesamtsystem: Zentraleinheit, Bedieneinheit, Plattensystem und Bandeinheit im Bürobereich zum Einsatz. Das Modell C40-F bildet die Grundlage für den neuen BS2000 Performance Faktor RPF mit dem Wert 1, was dem MIPS Wert 1,2 entspricht. Das System war sehr Erfolgreich, und kam als "Branchenlösungen mit BS2000-Rechnern", Hardware & Betriebssystem & Siline200 bei Mittelständischen Kunde sehr oft zum Einsatz.
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1989

Mit der Version 9.5 wurden weitere neue Rechner unterstützt. Die zwei Baureihen (H60 und H90) wurden in München entwickelt und in Augsburg gefertigt. Bei der H90 (Entwicklungsname Tiger) kamen wassergekühlte ECL-Schaltkreise zum Einsatz, die Monoprozessorleistung betrug maximal 15 MIPS.
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1990

Mit der virtuellen Maschine VM2000 können mehrere BS2000-Systeme, auch unterschiedlicher Versionen, parallel auf einem Rechner laufen. Das Konzept findet sich heute bei Virtualisierungslösungen wie VMWare ESX oder XEN wieder. Das neue hierarchische Speicherverwaltungssystem HSMS verdrängt automatisch selten genutzte Daten auf billigere Speichermedien. Sobald diese Daten wieder benötigt werden, werden sie ebenso automatisch wieder auf Medien mit schnellem Datenzugriff restauriert. Das Bandverwaltungssystem MAREN ermöglichte den Anschluss von Robotersystemen.
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1991

BS2000 wird mit der Version 10.0 in voneinander entkoppelte Subsysteme zerlegt. Das erhöhte die Flexibilität bei der Weiterentwicklung und der Softwareauslieferung. Außerdem wurde die Sicherheit des Systems gemäß F2/Q3 durch das "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" BSI evaluiert.
BSI Zertifizierungsbericht BS2000-SC Version 10.0 pdf
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1992

Das BS2000 wird in Richtung Offenheit für Anwendungssoftware neu ausgerichtet. Mit dem Subsystem POSIX wurde die Standard-Schnittstellen der offenen Welt in das BS2000/OSD System portiert. Die neue BS2000 Version 11.0 erhält ab da an BS2000/OSD V1.0 den
(Open Server Dimension) Standard.
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1995

Mit der BS2000/OSD V2.0 wird der XPG4-Standard voll unterstützt. Einführung HIPLEX-Clusterkonzept für Höchstverfögbarkeit und Lastverbund.
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1996

sr2000 Portierung von BS2000/OSD auf die RISC-Architektur der Firma MIPS. Obwohl das Betriebssystem jetzt auf unterschiedlichen Hardware-Architekturen (S-Server mit S/390-Architektur und SR2000-Server für die RISC-Architektur) läuft, wird für BS2000-Anwendungen der objektkompatible Ablauf garantiert. für S/390 produzierte Anwendungen können ohne Neuübersetzung auf Rechnern mit RISC-Architektur eingesetzt werden. Durch die notwendige Emulation des S/390-Befehlssatzes ist die Performance von nicht neu übersetzen Programmen nicht immer optimal.
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1997

BS2000/OSD V3.0 Einführung von System Managed Storage (SMS) anhand von Dateiattributen. Öffnung für Netzweite SNMP-konforme System Management Produkte.
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1998

Mit WebTransactions können bestehende BS2000-Anwendungen Internet-tauglich gemacht werden, ohne in diese Anwendungen eingreifen zu müssen.
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1999

X-OPEN Als erstes Betriebssystem weltweit erhält BS2000/OSD das Internet-Branding der Open Group. BS2000/OSD V4.0 wird freigegeben.

Erweiterungen / Neue Funktionen in OSD V4.0


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1999-05-28 München (qua)

Postbank spekuliert auf Bankensoftware von SAP

Siemens verliert Größten BS2000-Kunden an IBM


Nach der Jahrtausendwende schickt die Deutsche Postbank AG, Bonn, ihre zwölf BS2000-Mainframes in Rente. Sie werden bis 2003 durch IBM-Hosts ersetzt. Außerdem erwägt der Finanzdienstleister, die Siemens-Bankensoftware "Kordoba" gegen eine Neuentwicklung auf der Basis von SAP R/3 einzutauschen.

Für Richard Moormann, den Geschäftsführer der Postbank Data, ist die Situation ein bisschen haarig. schließlich fungiert er als Vorstandsmitglied der Siemens-Anwendervereinigung Save. Darüber hinaus repräsentiert er den - eigenen Angaben zufolge - "derzeit Größten Anwender" des Siemens-Betriebssystems BS2000.

Nichtsdestoweniger verkündet Moormann freimütig die geplante Revolution im Postbank-Rechenzentrum: Der aus einem Dutzend großer Siemens-Maschinen bestehende Mainframe-Park des Finanzdienstleisters soll in den kommenden Jahren ausgetauscht werden: gegen IBM-Rechner, auf denen das Betriebssystem MVS läuft.
Auch was die Gründe für den Wechsel angeht, redet Moormann Tacheles: Die Postbank wolle im Mainframe-Bereich "Anschluß an andere Großbanken finden". In der MVS-Welt biete der Softwaremarkt eine Größere Auswahl an Drittanbietern als im BS2000-Bereich.
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Ein offenes Geheimnis ist aber auch, daß der Postbank-Data-Chef die strategischen Entwicklungen im Siemens-Konzern skeptisch beurteilt. Seiner Ansicht fehlt es dem Unternehmen nach der Verschmelzung von Siemens-Nixdorf und Siemens AG an eindeutigen Zielen und Plänen (siehe CW 46/98, Seite 14: "Siemens-Anwender vermissen klare Strategie im IT-Geschäft"). Last, but not least, ist die Postbank offenbar auch mit der Applikationssoftware Kordoba nicht mehr glücklich.

Noch vor einem halben Jahr hatte Siemens Business Services (SBS) als 50prozentige Gesellschafterin der Kordoba Gesellschaft für Bankensoftware mbH & Co. KG, stolz zwei Partner für die Weiterentwicklung der Branchenanwendung präsentiert: die Hamburger Schmidtbank KGaA und die Deutsche Postbank. Nach Darstellung des SBS-Marketiers Klaus Hommer haben die beiden Finanzdienstleister damals ein auf sieben Jahre befristetes Abkommen geschlossen. Zudem lägen BS2000 und MVS nicht so weit auseinander, als daß Kordoba nicht auch in der IBM-Umgebung zum Ablauf gebracht werden könne.

Wie Hommer einräumt, prüft die Postbank derzeit jedoch das von SAP entwickelte Kontokorrent-Modul auf seine Tauglichkeit für große Transaktionsvolumina. Eine "umfassende Bankensoftware" hat das Größte deutsche Software-Unternehmen auch nach Moormanns Dafürhalten derzeit nicht zu bieten. Das könnte sich ändern, falls SAP und Postbank handelseinig werden: "Wir denken derzeit mit SAP darüber nach, eine komplette Bankensoftware zu entwickeln", konstatiert Moormann. Zuvor müsse jedoch geprüft werden, ob die R/3-Infrastruktur mit den "Größenordungen" der Postbank vereinbar sei.
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Auf die Zukunft des derzeit nur in der proprietären Siemens-Welt lauffähigen Kordoba angesprochen, versichert Hommer, daß die Weiterentwicklung wie geplant vorangetrieben werde und bis dato sowohl die Schmidtbank als auch die Postbank an Bord seien. Darüber hinaus suche SBS jedoch "ein bis zwei" zusätzliche Partner, von denen einer "aus dem internationalen Bereich" kommen solle.

Auch wenn die Postbank auf längere Sicht bei Kordoba bleiben sollte - für Siemens ist der Verlust des BS2000-Vorzeigekunden schon hart genug, denn das Beispiel könnte Schule machen.

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1999-09-01 Darmstadt

Erster Arbeitstag von Michael Engel / MEN / F10479 bei der Software AG als Systemadministrator für die BS2000 Mainframe Systemwelt.    → Werdegang von F10479

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2002

BS2000/OSD V5.0 wird freigegeben. Mit der Portierung von BS2000/OSD auf die SPARC-Architektur entsteht die neue SX-Serverlinie. Damit setzt Fujitsu Siemens Computers seine Strategie der Hardwareunabhängigkeit bei gleichzeitigem Erhalt der vollen Kompatibilität fort.

Erweiterungen / Neue Funktionen in OSD V5.0


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2004

BS2000/OSD V6.0 wird freigegeben. Nach ESCON und FICON wird jetzt auch Fibre Channel unterstützt. Durch die Integration in SAN-Speichernetze mit Fibre-Channel-Technologie werden Durchsatzsteigerungen gegenüber den Vorgängertechnologien erreicht.
VM2000 V8.0 wird freigegeben. Neues Workload Management mit Einführung von VM Gruppen und CPU Pools. Einsatz von Dedizierte CPUen Quasi native Betrieb der Virtuellen Maschine

Erweiterungen / Neue Funktionen in OSD V6.0


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2005

[6] 30 Jahre Erfolgsgeschichte BS2000

Das Betriebssystem der Highend-Systeme steht für Sicherheit, Skalierbarkeit, Hochverfügbarkeit und höchste Verarbeitungsleistung
(München , Juli 04, 2005) Fujitsu Siemens Computers feiert in diesen Tagen den 30. Geburtstag des erfolgreichen Betriebssystems BS2000. Die erste Kunden-Auslieferung fand im Juni 1975 statt, damals noch auf einem Siemens-Großrechner der 7.700-Serie. Seitdem wurde das Betriebssystem ständig weiter entwickelt. Konstant blieb jedoch die konsequente Ausrichtung auf geschäftskritische Prozesse, sagte Dieter Herzog, Executive Vice President Enterprise Products, Fujitsu Siemens Computers. So wurde und wird BS2000 häufig als Plattform für große OLTP (Online Transaction Processing)- Anwendungen genutzt. Derartige Anwendungen vertrauen unsere Kunden besonders deshalb gerne der BS2000-Plattform an, weil es hier darum geht, komplexe Geschäftsabläufe abzubilden und unternehmenskritische Daten sicher zu halten. Denn vor allem die Skalierbarkeit, Hochverfügbarkeit, Sicherheit sowie die Effektivität des Managements ist bei der BS2000-Plattform laut Herzog auch heute noch unübertroffen.

"Gesammten Pressebericht als PDF Download"

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2007

BS2000/OSD V7.0 wird freigegeben.

Entwicklungsschwerpunkte und Erweiterungen in OSD V7.0


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2008

BS2000 wurde auf die X86-Architektur portiert. Die neuesten Server verwenden Intel-Xeon-CPUs.
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2009

Mai 2009: Siemens zieht sich aus dem Computergeschäft zurück und Fujitsu Technology Solutions (FTS) übernimmt zu 100% das EDV Geschäft von Siemens!
BS2000/OSD V8.0 wird freigegeben.

Erweiterungen / Neue Funktionen in OSD V8.0


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2010

Gründung der Fujitsu NEXT Usergroup mit dem Arbeitskreis BS2000/OSD.
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2011

Erste Tagung des Fujitsu NEXT Arbeitskreises BS2000/OSD im Mai 2011 in Wiesbaden.
BS2000/OSD-Version 9.0 wird als Pilotphase für Ende März 2012 angekündigt.

Neues Rückgrat für Behörden-IT


12.02.2011 | Autor / Redakteur: Achim Dewor / Gerald Viola | eGovernment COMPUTING

Die Landesbehörden im Saarland setzen auf Großrechner

Landesamt für Zentrale Dienste
Aus den Behörden sind sie nicht wegzudenken: Großrechner, sogenannte Mainframes, sorgen dafür, dass die Mitarbeiter einer Behörde Anträge und Belange einer Vielzahl von Bürgern effizient bearbeiten können. Ein Beispiel ist die elektronische Steuererklärung, kurz ELSTER: Mainframe-Rechnern kommt bei der Abwicklung eine zentrale Rolle zu. Sie erleichtern den Finanzamtmitarbeitern das Bearbeiten von Tausenden von Anträgen.

Rechenzentrum des IT-Dienstleisters ZDV-Saar Mainframe S165
Von seinem eigenen Rechenzentrum aus steuert der IT-Dienstleister ZDV-Saar, die Zentrale Datenverarbeitungsstelle für das Saarland, die IT der Landesbehörden. Um eine effiziente Zusammenarbeit der angeschlossenen Institutionen zu ermöglichen, nutzt die ZDV-Saar einen Mainframe von Fujitsu.

Die Zeit ist reif
Im Frühjahr 2009 zeichnete es sich ab, dass der bislang eingesetzte Mainframe ersetzt werden muss. Die Auslastung erhöhte sich aufgrund des steigenden Datenaufkommens stetig, sodass der Rechner inzwischen nahezu ständig an seine Leistungsgrenzen stieß. Das bestehende System aufzurüsten, kam aufgrund seines Alters nicht mehr infrage. Im Sommer konkretisierten sich die Pläne, einen neuen Mainframe anzuschaffen. Dass es wieder ein Großrechner werden sollte, darüber waren sich alle Beteiligten von Anfang an einig. Denn mit Mainframes lassen sich Massendaten schneller und effizienter verwalten als mit anderen Servern. Udo Kläs, Systemadministrator für Mainframe bei der ZDV-Saar, ergänzt: "Darüber hinaus können wir auf dieser Plattform Daten auf einfache und effiziente Weise so kategorisieren und ablegen, dass Unbefugte nicht darauf zugreifen können. Im Umgang mit sensiblen, personenbezogenen Daten ist das ein Schlüsselkriterium." Die Mitarbeiter der ZDV-Saar definierten in einem ersten Schritt genau, welche Ausstattung das neue System mitbringen sollte. Dafür wurde unter anderem untersucht, wie hoch die durchschnittliche Auslastung des Rechners sowie die Nutzungsspitzen waren und wie schnell das neue Modell angefragte Daten bereitstellen sollte. Besonders wichtig war dabei auch, vorhandene Peripheriegeräte, Festplatten, Magnetdatenträger und Großdruckersysteme mit einzubeziehen, um sicherzustellen, dass der neue Großrechner über die benötigten Anschlüsse verfügt. Auf Basis dieser Ergebnisse machte sich das IT-Team auf die Suche nach einem geeigneten Mainframe-Modell. Dabei achtete der Dienstleister streng auf die Wirtschaftlichkeit der Investition. Die ZDV-Saar entschied sich für das Modell BS2000/Open Server Dimension (OSD) Server S165 von Fujitsu.
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KONSENS auf allen Ebenen
Die Wahl für einen Großrechner von Fujitsu fiel dem IT-Dienstleister leicht, hatte man doch seit inzwischen fast 40 Jahren sehr gute Erfahrungen mit Mainframes des Anbieters gemacht. Die Beteiligung des Saarlands am sogenannten KONSENS (Koordinierte neue Softwareentwicklung der Steuerverwaltung) - Verfahren war ein weiterer Faktor, der für das Fujitsu-Modell sprach. Ziel dieses bundesweiten Projekts ist es, die Verwaltungssoftware der deutschen Finanzämter zu vereinheitlichen. Auf diese Weise lassen sich bundesweit die Kosten senken. Jedes Bundesland programmiert Teile der Software, diese werden konsolidiert und an alle Länder verteilt. Die Software unterstützt die Mitarbeiter der Finanzämter bei ihrer täglichen Arbeit und ist über die Bundesländer vernetzt. Auf dem neuen Rechner können nun komplexere Verfahren ablaufen, die eine umfassendere Bearbeitung der Steuerfälle erlauben. Flexibel auf Gesetzesänderungen reagieren Grundlegend für den Erfolg dieses Projekts ist eine einwandfrei funktionierende und leistungsstarke IT-Infrastruktur. Diese muss zum Beispiel sicherstellen, dass der jeweilige Finanzbeamte schnell und ohne Wartezeiten auf die relevanten Daten zugreifen kann. Um einen Größtmöglichen Nutzen aus dem Projekt zu ziehen, setzen die Bundesländer für KONSENS mit BS2000/OSD eine einheitliche Mainframe-Plattform ein.

Reibungslos in Produktion
Im Februar 2010 ging das neue System im Saarland in Betrieb. Drei Wochen zuvor hatte das zuständige Team von ZDV-Saar gemeinsam mit Fujitsu den Rechner aufgebaut und für die notwendigen Stromanschlüsse am Gerät gesorgt. An einem weiteren Wochenende spielten die Systemadministratoren mit den Experten von Fujitsu die Systeme auf und installierten ein Test-System. dieses eine Woche fehler- und stärungsfrei arbeitete, ging es am dritten Wochenende in den Produktionsbetrieb über. Nach einer weiteren Woche, in der das neue und das Vorgängersystem sicherheitshalber noch parallel betrieben wurden, nahmen die Verantwortlichen schließlich den alten Mainframe vom Netz. Die mehr als 3.000 Mitarbeiter in den angeschlossenen Behörden freuen sich seither über einen schnellen Zugriff. Alle saarländischen Landesbehörden können auf den Mainframe zugreifen. Der Großrechner unterstützt neben dem Steuerverfahren unter anderem auch bei EDV-gestützten Vorgängen der Katasterverwaltung, die Personalverfahren (Besoldung, Vergütung, Personalverwaltung, Beihilfe) und die Kommunikation mit Sozialversicherungsträgern oder dem Statistischen Bundesamt.
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Wirtschaftlich, flexibel und energieeffizient
Der Mainframe BS2000/OSD Server S165 steht für hohe Wirtschaftlichkeit, Flexibilität, Daten-Verfügbarkeit und Energieeffizienz. Er eignet sich speziell bei großen Mengen automatisierter Transaktionen, behördenübergreifend eingesetzten Anwendungen und hohen Sicherheitsanforderungen an Daten. Er zeichnet sich durch einen äußerst zuverlässigen und stabilen Betrieb aus, wodurch sich der Administrationsaufwand gering halten lässt. Zudem ist er auf hohe Benutzerzahlen sowie auf eine schwankende Auslastung ausgelegt und lässt sich flexibel ausbauen. Aus wirtschaftlicher Sicht überzeugt der S165 durch niedrige Gesamtbetriebskosten (TCO), unter anderem bedingt durch einen geringeren Stromverbrauch, und nicht zuletzt auch durch einen langfristigen Investitionsschutz, da er auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt ist. Wir planen, den neuen Mainframe fünf bis sieben Jahre zu nutzen, erklärt Udo Kläs.

Die Zukunft kann kommen
Mit dem S165 ist die IT des Saarlands für die Zukunft bestens gewappnet: Die Anforderungen an die behördliche IT steigen nicht zuletzt aufgrund eines erhöhten Datenaufkommens stetig an. Dieses wächst, da die genutzten Anwendungen kontinuierlich weiter entwickelt werden und mehr Daten verarbeiten und konsolidieren können. Darüber hinaus sind Gesetzesänderungen in vielen Fällen für die IT gleichbedeutend mit einem erhöhten Aufkommen zu verarbeitender Daten. Dass solcherlei Änderungen umgehend von der behördlichen IT berücksichtigt werden, ist sowohl für die Bürger als auch die Sachbearbeiter eine Selbstverständlichkeit, stellt aber hohe Anforderungen an IT-Verantwortliche und Technik. Fujitsus S165 liefert die nötige Flexibilität, um auf Änderungen gesetzlicher Vorgaben wie beispielsweise neue Sätze für Krankenkassenbeiträge umgehend reagieren zu können.

Schneller Datenaustausch mit den anderen Ländern
Udo Kläs ergänzt: "Auch im Hinblick auf das KONSENS-Verfahren ist das Saarland mit dem neuen Mainframe bestens für künftige Anforderungen gerüstet und ist damit anderen Bundesländern aufgrund seiner langjährigen Erfahrung einen entscheidenden Schritt voraus. Wir kommen nicht nur mit dem steigenden Datenaufkommen gut zurecht, sondern profitieren auch von den neuen Fibre-Channel-Anschlüssen, weil wir so Daten mit anderen Bundesländern schnell und effizient austauschen können."

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2012

Anfang April: Installation BS2000/OSD-Version 9.0 bei der Software AG und Start der Pilotphase. Test der neuen Funktion Netstorage, der den Zugriff auf NAS Dateien vom BS2000 aus ermöglicht. Juli 2012 Freigabe der BS2000/OSD-Version 9.0

Erweiterungen / Neue Funktionen in in OSD V9.0


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2013

Neue Funktionen und Erweiterungen die mit den Korrektur-Paketen in die aktuellen BS2000/OSD Versionen eingeflossen sind.

Korrekturpaket I/2013 Auslieferung im Juli 2013

Korrekturpaket II/2013 Auslieferung im Dezember 2013

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Großrechner haben Zukunft


Auszug von Ariane Rüdiger | 6. Dezember 2013 | Ausgabe 49 VDI Nachrichten

Auch bei Fujitsu mag man sich vom zentralen, voll integrierten Großrechner nicht sang- und klanglos verabschieden. "Fujitsu ist Marktführer in Japan, in Westeuropa halten wir mit dem BS2000 25 % Anteil", berichtet Achim Dewor, Leiter Marketing für den BS2000. Im US-Markt ist man dafür gar nicht vertreten. "Außer Unisys, deren Systeme bei Flughäfen zu finden sind, und Marktführer IBM gibt es kaum nennenswerten Wettbewerb", meint Dewor.

Fujitsu arbeitet schon länger an einem System, das unter einem Dach den Mainframe und die Intel-Serverarchitektur verbindet. Dieses Hybridkonzept soll eine Brücke in die Zukunft für Bestandskunden sein. schließlich gehe es in Zukunft nicht mehr um Hardware, sondern darum, wie spezifische Workloads am besten abgearbeitet werden können. "Wir wollen neben /390 gleichzeitig Standardlasten für Linux und Windows unter dem Mainframe-Dach des BS2000 verarbeiten", erklärt Rolf Strotmann, Leiter des Segments bei Fujitsu.

Im Intel-Bereich des Systems stehen dann die dort üblichen Schnittstellen wie Fibre Channel oder Ethernet bereit. Gleichzeitig bewahre man sich für spezifische Aufgaben die immense Leistung der Mainframe-Prozessoren. "Ein einzelner Prozessor im Mainframe bringt noch immer mehr als ein Intel-Prozessor", sagt Strotmann. Schwer verteilbare Lasten brauchten genau diese Mono-Leistung, um schnell abgearbeitet zu werden. Außerdem sollen Lasten zwischen der Intel- und der Mainframe-Partition verschoben werden können.

Ende 2014 ist mit den ersten Systemen zu rechnen. Fujitsu nimmt sich für seine neue hybride Architektur namens SE keine großen Sprünge vor. In den nächsten fünf bis zehn Jahren gehe es darum, die Marktposition zu halten und das Produktumfeld zu bewahren oder auszubauen, sagt Strotmann.

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2014

Fujitsu NEXT AK BS2000 bei der Software AG vom 05.-06. Mai 2014

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Neue Funktionen und Erweiterungen die mit den Korrektur-Paketen in die aktuellen BS2000 Versionen eingeflossen sind.

Korrekturpaket I/2014 Auslieferung im Juli

Korrekturpaket II/2014 Auslieferung im November

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03.11.2014

Fujitsu NEXT: Interview mit Michael Engel, Arbeitskreisleiter BS2000


Michael Engel, Software AG


[7] Die Treffen der Fujitsu NEXT-Arbeitskreise sind immer spannend und voller interessanter Inhalte. Michael Interview Egal ob es um den aktuellen Stand der Dinge geht oder um neue Entwicklungen in den jeweiligen Bereichen ä alle Themen werden in fachkundiger Runde unter Anwendern und mit Experten besprochen. Auch der AK BS2000 bildet da keine Ausnahme. Wir haben mit dem Arbeitskreisleiter Michael Engel (Software AG) gesprochen und mit ihm über die Treffen "seines" Arbeitskreises geredet: Wie laufen die Tagungen ab? Welche Themen sind momentan besonders up to date? Und warum sollten Sie unbedingt an einem Treffen des Arbeitskreises teilnehmen? Das nächste findet übrigens in genau zwei Wochen statt am 17. und 18 November. In München geht es wieder um die neusten Informationen und den Austausch mit anderen Nutzern von BS2000. Sie möchten dabei sein?
Dann melden Sie sich noch heute an!


Herr Engel, was hat Sie motiviert, dieses Ehrenamt zu übernehmen?
Die sehr lange Verbundenheit und Identifikation mit dem Betriebssystem BS2000.

Haben Sie diesen Schritt schon einmal bereut?
Bis zum heutigen Tage nicht.

Was war Ihr persönliches Highlight bei den vorangegangenen Tagungen?
Die vielen positiven Rückmeldungen der letzten Frühjahrs-Tagung 2014 bei der Software AG.

Wie oft findet ein Treffen statt und wer nimmt teil?
Der Arbeitskreis (AK) BS2000 findet zweimal im Jahr statt. Im Frühjahr tagen wir versetzt mit dem AK ETERNUS CS an zentralen Standorten in Deutschland; bei Fujitsu oder auch bei Mitgliedsfirmen. Die Herbsttagung, dann gemeinsam mit ETERNUS CS, findet meist direkt vor dem Fujitsu Forum statt, bei Fujitsu im Raum München.

Teilnehmer sind Fujitsu NEXT-Mitglieder, die sich mit dem Thema BS2000 auseinandersetzen oder sich dafür interessieren.

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Wie gestaltet sich der Ablauf der Tagungen?
Die AK-Tagung erstreckt sich über zwei Tage und beginnt am ersten Tag nach dem Business Lunch um ca. 13.00 Uhr. Am Abend haben die Teilnehmer Gelegenheit zum Informationsaustausch bei einer gemeinsamen Abendveranstaltung. Der zweite Tag endet am Frühen Nachmittag. So haben die Teilnehmer genügend Zeit für die An- und Abreise und es ist nur eine Übernachtung notwendig.

Welche Themen sehen Sie dieses Jahr noch auf der Agenda?
Hauptthemen für das Jahr 2014 sind die neue BS2000 SE-Serie mit intelligentem HW/SW-Management und natürlich das neue Betriebssystem BS2000 OSD/BC V10.0 mit vielen neuen Funktionen und Verbesserungen.

Welche Themen sind aktuell besonders wichtig für die Arbeitskreismitglieder?
Im Themenbereich BS2000 News erhalten die Teilnehmer brandaktuelle Informationen über Neuigkeiten zur SE-Serie und OSD/BC V10.0. Des Weiteren wird der Themenblock "Change Requests für BS2000 und seine Aufsatzprodukte" rege genutzt. Wichtig sind auch Vorträge aus der Praxis durch andere AK-Teilnehmer.

Welchen Nutzen ziehen die Teilnehmer aus ihrem Engagement im Arbeitskreis?
Durch das Engagement und die Teilnahme am Arbeitskreis BS2000 sind die Teilnehmer immer auf dem aktuellen Stand rund um das Thema HW/SW BS2000. Sie können die Weiterentwicklung rund um das BS2000 maßgeblich mitgestalten und profitieren vom "Know how" Transfer von Erfahrungs-, Praxis- und fachkundlichen Berichten zum Thema.

Wann und wo findet das nächste Arbeitskreistreffen statt?
Das nächste Arbeitskreistreffen findet vom 17. bis 18. November vor dem Fujitsu Forum in München statt. Detailinformationen finden Sie auf unseren Internetseiten.

Dürfen auch Nichtvereinsmitglieder teilnehmen?
Gegen 1-2 Schnupperteilnehmer haben wir nichts einzuwenden. Danach sollte aber eine Entscheidung über eine Mitgliedschaft getroffen werden.

Wie lautet Ihre Botschaft an BS2000-Anwender, die noch überlegen, ob eine Teilnahme beim Arbeitskreis sinnvoll ist?
Für alle die sich für das Thema interessieren und beruflich mit BS2000 zu tun haben, gibt es keine günstigere Alternative, seinen Wissensstand immer aktuell zu halten und durch die Praxiserfahrung anderer BS2000-Anwender zu profitieren.


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Fujitsu NEXT AK BS2000 bei Fujitsu vom 17.-18. November 2014 in München

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01.12.2014

Pilotierung BS2000 OSD/BC V10.0 bei der Software AG bis April 2015

BS2000 OSD/BC V10.0 Internes Kick-Off-Meeting ↑ Top ↑

2015

BS2000 OSD/BC V10.0

Erweiterungen / Neue Funktionen in in OSD/BC V10.0

April 2015 Freigabe der BS2000 OSD/BC V10.0 ↑ Top ↑

Fujitsu NEXT AK BS2000 bei der HZD vom 10. - 11. Juni 2015


Zufriedener Engel


Neues von Fujitsu NEXT AK BS2000

Mit 42 Teilnehmern war die Tagung des NEXT-Arbeitskreises BS2000 am 10. und 11. Juni in Wiesbaden sehr gut besucht. Michael Interview Arbeitskreisleiter Michael Engel von der Software AG hat sich über die rege Diskussion und Teilnahme gefreut. Ihm ist es wichtig, dass jeder Anwender seine Themen einbringen kann und insbesondere bei den Change Requests im Sinne der Vereinsmitglieder gehandelt wird. Das funktioniert nicht immer, aber meistens. Der Arbeitskreisleiter ist zufrieden mit den erreichten Ergebnissen und blickt zuversichtlich auf die nächste Tagung am 16. und 17. November in München, die wie in den vergangenen Jahren parallel mit den Arbeitskreisen "ETERNUS CS" sowie "FlexFrame und SAP HANA" direkt vor dem Fujitsu Forum stattfinden wird.


Freigabeseminar:
BS2000 Server SE Serie und Software am 25.06.2015 in München


FUJITSU Server BS2000 SE Serie und FUJITSU Software BS2000 OSD/BC V10.0

In diesem Freigabeseminar erhalten Sie Informationen zu den neuen FUJITSU Mainframes, den Servern der BS2000 SE Serie und erhalten aus erster Hand aktuelle Neuigkeiten zu den neuen Funktionen der Betriebssystemversion BS2000 OSD/BC V10.0, den zugehörigen Konfigurationspaketen OSD/XC V10.0 und zu den Produkten der Softwarekonfiguration.
Link zu den Vorträgen

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Neue Funktionen und Erweiterungen die mit den Korrektur-Paketen in die aktuellen BS2000 Versionen eingeflossen sind.

Korrekturpaket I/2015 Auslieferung im Juli 2015

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Fujitsu NEXT AK BS2000 vom 16.-17. November 2015 in München

Mit 48 Teilnehmern war der Arbeitskreis wieder sehr gut besucht. Die offene Diskussion rund ums BS2000 wurde gut angenommen, und ist nun fester Bestandteil des AK's.

Vormerken: Nächster Termin für die Tagung ist am 19. April 2016 in Karlsruhe.
Neue Funktionen und Erweiterungen die mit den Korrektur-Paketen in die aktuellen BS2000 Versionen eingeflossen sind.

Korrekturpaket II/2015 Auslieferung im Dezember 2015

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2016

Fujitsu NEXT AK BS2000 beim "Rudolf Räser Verlag" in Karlsruhe vom 19. - 20. April 2016

Leider kann ich an der interessanten Tagung nicht teilnehmen. Gut vertreten werde ich durch Herrn Brüggenthies "Conti" und die "Fujitsu" Kollegen Herrn Mensching / Herrn Kerscher.


Neue Funktionen und Erweiterungen die mit den Korrektur-Paketen in die aktuellen BS2000 Versionen eingeflossen sind.

Korrekturpaket I/2016 Auslieferung im Juni 2016

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Fujitsu NEXT AK BS2000 im "Kolping Haus" München vom
14. - 15. November 2016


Der Engel ist zurück

Am 14. und 15. November tagt der NEXT-Arbeitskreis BS2000 in München. Wie immer findet diese Tagung unmittelbar vor dem Fujitsu Forum statt, damit Messebesucher ihren Reiseaufwand reduzieren können. Bei der Frühjahrstagung im April konnte er leider nicht dabei sein, daher freut sich Arbeitskreisleiter Michael Engel, Software AG, umso mehr auf die Tagung im Münchner Kolpinghaus und den fachlichen Austausch unter BS2000-Experten zu den Fokusthemen:
Mit 45 Teilnehmern war der Arbeitskreis wieder sehr gut besucht.
Für die offene Diskussion rund ums BS2000 werden wir beim nächsten BS2K AK in Koblenz mehr Zeit einplanen!

Vormerken: Nächster Termin für die BS2K Tagung ist am 03. / 04. Mai 2017 in Koblenz.

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2017

23.03.2017

Pilotierung BS2000 OSD/BC V11.0 bei der Software AG bis August 2017

BS2000 OSD/BC V11.0 Internes Kick-Off-Meeting ↑ Top ↑


Fujitsu NEXT AK BS2000 beim "Landesamt für Steuern" in Koblenz vom 03. - 04. Mai 2017

Ich freue mich auf ein Wiedersehen in Koblenz und wünsche allen Teilnehmern eine Interessante BS2000 Tagung.

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[5] Der Inhalt wurde teilweise von WIKIPEDIA übernommen!
[6] Pressebericht Fujitsu Siemens Computer vom 04.07.2005
[7] Fujitsu Siemens Computer Aktuell vom 03.11.2014

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